Optionsmanager

casm173
HID_Options_Manager
Inhalt
Mit dem Optionsmanager können Sie den Funktionsumfang Ihres Systems ändern. Hier können Sie bestimmte Anpassungsoptionen schnell und einfach installieren und deinstallieren.
In der Konfiguration für erweiterte Verfügbarkeit können Sie eine Option nur vom Hintergrundserver installieren oder deinstallieren. Sie können die Optionen und die Beschreibungen vom Anwendungsserver anzeigen.
Auf den Seiten des Optionsmanagers werden die Anwendungen, die angepasst werden können, die für diese Anwendungen geltenden Optionen sowie die Werte für die Optionen, falls vorhanden, aufgeführt. Auch Beschreibungen der Optionen sind verfügbar, und der Status jeder Option (installiert oder nicht installiert) wird angezeigt.
Sie können diese Anpassungsoptionen bei der Installation der restlichen Software installieren. Zudem haben Sie die Möglichkeit, eine oder alle Optionen später zu installieren. (Einige Optionen werden automatisch installiert, wenn Sie die Anwendung installieren, die diese Optionen verwendet.) Sie können auch jederzeit die Werte installierter Optionen ändern.
Je nach Ihrer Rolle haben Sie möglicherweise nicht auf alle Optionen Zugriff
.
Wenn eine Option installiert oder deinstalliert wird, ist es erforderlich, dass Sie die CA SDM-Dienste und den Dienst
xFlow-Oberfläche
neu starten. Bei der Konfiguration für erweiterte Verfügbarkeit ist es nicht für alle Optionen erforderlich, dass Sie alle Server neu starten.
Archivierungs- und Löschungsoptionen
Option
Beschreibung
busy_agent_threshold
Steuert den Grenzwert für die Verarbeitung des Request für die Archivierung und Löschung. Aus Effektivitätsgründen sollten Requests in der Warteschlange der Hintergrundprozesse während niedriger Systemauslastung ("Leerlauf"-Zeiten) bearbeitet werden. Das Feld "Optionswert" ermöglicht es Ihnen, die Anzahl der ausgelasteten Software-Agenten festzulegen. Wenn der Optionswert z. B. auf 70 festgelegt wird, startet das System die Verarbeitung von Requests in der Warteschlange der Hintergrundprozesse, wenn der Prozentsatz ausgelasteter Agenten unter 70 Prozent aller im System vorhandenen Agenten liegt.
Mit dem Feld "Optionswert" wird die Variable NX_BUSY_AGENT_THRESHOLD gesetzt, die sich in der Datei NX.env befindet.
default_schedule
Der Optionswert legt den Standardablaufplan (Schichteintrag) fest, der von der Archivierungs- und Löschregel verwendet wird. Wird der Optionswert auf einen ungültigen Schichteintrag gesetzt oder eine leere Zeichenkette eingegeben, führt die Regel die Regel mit dem Ablaufplanwert nicht aus.
Mit dem Feld "Optionswert" wird die Variable NX_DEFAULT_SCHEDULE gesetzt, die sich in der Datei NX.env befindet.
rule_history_length
Der Optionswert legt die maximale Anzahl von Regelverlaufsdatensätzen fest, die in der Datenbank gespeichert werden.
Das Feld "Optionswert" wird beim Start vom Archivierungs- und Löschprozess abgerufen. Der Standardwert für diese Variable beträgt 50, was bedeutet, dass 50 der neuesten Regelverlaufdatensätze gespeichert werden.
Mit dem Feld "Optionswert" wird die Variable NX_RULE_HISTORY_LENGTH gesetzt, die sich in der Datei NX.env befindet.
Optionen für Asset-Informationsservice
Option
Descriptionx
allow_exceed
Eine Anlage/ein Element enthält das Feld "Inventarnummer". Die Anzahl übergeordneter Elemente für ein Asset/ein Element kann nicht höher als die Inventarnummer sein. Durch die Installation dieser Option kann die Anzahl übergeordneter Elemente höher als die Inventarnummer sein.
allow_unrestricted_asset_upd
Wenn diese Option installiert ist, können die Anwender die Assets/Konfigurationselemente im Besitz von CA Asset Portfolio Management uneingeschränkt ändern. Ist diese Option nicht installiert (Standardeinstellung), kann nur eine begrenzte Anzahl von Feldern in einem Asset-/Elementdatensatz geändert werden.
Audit-Protokolloptionen
Diese Optionen steuern die Protokollierung von Aktivitäten in den Datenpartitionen, Changes/Issues und Requests. Wenn diese Optionen installiert sind, wird für jeden Aktualisierungs- und Einfügevorgang in einem Feld ein Eintrag im Audit-Protokoll erstellt. Der zu überwachende Vorgang wird mithilfe der folgenden Optionen festgelegt:
Option
Beschreibung
audit_ins
Überwacht die Einfügung.
audit_upd
Überwacht die Aktualisierung von Feldern.
CA CMDB-Optionen
Option
Beschreibung
allow_updates_to_inactive_ci
Gibt an, ob inaktive CIs aktualisiert werden dürfen. Der Standardwert ist "NEIN" (neue Installation) oder "JA" (Produktaktualisierung). Um diese Option zu deinstallieren, klicken Sie auf "Bearbeiten" > "Deinstallieren" > "Aktualisieren". Stoppen und starten Sie dann den CA SDM-Server.
allow_updates_to_superseded_ci
Gibt an, ob ersetzte CIs aktualisiert werden dürfen. Der Standardwert ist "NEIN". Um diese Option zu deinstallieren, klicken Sie auf "Bearbeiten" > "Deinstallieren" > "Aktualisieren". Stoppen und starten Sie dann den CA SDM-Server.
ci_filter
Gibt an, ob auf der Seite "CIs - Liste" nach CIs gesucht werden soll. Der Standardwert ist "Ja". Wenn die Option nicht installiert ist, enthält der CI-Suchfilter keinen Anfangswert. Um diese Option zu deinstallieren, klicken Sie auf "Bearbeiten" > "Deinstallieren" > "Aktualisieren". Stoppen und starten Sie dann den CA SDM-Server.
ci_hierarchy_levels
Gibt die Anzahl der Ebenen (Tiefe) an, die nach abhängigen Services für CIs durchsucht werden sollen. Gültige Werte sind Ganzzahlen von 0 (null) bis 9 (neun).
cmdb_model_class_inconsistency
Gibt an, dass verhindert, gewarnt oder erlaubt werden soll, dass CI-Klassen nicht mit der im optionalen CI-Modell angegebenen Klasse konsistent sind.
  • Verhindern
    Verhindert die CI-Speicherung und zeigt eine Fehlermeldung an.
  • Erlauben
    Lässt die weitere Inkonsistenz von Klasse und Modellklasse zu.
    Hinweis:
    Verwenden Sie diese Option aus Gründen der Kompatibilität mit früheren Versionen des Produkts, wie z. B. CA SDM r12.6.
  • Warnen
    Aktualisiert das Standardprotokoll (stdlog) mit einer Warnung und erlaubt die Ausführung der Speicherung. Verwenden Sie diese Option zum Beispiel, wenn Sie von "Verhindern" zu "Erlauben" übergehen möchten.
Standard:
Prevent
cmdb_versioning_maxrows
Gibt die Höchstanzahl von Einträgen des Audit-Protokolls und des Change-Verlaufs an, die auf der Registerkarte "Versionskontrolle" angezeigt werden.
Standard:
400
critical_service_relationship
Gibt einen Beziehungstyp an, mit dem abhängige Services für CIs identifiziert werden. Sie können mehrere durch ein Komma getrennte Beziehungen angeben. Zum Beispiel: unterstützt, wird verwaltet von.
CA Process Automation Workflow-Optionen
Option
Beschreibung
caextwf_eem_hostname
Gibt den Namen des CA EEM-Servers an. Beispiel:
http://<workflow_hostname>
identifiziert den Authentifizierungshost
.
Sie installieren "caextwf_eem_hostname" nur, wenn Sie für die Verwendung von CA Process Automation als Authentifizierungsserver konfiguriert haben. CA SDM verwendet diesen Wert, um einen Benutzernamen und ein Kennwort in einen CA EEM-Token zu transformieren. So werden der Anwendername und das Kennwort nicht als reiner Text über HTTP übermittelt.
Wenn die CA Process Automation-Installation CA EEM nicht verwendet, platzieren Sie keinen Wert in der Option "caextwf_eem_hostname", und installieren Sie "caextwf_eem_hostname" nicht. Bei Platzierung eines falschen Werts oder unnötiger Installation von "caextwf_eem_hostname" schlägt die Integration fehl.
caextwf_endpoint
Gibt die URL an, die auf die Web-Services von CA Process Automation verweist, inklusive CA Process Automation-Hostname, Port und den obligatorischen /itpam/soap-Pfad.
Beispiel:
http://<workflow_hostname>:<workflow_tomcat_port>/itpam/soap
identifiziert den Endpunkt. Wenn Ihre Implementierung CA EEM verwendet, ist die Installation der Option caextwf_eem_hostname erforderlich für die Integration zwischen CA Process Automation und CA SDM, um richtig zu funktionieren.
caextwf_log_categories
Gibt eine kommagetrennte Liste der Namen von CA Process Automation-Prozessinstanzprotokoll-Kategorien an, die auf den Registerkarten für CA SDM-Request-, Change Order- und Issue-Workflow-Aufgaben angezeigt werden sollen. Beispiel:
Operator,Response,MyOwnCategory
stellt drei Protokollkategorien bereit.
Sie installieren "caextwf_log_categories" aufgrund von Geschäftsentscheidungen des CA SDM- und CA Process Automation-Prozessdesignpersonals. Diese Option passt die Standarddaten an, die auf der Registerkarte "Workflow-Aufgaben" für Requests, Changes und Issues angezeigt werden.
Wenn Sie die Option "caextwf_log_categories" installieren, werden alle CA Process Automation-Prozessinstanzprotokoll-Meldungen der Prozesskategorie und der von Ihnen angegebenen Kategorien auf der Registerkarte "Workflow-Aufgaben" angezeigt. Installieren Sie "caextwf_log_categories" nicht, werden nur die CA Process Automation-Prozessinstanzprotokoll-Meldungen der Prozesskategorie auf der Registerkarte "Workflow-Aufgaben" angezeigt.
Informationen zu den von vordefinierten Protokollmeldungskategorien von CA Process Automation und der Definition von anwenderspezifischen Meldungskategorien finden Sie in der CA Process Automation-Referenzdokumentation.
caextwf_processdisplay_url
Gibt an, wie ein grafischer Snapshot einer CA Process Automation-Prozessinstanz durch Angabe des Hostnamens und des obligatorischen Pfads "/itpam/Web.jsp?page=runtimeeditor&ROID=" gestartet wird.
Beispiel:
http://<workflow_hostname>:<workflow_tomcat_port>/itpam/Web.jsp?page=runtimeeditor&ROID=
startet einen Snapshot einer Prozessinstanz. Der Anwender wählt auf der Registerkarte "Workflow-Aufgaben" für einen Request, einen Change oder einen Issue die Option "Prozess anzeigen", um den Snapshot anzuzeigen.
Installieren der Option caextwf_processdisplay_url ist erforderlich, damit die Integration zwischen CA Process Automation und CA SDM ordnungsgemäß funktionieren.
caextwf_retry_count
Gibt an, wie oft mit CA PAM angehängte Workflow-Events erneut ausgelöst werden können, die den Status "Unbekannt" aufweisen. Der Standardwert für den Anzahl ist 3 und Bereich [1-20].
caextwf_retry_interval
Gibt das Intervall in Minuten an, nach der alle unbekannten CA PAM-Workflow-Events neu ausgelöst werden. Die standardmäßige Dauer des Wiederholungsintervalls ist 10 plus ein Bereich [10-999].
caextwf_worklist_url
Gibt den Pfad der Prozessinstanz an, der den Hostnamen und den obligatorischen Pfad "/itpam?page=tasklist" umfasst. Zum Beispiel ermöglicht
http://<workflow_hostname>:<workflow_tomcat_port>/itpam?page=tasklist
CA SDM-Anwender, eine Liste von CA Process Automation-Prozessinstanzen anzuzeigen, die Aufmerksamkeit erfordern. Die Liste wird in CA Process Automation angezeigt, wenn der CA SDM-Anwender einen Link auswählt, der mit einer der aufgelisteten Aufgaben auf der Registerkarte "Workflow-Aufgaben" für die Request, Change oder Issue verknüpft ist.
Installieren der Option caextwf_worklist_url ist erforderlich, damit die Integration zwischen CA Process Automation und CA SDM richtig funktionieren.
caextwf_ws_password
Gibt das Administratorkennwort an, das mit dem CA Process Automation-Anwendernamen der Option "caextwf_ws_user" verknüpft ist. CA SDM greift mit Hilfe des Benutzernamens und des Kennworts auf die Webservice-Funktionen von CA Process Automation zu, um Integrationsaktivitäten auszuführen, wie die Auswahl von Startauftragsformularen, Prozessdefinitionsinformationen und Prozessinstanzinformationen oder das Starten von Prozessinstanzen.
Installieren der caextwf_ws_password-Option ist für die Integration von CA Process Automation und CA SDM erforderlich. Das Kennwort und der Benutzername, das Sie angeben, erfordert den entsprechenden Zugriff auf CA Process Automation. Allerdings ist es nicht erforderlich für CA SDM, den Benutzernamen und das Kennwort für die Authentifizierung zu verwenden.
caextwf_ws_user
Gibt den Namen des CA Process Automation-Administratorbenutzers an, der mit dem CA Process Automation-Benutzernamen aus der Option caextwf_ws_password verbunden ist. CA SDM greift mit Hilfe des Benutzernamens und des Kennworts auf die Webservice-Funktionen von CA Process Automation zu, um Integrationsaktivitäten auszuführen, wie die Auswahl von Startauftragsformularen, Prozessdefinitionsinformationen und Prozessinstanzinformationen oder das Starten von Prozessinstanzen. Zu den Integrationsaktivitäten gehören das Auswählen von Startauftragsformularen, das Auswählen von Informationen zur Prozessdefinition, das Auswählen von Prozessinstanz-Informationen oder das Starten von Prozessinstanzen.
Die Installation der caextwf_ws_user-Option ist für die Integration von CA Process Automation und der CA SDM-Funktion erforderlich. Der Benutzernamen und das Kennwort, das Sie angeben, müssen den entsprechenden Zugriff auf CA Process Automation ermöglichen. Allerdings ist es nicht erforderlich für CA SDM, den Benutzernamen und das Kennwort für die Authentifizierung zu verwenden.
So konfigurieren Sie SLAs
CA Service Catalog - Optionen
Um die Self-Service-Integration zu aktivieren, installieren Sie die folgenden Optionen:
Option
Beschreibung
casc_aty_sync
Gibt den Typ der von CA SDM mit CA Service Catalog zu synchronisierenden Aktivitätsprotokolle an. Wenn dieses Feld leer gelassen wird, werden Protokollkommentar-Aktivitätsprotokolle synchronisiert.
Um andere Aktivitätsprotokolltypen zu synchronisieren (wie Eskalieren, Aktualisierungsstatus), geben Sie die jeweiligen Protokolltypcodes mit Kommas als Trennzeichen ein.
casc_endpoint
Gibt die CA Service Catalog-Webservices-URL an.
Format:
http://<CA_Service_Catalog-Hostname>:<CA_Service_Catalog-Portnr.>/usm/services
casc_session_timeout
(Optional) Gibt die Zeit in Minuten an, für die die CA Service Catalog-Webservices-Sitzung zwischengespeichert wird.
Bereich:
20 bis 60 Min.
casc_user
Gibt den CA Service Catalog-Administrator-Anwendernamen an, der für die Webservice-Aufrufe zu CA Service Catalog verantwortlich ist.
Dieser Anwender muss in CA EEM existieren, mit dem CA SDM konfiguriert ist.
casc_user_password
Gibt das Kennwort des CA Service Catalog-Anwenders, wie in der Option "casc_user" eingegeben, an.
casc_ws_retry
(Optional) Gibt die Anzahl von Wiederholungen an, um eine CA SDM -Ticketaktualisierung (Aktivitätsprotokolle/Anhänge/Status) mit CA Service Catalog zu synchronisieren, wenn ein Fehler auftritt.
Geben Sie -1 ein, um es unbegrenzt zu versuchen, bis die Synchronisierung erfolgreich ist. Als Systemadministrator können Sie das Zeitintervall definieren, nach dem Sie die fehlgeschlagene Ticketaktualisierung erneut versuchen wollen.
Führen Sie den folgenden Befehl aus, um das Zeitintervall zu definieren:
pdm_options_mgr -c -a pdm_option.inst -a option.inst -s NX_CASC_RETRY_INTERVAL -v [Zeitintervall in Minuten]
Standardmäßig wird dieses Zeitintervall auf 15 Minuten festgelegt. Wenn Sie keinen Wert festlegen oder keinen nicht numerischen Wert zu dieser Variable angeben, wird die fehlgeschlagene Aktualisierung entsprechend dem Standardzeitintervall (15 Min.) nochmals versucht.
Bereich:
-1 bis 50
casc_integrated
Aktiviert die Self-Service-Integration.
"Service Desk anrufen"-Optionen
Option
Beschreibung
call_service_desk_default_phone_number
Installieren Sie diese Option, und geben Sie als Wert eine Telefonnummer ein, über die mobile Anwender den Service Desk von ihrem Mobilgerät aus erreichen können.
call_service_desk_mobile_enable
(Standardmäßig installiert) Ermöglicht es mobilen Anwendern, die Service Desk-Nummer über ihr Mobilgerät anzurufen. Die Service Desk-Nummer kann über die Option
call_service_desk_default_phone_number
oder
call_service_desk_tenant_phone_number_field
(bei Mandantenfähigkeit) angegeben werden.
call_service_desk_tenant_phone_number_field
(Wenn Mandantenfähigkeit aktiviert ist) Installieren Sie diese Option, und setzen Sie den Wert entsprechend der Angabe auf der Detailseite des Mandanten auf "phone_number" oder "alt_phone". Durch diese Option können mobile Mandantenanwender den Service Desk über die angegebene Nummer von ihrem Mobilgerät aus erreichen.
Weitere Informationen finden Anwender der mobilen CA SDM-Anwendung unter Anrufen des Service Desk über Ihr Mobilgerät.
Change Manager-Optionen
Option
Beschreibung
asset_only_one_chg
Gibt an, dass Assets nur an jeweils einen aktiven Change angehängt werden können.
Category_Defaults
Füllt automatisch bestimmte Felder auf der Detailseite eines Change aus, wenn der Anwender eine Kategorie auswählt.
Eine Kategorie kann einen Standardtyp, Standardbevollmächtigten, eine Standardgruppe und eine Standardorganisation/-Firma aufweisen. Wenn diese Option aktiviert wird, werden die entsprechenden Felder auf der Detailseite des Change mit Kategorien-Standardwerten gefüllt, sofern diese nicht manuell durch den Anwender eingegeben wurden. Wurden die Werte durch den Anwender eingegeben, gilt die Standardregel nicht.
chg_allow_sla_downgrade
Verändert das Verhalten der Option "chg_sla", so dass das System den Diensttyp eines Change automatisch herunterstufen kann.
Die Option "chg_sla" wählt aus mehreren Change-Attributen den besten Servicetyp aus, kann jedoch den aktuellen Servicetyp nicht durch einen mit niedrigerem Rang ersetzen. Bei installierter Option wird der Diensttyp für alle betroffenen Attribute bewertet, wenn sich ein Attribut ändert. Der Diensttyp des Change wird auf den höchsten gefundenen Typ festgelegt, selbst wenn der neue Diensttyp einen niedrigeren Rang aufweist als der aktuelle Diensttyp des Change.
Der beste Service ist der Diensttyp mit dem niedrigsten Rangwert. Bei gleichem Rang aller Diensttypen (einschließlich der Diensttypen ohne Rangwert) wird der zuerst in der Datenbank angelegte Diensttyp markiert.
Damit diese Option ordnungsgemäß funktioniert, muss die Option "chg_sla" installiert werden.
Automatische Events
Hängt Events automatisch an neu erstellte Changes an. Dieser Anhang wird mithilfe der folgenden Optionen angegeben:
  • chg_auto_events
    : Installiert oder deinstalliert die Option selbst.
  • chg_auto_events_name
    : Legt das Format des Namens für die angehängten Events fest.
  • chg_auto_events_count
    : Legt die Anzahl angehängter Events fest.
Die Namen der anzuhängenden Events werden wie folgt zusammengesetzt: An den Namen aus "chg_auto_events_name" wird eine Zahl im Bereich zwischen 1 und "chg_auto_events_count" angefügt. Beispiel:
  • "chg_auto_events_name" ist "Auto Event"
  • "chg_auto_events_count" ist "3"
Die Installation der Option "chg_auto_events" mit diesen Einstellungen würde dazu führen, dass die folgenden Events an neue Changes angehängt werden:
  • Auto-Event 1
  • Auto-Event 2
  • Auto-Event 3
Um die Implementierung dieser Option abzuschließen, müssen Sie ein Event mit diesen Namen definieren. Weitere Informationen finden Sie unter "Erstellen von Events" im Thema "So konfigurieren Sie SLAs".
chg_calendar_start_day_of_week
Gibt den ersten Tag der Woche im Change-Kalender an.
Standard:
Freitag
chg_sla
Installiert die Regel für den Standardwert des Feldes "Diensttyp" eines Change. Die Regel lautet wie folgt:
  • Für den Change wird der beste Service unter Berücksichtigung von Priorität, Anforderer, betroffenem Kontakt und Kategorie festgelegt.
  • Der beste Service ist der Diensttyp mit dem niedrigsten Rangwert. Bei gleichem Rang aller Diensttypen (einschließlich der Diensttypen ohne Rangwert) wird der zuerst in der Datenbank angelegte Diensttyp markiert.
Diese Option ist nur aktiv und verfügbar, wenn die Option "Klassische SLA-Behandlung" installiert ist.
conflict_added
Generiert Aktivitätsprotokolleinträge, wenn Konflikte hinzugefügt werden.
conflict_updated
Generiert Aktivitätsprotokolleinträge, wenn Konflikte aktualisiert werden.
force_closure_code
Ändert den Schließungscodewert von untergeordneten Elementen, um mit dem übergeordneten Element identisch zu sein. Folgende Werte sind gültig:
  • Leer
    : (Standardwert) Erzwingt den Schließungscodewert des übergeordneten Elements zum untergeordneten Element nur dann, wenn das untergeordnete Element keinen Wert für den Schließungscode hat. Ein vorhandener Schließungscode wird nicht überschrieben.
  • Alle
    : Erzwingt den Schließungscodewert des übergeordneten Elements zu den untergeordneten Elementen, selbst wenn diese bereits einen Schließungscodewert haben.
impact_explorer_exclude_hier
Wird beim Erstellen einer Liste von untergeordneten CIs für ein CI in der Auswirkungs-Explorer-Baumstruktur verwendet. Wenn diese Option installiert und auf "Ja" gesetzt ist, werden untergeordnete CIs, die durch die Registerkarte "CMBD-Beziehungen" einer CI-Detailseite verwandt sind,
nicht
in der Auswirkungs-Explorer-Baumstruktur oder in der Liste der nachfolgenden Elemente des CI angezeigt.
Untergeordnete CIs, die über CA CMDB verwandt sind, werden angezeigt.
require_change_assignee
Lässt nicht zu, dass Changes ohne Eintrag im Feld "Zuständiger" gespeichert werden.
require_change_group
Lässt nicht zu, dass Changes ohne Eintrag im Feld "Gruppe" gespeichert werden.
require_closure_code
Erfordert einen Schließungscodewert vor dem Schließen oder Lösen eines Change.
Optionen von Change-Issue
  • edit_completed_tasks
    Wenn diese Option mit dem Wert "Ja" installiert ist, können Sie die Markierungen "Aufgabenaktualisierung zulassen" und "Aufgabe abgeschlossen" für ein Aufgabenstatus-Detail bei Changes oder Issues festlegen. Wenn Sie jedoch die beiden Markierungen "Aufgabenaktualisierung zulassen" und "Aufgabe abgeschlossen" festgelegt haben, können Sie nur die Beschreibung der Workflow-Aufgabe aktualisieren. Das Standardverhalten besteht darin, die gleichzeitige Festlegung der Markierungen "Aufgabenaktualisierung zulassen" und "Aufgabe abgeschlossen" des Aufgabenstatusdetails nicht zuzulassen.
E-Mail-Optionen
Die E-Mail-Schnittstelle sendet E-Mail-Benachrichtigungen und ermöglicht Anwendern die Erstellung von Tickets per E-Mail.
Option
Beschreibung
mail_from_address
Gibt bei der Postbenachrichtigung das Feld "Von:" an. Die Adresse hat das Format Displayname<[email protected]unternehmen.com>.
mail_login_password
Gibt das Login-Kennwort für den SMTP-Server an.
mail_login_userid
Gibt die Anwender-ID für die Anmeldung am SMTP-Server an.
mail_max_threads
Gibt die größtmögliche Anzahl von gleichzeitigen SMTP-Verbindungen an, die versuchen können, mit dem SMTP-Server zu kommunizieren.
mail_reply_to_address
Definiert die Antwortadresse für E-Mail-Benachrichtigungen. Diese Option ist nützlich, wenn E-Mails von einem Anwenderkonto geschickt werden, Antworten jedoch an eine andere E-Mail-Adresse geschickt werden sollen. Der Standardwert ist identisch mit der Absenderadresse ("Von").
mail_smtp_domain_name
Definiert den Domänennamen des SMTP-Servers an. Sie können den Domänennamen löschen, indem Sie den Wert auf NONE setzen.
mail_smtp_hosts
Gibt eine Leerstellen-getrennte Liste von Hostnamen des SMTP-Servers für E-Mail-Benachrichtigungen an.
mail_smtp_host_port
Gibt einen SMTP-Port an, um den Standard-SMTP-Port zu überschreiben.
mail_smtp_security_level
Gibt die SMTP-Sicherheitsstufe an. Gültige Einstellungen sind: 0=keine Sicherheit, 1=grundlegende Authentifizierung, 2=NTLM, 3=MD5 und 4=LOGIN. Wenn Sie diese Option auf 1 setzen, konfigurieren Sie Optionen für "mail_login_password" und "mail_login_userid". Die meisten SMTP-Server erfordern keine Authentifizierung.
mail_smtp_use_tls
Gibt den TLS-Verwendung (Transport Layer Security) in der E-Mail an. Die gültigen Einstellungen sind "Yes" = TLS verwenden, "No" = TLS nicht verwenden.
mail_ca_cert_path
Gibt den Pfad an, wo das vertrauenswürdige Zertifikat bereitgestellt wurde.
Bei der Konfiguration für erweiterte Verfügbarkeit müssen Sie das vertrauenswürdige Zertifikat auf allen CA SDM-Servern am gleichen Speicherort bereitstellen. CA SDM unterstützt nur Base-64-verschlüsseltes Format (PEM) für CA-Zertifikate.
mail_show_to_cc_list
Zeigt alle Empfänger der E-Mail-Benachrichtigung an. Bei manuellen E-Mail-Benachrichtigungen werden die Empfänger der Listen "An" und "CC" angezeigt. Bei automatischen E-Mail-Benachrichtigungen werden nur die Empfänger der Liste "An" angezeigt. Standardmäßig ist diese Option installiert.
Die Benachrichtigungsmethode "Pager-E-Mail" unterstützt die vollständige Auflistung aller Empfänger der Liste "An" oder "CC" nicht.
Allgemeine Optionen
Option
Beschreibung
add_utf8_byte_order_mark
Führt dazu, dass die Standarddaten eine Kodierungssignatur (UTF-8-Bytereihenfolgemarkierung) enthalten. Editoren, die UTF-8 unterstützen, verwenden diese Signatur, um die UTF-8-Kodierung anzuzeigen und zu verwalten.
catalog_server
Gibt die Lokation des CA Service Catalog-Servers an (z. B. http[s]://
servername
:8090). Wenn ein Lastenausgleich verwendet wird, überprüfen Sie, ob diese Option den Lastenausgleich angibt.
default_superuser_id
Gibt die standardmäßige Superuser-ID für CA SDM an, beispielsweise "ServiceDesk".
Status_Policy_Violations
Gibt an, wie streng das System
Status
richtlinien durchsetzt. Diese Option bezieht sich nur auf automatisierte Systemprozesse wie Integrationen und Makros. Der Endanwender ist von dieser Option nicht betroffen.
Gültige Optionswerte sind:
  • Warnen
    - Erlaubt die weitere Verletzung der Statusoption, es wird jedoch eine Warnmeldung in das Protokoll geschrieben.
  • Zulassen
    - Erlaubt die weitere Verletzung der Statusoption, es wird jedoch
    keine
    Warnmeldung in das Protokoll geschrieben.
  • Ablehnen
    - Lehnt die Verletzung der Statusoption ab, und es wird eine Fehlermeldung angezeigt.
xflow_installed
Aktivieren Sie diese Option, wenn das
xFlow-Oberfläche
installiert ist.
singleton_notify_list
CA SDM sendet die Benachrichtigung zum fehlgeschlagenen Daemon, wenn er nicht neu gestartet werden kann. Diese Option steuert die Liste von E-Mail-Empfängern, die benachrichtigt werden, wenn ein Daemon auf dem CA SDM-Server nicht neu gestartet wird. Einige Felder auf dieser Seite sind selbsterklärend. Nachfolgend finden Sie die Felder, für die eine Erklärung erforderlich ist:
Aktionsstatus
Zeigt den Installationsstatus der Option an.
  • Optionswert
    Gibt eine Liste von durch Kommas getrennten E-Mail-Adressen für das Senden einer E-Mail zu einem fehlgeschlagenen Daemon an.
  • Aktionsstatusmeldung
    Gibt den in die E-Mail zu einem fehlgeschlagenen Daemon einzuschließenden Meldungstext an.
Issue Manager-Optionen
Option
Beschreibung
iss_allow_sla_downgrade
Verändert das Verhalten der Option "iss_sla", so dass das System den Diensttyp eines Issue automatisch herunterstufen kann.
Die Option "Iss SLA" wählt aus mehreren Issue-Attributen den besten Servicetyp aus, kann jedoch den aktuellen Servicetyp des Issue nicht durch einen Typ mit niedrigerem Rang ersetzen. Bei installierter Option wird der Diensttyp für alle betroffenen Attribute bewertet, wenn sich ein Attribut ändert. Der Diensttyp des Issue wird auf den höchsten gefundenen Typ festgelegt, selbst wenn der neue Diensttyp einen niedrigeren Rang aufweist als der aktuelle Diensttyp des Issue.
Der beste Service ist der Diensttyp mit dem niedrigsten Rangwert. Bei gleichem Rang aller Diensttypen (einschließlich der Diensttypen ohne Rangwert) wird der zuerst in der Datenbank angelegte Diensttyp markiert.
Damit diese Option ordnungsgemäß funktioniert, muss die Option "iss_sla" installiert werden.
iss_assignee_set
Legt den angemeldeten Anwender als Zuständigen für Issues fest, wenn der Anwender ein Analyst ist. Bei installierter Option wird der Analyst automatisch als Zuständiger zugewiesen, wenn er einen neuen Issue erstellt.
Autom. Issue-Events
  • Hängt Events automatisch an neu erstellte Issues an. Dies wird mithilfe von drei Optionen festgelegt:
    • iss_auto_events
      : Installiert oder deinstalliert die Option selbst.
    • iss_auto_events_count
      : Legt die Anzahl angehängter Events fest.
    • iss_auto_events_name
      : Legt das Format des Namens für die angehängten Events fest.
    Die Namen der anzuhängenden Events werden wie folgt zusammengesetzt: An den Namen aus "iss_auto_events_name" wird eine Zahl im Bereich zwischen 1 und "iss_auto_events_count" angefügt. Beispiel:
  • "iss_auto_events_name" ist "Auto Event"
    • "iss_auto_events_count" ist "3"
    Die Installation der Option "iss_auto_events" mit diesen Einstellungen würde dazu führen, dass die folgenden Events an neue Changes angehängt werden:
  • Auto-Event 1
    • Auto-Event 2
    • Auto-Event 3
    Um die Implementierung dieser Option abzuschließen, müssen Sie Events mit diesen Namen definieren.
Iss_Category_Defaults
Bestimmt, was geschieht, wenn das Feld "Kategorie" auf der Detailseite eines Issue angegeben ist.
Eine Kategorie kann einen Standardbevollmächtigten, eine Standardgruppe und eine Standard-Organisation/-Firma aufweisen. Wenn diese Option aktiviert ist, werden die entsprechenden Felder auf der Detailseite des Issue mit Kategorien-Standardwerten gefüllt, falls diese nicht manuell durch den Anwender eingegeben wurden. Wurden diese Werte durch den Anwender eingegeben, gilt die Standardregel nicht. Vergewissern Sie sich, dass der Standardbevollmächtigte tatsächlich ein Mitglied der Standardgruppe ist.
iss_sla
Installiert die Regel für den Standardwert des Feldes "Diensttyp" eines Issue. Die Regel lautet wie folgt:
Für den Issue wird der beste Service unter Berücksichtigung von Priorität, Anforderer, betroffenem Kontakt und Kategorie festgelegt.
Der beste Service ist der Diensttyp mit dem niedrigsten Rangwert. Bei gleichem Rang aller Diensttypen (einschließlich der Diensttypen ohne Rangwert) wird der zuerst in der Datenbank angelegte Diensttyp markiert.
Diese Option ist nur aktiv und verfügbar, wenn die Option "Klassische SLA-Behandlung" installiert ist.
require_issue_assignee
Lässt nicht zu, dass Issues ohne Eintrag im Feld "Zuständiger" gespeichert werden.
require_issue_group
Lässt nicht zu, dass Issues ohne Eintrag im Feld "Gruppe" gespeichert werden.
Knowledge-Optionen
Diese Option steuert die Knowledge-Funktionen:
Option
Beschreibung
analyst_preferred_ticket
Legt den Link zum Öffnen eines Tickets aus einem Knowledge-Dokument für die Analysten-Benutzeroberfläche fest. Für den Analysten gilt die Standardeinstellung "Incident"; die verfügbaren Optionen lauten "Incident", "Request", "Incident/Request" und "Issue".
kt_disallow_forums
Wenn diese Option auf "Ja" gesetzt ist, ist die Forumsfunktion nicht zulässig (inaktiv), so dass Sie keine Foren erstellen oder aktualisieren können und auch keine Menüelemente betrachten können.
kt_report_card_issue_status
Hier können Sie Issue-Statistiken berechnen und im Abschnitt über die erneute Verwendung auf der Knowledge-Berichtskarte anzeigen. Die Gültigkeit der WHERE-Klausel wird nicht überprüft.
Beispiel:
status='CL'
kt_report_card_request_status
Hier können Sie Request-Statistiken berechnen und im Abschnitt über die erneute Verwendung auf der Knowledge-Berichtskarte anzeigen. Die Gültigkeit der WHERE-Klausel wird nicht überprüft.
Beispiel:
status='CL'
KPI-Optionen
Folgende Optionen steuern den Betrieb des KPI-Daemon:
Option
Beschreibung
kpi_ticket_data_table
Aktiviert den KPI-Daemon, so dass Daten erfasst werden, sobald CA SDM-Tickets geöffnet oder geschlossen oder wenn bestimmte Felder geändert werden. Die Ticketdaten werden in die Datenbanktabelle "usp_kpi_ticket_data" geschrieben und stehen zum Erstellen von webbasierten Berichten zur Verfügung.
Das Aktivieren dieser Funktion kann dazu führen, dass die CA SDM-Leistung sinkt.
concurrent_lic_refresh_interval
Gibt das gleichzeitige Aktualisierungsintervall (in Sekunden) für alle gleichzeitigen KPIs (z. B. WebConcurrentLicenseCt KPI) an. Wenn diese Option installiert ist, berechnen alle gleichzeitigen KPIs nur nach dem angegebenen Intervall. Wenn Sie diese Option nicht installieren, beträgt die Intervallzeit standardmäßig 3.600 Sekunden für alle gleichzeitigen KPIs.
Bereich:
600 bis 7.200 Sekunden.
LDAP-Optionen
Sie können den Domänennamen für den LDAP-Server festlegen, der über den Optionsmanager, konfiguriert wurde, indem Sie dem Domänennamen in der Datei "NX.env" eine Variable hinzufügen und folgende Befehle ausführen:
pdm_options_mgr -c -a pdm_option.inst -s NX_LDAP_DOMAIN -v <DEFAULT_LDAP_SERVER_DOMAIN_NAME> -t pdm_options_mgr -c -a pdm_option.inst -s NX_LDAP_DOMAIN -v <DEFAULT_LDAP_SERVER_DOMAIN_NAME>
Starten Sie die Dienste neu und melden Sie sich bei CA SDM mit Domäne\Anwendername an.
Die nachstehenden LDAP-Optionen können über den Optionsmanager auf der Registerkarte CA SDM "Administration" installiert werden.
Die als obligatorisch gekennzeichneten Optionen müssen zusammen installiert werden, um die Integration in eine LDAP-Datenbank zu ermöglichen. Die als optional gekennzeichneten Optionen sind Funktionen, die Sie nur dann hinzufügen können, wenn die obligatorischen Optionen installiert wurden.
Option
Beschreibung
default_ldap_tenant
(obligatorisch)
Gibt den Standard-Mandanten für Kontakte an, die aus einem LDAP-Verzeichnis in eine Installation importiert werden, die für eine mandantenfähige Umgebung konfiguriert ist.
Der Optionswert muss für diesen Mandanten auf die UUID gesetzt werden. Die Mandanten-UUID ist aus einer Datenbankabfrage ersichtlich. Beispiel: "SELECT * FROM ca_tenant".
Wichtig!
Diese Option ist nur obligatorisch, wenn die Mandantenfähigkeit aktiviert ist. Diese Option ist nur wirksam, wenn die Option "multi_tenancy" (Mandantenfähigkeit) aktiviert ist. Wenn Sie den Mandantenwert beibehalten möchten,
müssen
Sie vor dem Ausführen des Dienstprogramms "pdm_buildtenant" den Eintrag "NX.env" ändern, indem Sie manuell die Variable "NX_RETAIN_TENANT_VALUE" hinzufügen und auf "ja" festlegen.
Wenn "multi-tenancy" (Mandantenfähigkeit) aktiviert ist und diese Variable auf "Nein" festgelegt wird, fehlt oder nicht richtig festgelegt wird, dann überschreibt das Hilfsprogramm die Mandanteninformationen. Die Variable hat keine Auswirkung, wenn sich die Mandantenfähigkeit im Modus "Setup" befindet.
ldap_dn
Gibt den LDAP-"distinguishedName" für die Anmeldung beim LDAP-Server an.
Beispiel:
CN=Joe, CN=Users, DC=KLAND, DC=AD, DC=com
Je nach der Netzwerkkonfiguration Ihres Standorts
kann
"userid" anstelle von "dinstinguishedName" verwendet werden.
Wenn der LDAP-Server anonyme Verbindungen unterstützt, kann dieser Wert leer sein.
Z. B. wenn das LDAP-Verzeichnis der CA EEM-Identitätsspeicher gespeichert ist, ist diese Option nicht erforderlich, da CA EEM anonymen Zugriff zulässt.
ldap_enable
Gibt an, ob die LDAP-Integration aktiviert ist. Der Standardwert ist "Yes". Zusätzlich zu dieser Option müssen Sie alle anderen als obligatorisch gekennzeichneten LDAP-Optionen installieren.
ldap_enable_auto
(optional)
Gibt an, ob die automatische Erstellung von Kontakten aus LDAP-Informationen aktiviert ist. Der Standardwert ist "Yes". Wenn Sie diese Option installieren, wird automatisch ein Kontakt aus LDAP-Informationen erstellt, wenn sich ein neuer Anwender anmeldet.
ldap_enable_groups
(optional)
Gibt an, ob der CA SDM Zugriffstyp eines Kontakts auf Grundlage der LDAP-Gruppenmitgliedschaft zugewiesen wird. Der Standardwert ist "Yes".
Um diese Funktion zu verwenden, müssen Sie CA SDM-Zugriffstypen mit LDAP-Gruppen verbinden.
Diese Option steht nur für Microsoft Active Directory zur Verfügung.
ldap_enable_tls
(Optional)
Gibt an, ob die Transportschichtsicherheit (Transport Layer Security, TLS) während der LDAP-Verarbeitung aktiviert ist. Der Standardwert ist "Ja".
ldap_group_object_class
Gibt den Wert des LDAP-Attributs "objectClass" an. Der Standardwert ist
Gruppe
.
Dieser Wert ist immer in der WHERE-Klausel der automatisch generierten Filter enthalten, mit denen LDAP-Gruppen gesucht werden.
ldap_host
Gibt den Hostnamen oder die IP-Adresse des LDAP-Servers an.
Verwenden Sie den Host-Namen der Maschine, auf der Ingres installiert ist, wenn der CA EEM-Identitätsspeicher das LDAP-Verzeichnis ist.
ldap_port
Gibt die Portnummer für den LDAP-Server an.
Verwenden Sie die Port-Nummer 1684, wenn der CA EEM-Identitätsspeicher das LDAP-Verzeichnis ist.
ldap_pwd
Gibt das Kennwort für "ldap_dn" für die Anmeldung beim LDAP-Server an.
Wenn der LDAP-Server anonyme Verbindungen unterstützt, kann dieser Wert leer sein.
Z. B. wenn das LDAP-Verzeichnis der CA EEM-Kennung gespeichert ist, ist diese Option nicht erforderlich, da CA EEM anonymen Zugriff zulässt.
ldap_search_base
(erforderlich)
Wenn Sie Kontakte für einen Standard-LDAP-Server suchen möchten, lassen Sie das Feld für den Domänennamen auf der Seite "LDAP-Verzeichnis-Suche" leer oder geben Sie den genauen LDAP-Domänennamen an, der in CA SDM für den Abruf der Kontakte in das angegebene LDAP-Verzeichnis konfiguriert wurde.
Gibt den Startpunkt für Suchläufe in der LDAP-Schemastruktur an:
  • UNIX
    : Sie
    müssen
    einen Anfangs-Container angeben, z. B. "CN=Users", "DC=KLAND", "DC=AD", "DC=com".
  • Windows
    : Sie müssen keinen Container angeben, und Sie können oben in der Schemastruktur starten, z. B. "DC=KLAND", "DC=AD", "DC=com".
Wenn das CA EEM-Identitätsspeicher das LDAP-Verzeichnis ist, dann verwenden Sie "cn=Users,cn=Entities,cn=iTechPoz". Dies gilt nur dann, wenn CA EEM so konfiguriert ist, dass die MDB anstatt eines externen Verzeichnisses verwendet wird.
ldap_service_type
(Optional)
Installieren Sie diese Option, um den LDAP-Diensttyp einzurichten. Wenn der LDAP-Typ "Active Directory" ist, geben Sie die Zeichenfolge "Active Directory" an. Ist der LDAP-Typ nicht "Active Directory", geben Sie eine andere Zeichenfolge an, z. B. "eTrust" oder "Novell".
ldap_sync_on_null
(Optional)
Gibt an, ob vorhandene Kontaktattributwerte mit NULL-Daten überschrieben werden sollen, wenn das entsprechende LDAP-Anwenderattribut einen NULL-Wert enthält. Der Standardwert ist "Yes".
ldap_user_object_class
(obligatorisch)
Legt den Wert für das LDAP-Attribut "objectClass" fest. Der Standardwert lautet
Person
. Dieser Wert ist immer in der WHERE-Klausel der automatisch generierten Filter enthalten, mit denen LDAP-Anwender gesucht werden.
Verwenden Sie "pozObject", wenn das LDAP-Verzeichnis der CA EEM-Identitätsspeicher ist. Für viele LDAP-Speicher ohne AD lautet die richtige Einstellung "inetOrgPerson".
num_ldap_agents
Gibt die maximale Anzahl von LDAP-Agenten an. Installieren Sie diese Option nur dann, wenn Sie mehrere LDAP-Agenten nutzen. Der Standardwert ist 2.
Optionen für mehrere Mandanten
Option
Beschreibung
max_tenant_depth
Gibt eine Grenze für die Tiefe der Mandantenhierarchie an. Standard sind vier (4) Mandantenebenen.
multi_tenancy
Steuert die Funktionen für die Mandantenfähigkeit. Mit der Mandantenfähigkeit können Organisationen oder Gruppen eine einzelne Installation gemeinsam nutzen. Die folgenden Werte stehen zur Verfügung:
  • Aus
    : Die Mandantenfähigkeit wird nicht verwendet.
  • Setup
    : Die Mandantenfähigkeit wird nicht verwendet; die Administratoren können jedoch die mandantenspezifischen Objekte und Attribute auf der Benutzeroberfläche betrachten und bearbeiten.
  • Ein
    : Die Mandantenfähigkeit ist voll einsatzbereit. Nach der Einstellung "Ein" können Sie außerdem Optionen für die Durchsetzungsebene hinzufügen:
    • Warnung
      -- Objekte ohne Mandant können erstellt oder aktualisiert werden, wobei jedoch eine Fehlermeldung in das Protokoll geschrieben wird.
    • Zulassen
      : Objekte ohne Mandant können erstellt oder aktualisiert werden, wobei jedoch eine Warnmeldung in das Protokoll "stdlog" geschrieben wird.
Die Einstellung einer Durchsetzungsebene leistet gute Dienste bei der Migration. Damit ist es möglich, SLA und angehängte Event-Aktualisierungen an ältere Daten ohne Mandant anzuhängen.
Benachrichtigungsoptionen
Option
Beschreibung
add_know_list
Fügt die Benachrichtigungsliste der Beteiligten allen zukünftigen Benachrichtigungen zu einem Change, Issue oder Request hinzu. Wenn diese Option installiert ist, werden die in der Benachrichtigungsliste aufgeführten Kontakte allen zukünftigen Benachrichtigungen hinzugefügt.
log_all_notify
Protokolliert alle Benachrichtigungen, unabhängig von der verwendeten Methode. Beim Protokollieren einer Benachrichtigung wird ein Benachrichtigungsprotokoll-Objekt mit Empfänger, Datum/Uhrzeit, Benachrichtigungsmethode und Benachrichtigungstext angelegt.
Der Administrator verwendet die Liste der
Benachrichtigungsverläufe
, um Benachrichtigungsprotokollobjekte anzuzeigen und zu verwalten. Der Benachrichtigungsverlauf kann auch von einem einzelnen Ticket aus angezeigt werden.
Bei nicht installierter Option erhält der Kontakt nur die im Kontaktdatensatz festgelegte Benachrichtigung. Der Benachrichtigungsversuch wird nicht notiert.
notification_allow_temp_address
Ermöglicht es, manuelle Benachrichtigungen an manuell eingegebene SMTP-E-Mail-Adressen statt nur an registrierte Kontakte zu senden.
web_cgi_url
Ermöglicht es dem Empfänger einer Benachrichtigungs-E-Mail, auf eine URL zu klicken und das Objekt anzuzeigen, zu dem die Benachrichtigung erfolgt. Diese Option wird auch in Umfragebenachrichtigungen verwendet.
Um eine URL für den Zugriff eines Anwenders auf CA SDM zu definieren, wird eine Referenz auf die Web-Schnittstelle benötigt. Der Referenzwert ist die Web-Schnittstellen-URL, mit der auf die CA SDM-Webkomponente zugegriffen wird.
Die Syntax der URL lautet:
http://hostname/CAisd/pdmweb.exe
  • hostname
    Gibt den Standort Ihres Webservers an.
    (Empfohlen) Für die Konfiguration für erweiterte Verfügbarkeit wird dringend empfohlen, dass diese Option auf einen der Anwendungsserver verweist und nicht den Hintergrund- oder Standby-Server. Sie kann auch auf einen Web Director oder ein Gerät zum Lastenausgleich von Drittanbietern verweisen.
    Ändern Sie den Wert dieser Option, damit sie gerichtet ist auf:
    • Auf den Lastenausgleich, wenn Sie mehr als einen Anwendungsserver haben.
    • Auf den Anwendungsserver, wenn Sie nur einen Anwendungsserver haben.
Request-Manager-Optionen
Option
Beschreibung
Area_Defaults
Bestimmt, was geschieht, wenn das Feld "Request-Bereich" auf einer Seite "Request - Detail" angegeben ist.
Ein Request-Bereich kann einen Standardzuständigen und eine Standardgruppe aufweisen. Wenn diese Option aktiviert ist, werden die Felder für den Zuständigen und die Gruppe unter "Request - Detail" mit den Standardwerten des Request-Bereichs gefüllt.
Assignee_set
Legt den angemeldeten Anwender als Zuständigen für den Request fest, wenn der Anwender ein Analyst ist. Ist diese Option installiert, wird der Analyst automatisch als Zuständiger zugewiesen, wenn er einen Request erstellt.
autoasg_ci_assign_lowest_agt
Ermöglicht die CI-basierte automatische Zuweisung für einen Analytiker aus der Gruppe. Der Analyst muss einen aktiven Status als Aktiv und Verfügbar mit "Ja" festgelegt haben. Die zugewiesenen Tickets für alle Analysten, die diese Kriterien erfüllen, werden gezählt, aber die erste Zuordnung, die mit der letzten Nummer des zugewiesenen Tickets, wird dem Ticket zugewiesen. Sie müssen diese Option zur Verwendung installieren. Nach der Installation startet diese Option den CA SDM-Server neu.
autoasg_override
Steuert, wie die automatische Zuweisung einen Request behandelt, die mit einem Zuständigen und/oder einer Gruppe erstellt wurde. Sie können das System anpassen, indem Sie für diese Option einen der folgenden Werte angeben:
  • Verwendet den vorhandenen Zuständigen und/oder die vorhandene Gruppe. Die automatische Zuweisung findet nicht statt, wenn der Zuständige und/oder die Gruppe bei der Erstellung des Request festgelegt wurden.
  • Ignoriert den vorhandenen Zuständigen und/oder die vorhandene Gruppe. Die automatische Zuweisungsverarbeitung findet statt und versucht, einen Zuständigen und/oder eine Gruppe zu finden.
Der Zuständige und/oder die Gruppe können auf verschiedene Weise festgelegt werden:
  • Manuell durch den Analytiker
  • Durch Optionen für Bereichs-Standardwerte und die Festlegung des Zuständigen
  • Vorlagen für Requests
  • Die Deinstallation dieser Option bewirkt, dass sie den Standardmodus, d. h. 0, verwendet.
Automatische Events
  • Hängt Events automatisch an neu erstellte Requests an. Dies wird mithilfe von drei Optionen festgelegt:
    • auto_events
      -- Installiert oder deinstalliert die Option selbst.
    • auto_events_count
      -- Gibt die Anzahl der angehängten Events an.
    • auto_events_name
      -- Legt das Format des Namens für die angehängten Events fest.
    Die Namen der anzuhängenden Events werden wie folgt zusammengesetzt: An den Namen aus "auto_events_name" wird eine Zahl im Bereich zwischen 1 und "auto_events_count" angefügt. Beispiel:
  • auto_events_name ist "Auto Event"
    • auto_events_count ist "3"
    Die Installation der Option "auto_events" mit diesen Einstellungen führt dazu, dass die folgenden Events an alle neuen Requests angehängt werden:
  • Auto-Event 1
    • Auto-Event 2
    • Auto-Event 3
    Um die Implementierung dieser Option abzuschließen, müssen Sie ein Event mit diesen Namen definieren. Weitere Informationen finden Sie unter "Erstellen von Events" im Thema "So konfigurieren Sie SLAs".
clear_scratch_pad
Löscht den Notizblock-Text nach dem Erstellen eines Request. Der Notizblock-Text wird standardmäßig bei allen neuen Requests verwendet.
cr_allow_sla_downgrade
Verändert das Verhalten der Option "cr_sla", sodass das System den Servicetyp eines Request automatisch herunterstufen kann.
Die Option "cr_sla" wählt aus mehreren Request-Attributen den besten Servicetyp aus, ersetzt jedoch keinesfalls den aktuellen Servicetyp durch einen Typ mit niedrigerem Rang. Bei installierter Option wird der Diensttyp für alle betroffenen Attribute bewertet, wenn sich ein Attribut ändert. Der Servicetyp des Request wird auch dann auf den höchsten gefundenen Typ festgelegt, wenn der neue Servicetyp einen niedrigeren Rang aufweist als der aktuelle Servicetyp des Request.
Der beste Service ist der Diensttyp mit dem niedrigsten Rangwert. Bei gleichem Rang aller Diensttypen (einschließlich der Diensttypen ohne Rangwert) wird der zuerst in der Datenbank angelegte Diensttyp markiert.
Damit diese Option ordnungsgemäß funktioniert, muss die Option "cr_sla" installiert werden.
cr_sla
Wählt aus mehreren Request-Attributen den besten Servicetyp aus, ersetzt jedoch keinesfalls den aktuellen Servicetyp des Request durch einen Typ mit niedrigerem Rang. Der beste Service ist der Diensttyp mit dem niedrigsten Rangwert. Bei gleichem Rang aller Diensttypen (einschließlich der Diensttypen ohne Rangwert) wird der zuerst in der Datenbank angelegte Diensttyp markiert.
efficiency_tracking
Gibt die Effizienznachverfolgung an, die es Analysten ermöglicht, mithilfe von Optionen Incidents nachzuverfolgen. Diese Option zeigt die Registerkarte "Effizienznachverfolgung" auf der Incident-Detailseite an.
employee_intf_incident_support
Zeigt die Incident- und/oder Request-Ticket-Typen für Anwender an, die unter dem Mitarbeiter-Schnittstellentyp angemeldet sind. Sie können einen der folgenden Optionswerte auswählen:
  • Nur Vorfall
  • Nur Request
  • Vorfall und Request
Die Option "employee_intf_incident_support" wird während der CA SDM-Installation installiert und kann nicht deinstalliert werden.
force_resolution_code
Gibt an, wie der Feldwert von "Lösungscode" für Requests und Incidents gehandhabt wird, wenn ein Analyst einen Request oder Incident schließt.
Wenn diese Option installiert ist, wählen Sie einen der folgenden Werte aus:
Leer
-- Der Lösungscodewert des übergeordneten Elements wird nur dann zwangsweise auf die untergeordneten Elemente übertragen, wenn im Feld "Lösungscode" kein Wert für das untergeordnete Element vorhanden ist. Die Option überschreibt keinen vorhandenen Lösungscodewert. Dies ist der Standardwert.
Alle
-- Der Lösungscodewert des übergeordneten Elements wird auch dann zwangsweise auf alle untergeordneten Elemente übertragen, wenn sie bereits einen Wert für das Feld "Lösungscode" aufweisen. Der aktuelle Wert wird mit dem Wert des übergeordneten Elements überschrieben.
  • Wenn diese Option nicht installiert ist, bleiben die Lösungscodewerte aller untergeordneten Elemente unverändert.
  • Wenn diese Option installiert ist, wird der Lösungscodewert des übergeordneten Elements auf die untergeordneten Elemente übertragen.
force_resolution_method
Gibt an, wie der Feldwert für "Lösungsmethode" für Requests und Incidents gehandhabt wird, wenn ein Analyst einen Request oder Incident schließt.
Wenn diese Option installiert ist, wählen Sie einen der folgenden Werte aus:
Leer
-- Der Lösungsmethodenwert des übergeordneten Elements wird nur dann zwangsweise auf die untergeordneten Elemente übertragen, wenn im Feld "Lösungsmethode" kein Wert für das untergeordnete Element vorhanden ist. Die Option überschreibt keinen vorhandenen Lösungsmethodenwert. Dies ist der Standardwert.
Alle
-- Der Lösungsmethodenwert des übergeordneten Elements wird auch dann zwangsweise auf alle untergeordneten Elemente übertragen, wenn sie bereits einen Wert für das Feld "Lösungsmethode" aufweisen. Der aktuelle Wert wird mit dem Wert des übergeordneten Elements überschrieben.
  • Wenn diese Option nicht installiert ist, bleiben die Lösungsmethodenwerte aller untergeordneten Elemente unverändert.
  • Wenn diese Option installiert ist, wird der Lösungsmethodenwert des übergeordneten Elements auf die untergeordneten Elemente übertragen.
guest_intf_incident_support
Zeigt die Incident- und/oder Request-Ticket-Typen für Anwender an, die unter dem Gast-Schnittstellentyp angemeldet sind. Sie können einen der folgenden Optionswerte auswählen:
  • Nur Vorfall
  • Nur Request
  • Vorfall und Request
Die Option "guest_intf_incident_support" wird während der CA SDM-Installation installiert und kann nicht deinstalliert werden.
monitor_joins
Legt fest, ob verbundene Tabellen auf Aktualisierungen dynamischer Listen überprüft werden sollen.
Aktualisierungen einer anderen Tabelle können sich auf den Inhalt einer Liste auswirken. Dieser Fall tritt oft ein, wenn bei Datenpartitionen Ansichtseinschränkungen mit einer Verknüpfung verwendet werden. Zum Beispiel würde eine Anzeigebedingung bei Changes/Issues, bei der:
assignee.organization = @root.organization
führt bei allen Change- und/oder Issue-Listen zu einer Verknüpfung der Tabelle "Change_Request" mit der Kontakte - Tabelle.
Um eine Change- oder Issue-Liste, die diese Einschränkung enthält, auf dem neuesten Stand zu halten, ist es erforderlich, Aktualisierungen der Kontakte - Tabelle zu überwachen und die Liste aufzufrischen, wenn bei einem Kontakt die Organisation/das Unternehmen geändert wird. Dies kann nach der Aktualisierung einer verknüpften Tabelle zur gleichzeitigen Aktualisierung einer großen Anzahl von Listen führen, wodurch es während der Aktualisierung zu einem Leistungsabfall des Systems kommen kann. Die Option zur Überwachung der Verbindungen ermöglicht außerdem, dass die Aktualisierung der Liste (und die Überwachung der verbundenen Tabelle) an Standorten unterdrückt werden kann, an denen die zeitnahe Exaktheit dieser Listen von geringerer Bedeutung als der Leistungsabfall ist.
Netres_pty
Eskaliert einen Request auf der Basis des zugeordneten Asset. Wenn Sie ein Asset mit einer Priorität angeben, die größer ist als die Priorität des Request, wird die Priorität des Request so festgelegt, das sie mit dem Asset übereinstimmt. Dabei wird keine Eskalierungsaktivität erstellt. Mit dieser Option wird keine Priorität überschrieben, die Sie manuell während derselben Bearbeitungssitzung auf der Seite "Request - Detail" eingegeben haben.
require_incident_assignee
Lässt nicht zu, dass Incidents ohne Eintrag im Feld "Zuständiger" gespeichert werden.
require_incident_group
Lässt nicht zu, dass Incidents ohne Eintrag im Feld "Gruppe" gespeichert werden.
require_problem_assignee
Lässt nicht zu, dass Probleme ohne Eintrag im Feld "Zuständiger" gespeichert werden.
require_problem_group
Lässt nicht zu, dass Probleme ohne Eintrag im Feld "Gruppe" gespeichert werden.
require_request_assignee
Lässt nicht zu, dass Requests ohne Eintrag im Feld "Zuständiger" gespeichert werden.
require_request_group
Lässt nicht zu, dass Requests ohne Eintrag im Feld "Gruppe" gespeichert werden.
urgency_on_employee
Gibt an, ob das Feld "Dringlichkeit" bei Self-Service-Incidents oder -Requests angezeigt werden soll. Wenn die Option "urgency_on_employee" nicht installiert ist, wird bei Self-Service-Incidents oder -Requests das Feld "Priorität" angezeigt. Wann die Option "urgency_on_employee" installiert ist, wird anstelle des Felds "Dringlichkeit" das Feld "Priorität" angezeigt. Der Bereich der Dringlichkeitswerte basiert auf den Einstellungen von "
web.cfg
".
use_incident_priority
Gibt an, ob das Feld "Incident-Priorität" auf der Seite "Incident - Detail" berechnet werden soll. Wenn der Administrator Web Screen Painter verwendet um das Feld "Störungspriorität" hinzufügen, wird das Feld "Störungspriorität" auf der Seite "Incident-Detail" angezeigt. Wenn die Option "use_incident_priority" nicht installiert ist, ist der berechnete Wert für "Incident-Priorität" null. Wenn die Option "use_incident_priority" installiert ist, wird die Incident-Priorität als Summe der Dringlichkeits- und Auswirkungswerte berechnet.
Optionen für Request-Change
Option
Beschreibung
edit_inactive
Verhindert die Bearbeitung von Changes, Issues oder Requests, sofern diese nicht den Status "Aktiv" aufweisen. Das Standardverhalten besteht darin, dass die Bearbeitung inaktiver Tickets zulässig ist.
set_sla_evt_open_date
Verwendet den Wert für das Datum und die Uhrzeit beim Öffnen eines Change, Issue oder Request als Startdatum und Startzeit für angehängte Events. Die angehängten Events werden ausgelöst, sobald das Ticket gespeichert wird.
Optionen für Request-Change-Issue
Option
Beschreibung
activity_log_security
Hier können Sie die Bearbeitung der Felder im Aktivitätsprotokoll zulassen oder unterbinden. Die einzige Ausnahme zu dieser Option ist das Feld "Intern". Dieses Feld kann immer bearbeitet werden.
Die Option "activity_log_security" wird während der Installation installiert und kann nicht deinstalliert werden.
Any_Contact
Einige CA SDM-Objekte schränken die Feldwerte für Kontakte auf der Grundlage des Kontakttyps ein. Diese Art der Einschränkung ist gewöhnlich bei Feldern mit der Bezeichnung "Zuständiger" zu finden und lässt nur Kontakte mit dem Kontakttyp "Analyst" zu. Diese Option entfernt die Kontakttyp-Einschränkungen aus der gesamten CA SDM-Anwendung und ermöglicht es, jeden Kontakttyp als Zuständigen zu verwenden.
classic_sla_processing
Aktiviert das "klassische" Modell der Diensttypen und SLAs. Dieses Modell bestimmt den richtigen Typ für ein Ticket anhand des Rangwerts für Diensttypen. Auf ein Ticket kann nur ein einzelner Diensttyp angewendet werden.
Die Optionen "chg_sla", "cr_sla" und "iss_sla" sind verfügbar, wenn die Option "Klassische SLA-Behandlung" installiert ist.
delete_null_properties
Entscheidet, was mit den Eigenschaften geschieht, wenn sich Change-Kategorie, Issue-Kategorie, Request-Bereich, Vorfall-Bereich oder Problembereich ändern und Sie die keep_tasks-Option installieren. Ein gespeichertes Ticket mit einer festgelegten Kategorie kann mehrere Eigenschaften und Aufgaben aufweisen.
Wenn diese Option nicht installiert ist, tritt das Folgende auf:
  • Alle vorhandenen Eigenschaften beibehalten.
  • Alle neuen Eigenschaften, falls vorhanden, aus der neuen Kategorie hinzugefügt.
Wenn diese Option installiert ist, tritt das Folgende auf:
  • Alle vorhandenen Eigenschaften, deren Felder nicht leer sind, beibehalten.
  • Alle vorhandenen Eigenschaften, deren Felder leer sind, gelöscht.
  • Neue Eigenschaften aus der neuen Kategorie, falls vorhanden, die nicht dieselbe Benennung wie eine der vorhandenen, beibehaltenen Eigenschaften aufweisen, hinzugefügt.
Werden einem Ticket mit vorhandenen Eigenschaften neue Eigenschaften hinzugefügt, passt das System automatisch die Sequenznummern der neuen Eigenschaften an (erhöht sie), um zu gewährleisten, dass sie nicht mit vorhandenen Eigenschaften kollidieren. Die neuen Eigenschaften weisen stets höhere Sequenznummern als die vorhandenen Eigenschaften auf.
filter_template_search
Filtert die anfängliche Vorlagensuche anhand der Organisation des Endanwenders.
force_rootcause
Gibt an, wie das Feld " Ursache" für Requests, Changes und Issues behandelt werden soll.
  • Ist diese Option nicht installiert, bleiben in den untergeordneten Objekten die Feldwerte für die Ursache unverändert.
  • Ist diese Option installiert, wird der Wert für die Ursache von den übergeordneten auf die untergeordneten Objekte übertragen.
Wenn diese Option installiert ist, wählen Sie einen der folgenden Werte aus:
  • Leer
    -- Der Wert für die Ursache wird nur dann zwangsweise auf die untergeordneten Elemente übertragen, wenn im untergeordneten Element das Feld für die Ursache keinen Wert enthält. Ein vorhandener Wert für die Ursache wird nicht überschrieben. Dies ist die Standardeinstellung.
  • Alle
    : Der Wert für die Ursache im übergeordneten Element wird zwangsweise auf alle untergeordneten Elemente übertragen, selbst wenn dort das Feld für die Ursache bereits einen Wert enthält. Der aktuelle Wert wird mit dem Wert aus dem übergeordneten Element überschrieben.
init_list_search
Führt beim Öffnen der Seite "Request", "Change" und "Issue-Liste" eine Suche durch, so dass die Liste der Tickets für den angemeldeten Anwender angezeigt wird. Wenn diese Option nicht installiert ist, sind diese Listenseiten beim Öffnen leer, bis der Anwender eine Suche durchführt.
keep_tasks
Bestimmt, was geschieht, wenn Sie ein Ticket in eine andere Kategorie oder einen anderen Bereich verschieben:
  • Wenn "keep_tasks"
    nicht
    installiert ist, werden alle vorhandenen Eigenschaften aus dem Ticket entfernt. Alle Eigenschaften oder Aufgaben, die mit der neuen Kategorie oder dem neuen Bereich verbunden sind, werden hinzugefügt. Aufgaben mit dem Status "Warten" entfernt. Aufgaben mit einem anderen Status werden beibehalten.
  • Wenn "keep_tasks" installiert
    ist
    , werden alle vorhandenen Eigenschaften und Aufgaben im Ticket beibehalten. Alle Eigenschaften oder Aufgaben, die mit der neuen Kategorie oder dem neuen Bereich verbunden sind, werden hinzugefügt.
Wenn neue Eigenschaften oder Aufgaben einem Ticket mit vorhandenen Eigenschaften oder Aufgaben hinzugefügt werden, dann werden die Sequenznummern automatisch angepasst, um so Konflikte zu verhindern. Neue Eigenschaften und Aufgaben weisen stets höhere Reihenfolgenummern auf als die vorhandenen Elemente.
leave_children_open
Lässt untergeordnete Incidents, Requests, Probleme, Changes oder Issues offen, wenn das übergeordnete Element geschlossen wird.
lex_lang
Hier können Sie die Sprache für die Rechtschreibprüfung auswählen. Die Standardeinstellung lautet "US-English".
Mit dieser Option wird die Variable "NX_LEX_LANG" in der Konfigurationsdatei "NX.env" gesetzt.
sla_workshift_override
Verwenden Sie diese Option, um den Standardzeitplan für Diensttyp-Events festzulegen.
  • Ist diese Option nicht installiert, wird für Events eines Servicetyps stets die in der Event-Vorlage angegebene Schicht verwendet.
  • Ist diese Option installiert, wird die Schicht für Servicetyp-Eventse standardmäßig auf die im Servicetyp angegebene Schicht festgelegt. Der Standardwert wird nur verwendet, wenn für das Event kein eigener Zeitplan angegeben ist. Ist in einer Vorlage ein Zeitplan festgelegt, wird stets dieser verwendet.
Legen Sie die Schicht auf die vorgegebenen 24 Stunden fest, wenn Sie möchten, dass das Event immer startet, unabhängig von der Schicht des Diensttyps.
Optionen für Such-Engine
Die folgenden Optionen steuern die Knowledge Management-Suchleistung:
Option
Beschreibung
ebr_max_qps
Gibt die maximale Anzahl der Abfragen pro Sekunde (Queries per Second, QPS) an, die in der Datei "*.stdlog" protokolliert werden. Der Standardwert lautet 2 QPS. Eine geringere Anzahl von QPS wird im Verfolgungsmodus protokolliert.
ebr_qps_timeout
Gibt das Zeitintervall (in Sekunden) an, anhand dessen die QPS gemessen werden. Der Standardwert ist 300 Sekunden.
Die folgenden Optionen steuern die Integration der Such-Engine:
Option
Beschreibung
ebr_search_engine_baseport
Gibt den Port an, der bei der Installation der Such-Engine ausgewählt wurde. Der Standardwert lautet 13000.
ebr_search_engine_host
Gibt den Hostnamen oder die IP-Adresse an, wo die Such-Engine installiert ist.
ebr_version
Definiert die Such-Engine, die Knowledge Management für die Suche verwenden soll. Die KM-Such-Engine gibt die Engine an, die mit CA SDM installiert und konfiguriert wird.
Das Dokument wird nicht indiziert, wenn die Such-Engine und alle Textfelder Füllwörter enthalten.
Sicherheitsoptionen
Option
Beschreibung
bopauth_host
(Gilt nur für erweiterte Verfügbarkeitskonfiguration) Gibt den Server an, auf dem "bopauth_nxd" ausgeführt wird. "bopauth_nxd" authentifiziert Anwender, die Zugriff auf CA SDM über verschiedene Schnittstellen haben. Wählen Sie Standard aus, wenn bopauth_nxd auf Hintergrundserver ausgeführt werden muss. Sie können die Option nicht deinstallieren.
ldap_virtdb_host
(Gilt nur für erweiterte Verfügbarkeitskonfiguration) Gibt den Server an, auf dem ldap_virtdb ausgeführt wird. Wählen Sie Standard aus, wenn ldap_virtdb auf Hintergrundserver ausgeführt werden muss. Sie können die Option nicht deinstallieren.
eiam_hostname
Gibt den Hostnamen des Servers an, auf dem EEM ausgeführt wird. Erforderlich für EEM-Anwender/-Kennwort oder Artefakt-Authentifizierung.
force_browser_to_send_cookie_only_in_ssl_connection
(Optional) Zwingen Sie den Browser nur dann, das Cookie der Sitzungs-ID (SID) zu senden, wenn eine SSL-Verbindung vorliegt. Dieses Attribut ist nur anwendbar, wenn Sie
use_encrypted_sid_and_cookie
aktiviert (auf "Yes" gesetzt) haben. Standardmäßig ist dies deaktiviert. Wird das Flag aktiviert, kann auf CA SDM nur über eine SSL-Verbindung zugegriffen werden.
force_unique_userid
Verhindert die Verwendung doppelter aktiver Namen für die Systemanmeldung.
Lassen Sie die Option "force_unique_userid" stets aktiviert. Wenn diese Option deinstalliert ist und mehrere Kontaktdatensätze mit derselben Anmelde-ID vorliegen, entstehen unter Umständen Probleme mit Datenpartitionen, Mandantenfähigkeit, Sicherheit und anderen Funktionen.
guest_user_name
Gibt die Anmelde-ID für Gastanwender an. Der Standardwert lautet "Anonym". Die Anwender-ID muss gültig sein.
ignore_security_case
Wenn diese Option installiert ist, dann wird die Groß-/Kleinschreibung bei der Anwender-ID nicht berücksichtigt.
Portal_Safe_List
Speichert eine Liste von Gerätenamen und Port-Nummern, auf denen Portal installiert ist.
Maschinenname und Port werden wie folgt eingegeben:
machine-name:8080
Bei mehreren Portal-Installationen trennen Sie den Gerätenamen und die Port-Nummer mit einem Komma voneinander ab. Beispiel:
machine-name1:8080,machine-name2:8081,machine-name3:8080
url_etrust_password_reset
Die URL für die eTrust Admin-Web-Schnittstelle. Damit wird der Link zum Zurücksetzen des Kennworts auf der Web-Schnittstelle aktiviert.
Beispiel:
http[s]://hostname/EAOWebi/EAOLogin
use_eiam_artifact
Hier legen Sie fest, ob das EEM-Artefakt verwendet werden kann, wenn sich die Anwender über die URL bei CA SDM / Knowledge Management anmelden.
use_eiam_authentication
Hier legen Sie fest, ob die EEM-Authentifizierung verwendet werden kann, wenn die Anwender sich bei CA SDM / Knowledge Management anmelden und die Authentifizierungseinstellung für den Zugriffstyp auf "Betriebssystem" gesetzt ist.
use_encrypted_sid_and_cookie
(Optional) Verwenden Sie eine verschlüsselte Sitzungs-ID (SID) und Cookies, um SID-Spoofing und "Man-in-the-middle"-Angriffe zu verhindern. Standardmäßig ist dieses Attribut deaktiviert. Falls Sie über erweiterte CA SDM-Sicherheit verfügen möchten, kann dieses Attribut aktiviert (auf 'Yes' gesetzt) werden. Die Aktivierung dieses Attributs kann gewisse Auswirkungen auf die Performance der CA SDM-Anwendung haben.
Support-Automatisierung - Optionen
Option
Beschreibung
sa_domsrvr
Gibt an, dass der Support Automation-Hauptserver mit dem angegeben Support Automation-Domain Server (domsrvr) kommuniziert. Wenn diese Variable nicht installiert ist, kommuniziert der Support Automation-Hauptserver mit dem standardmäßigen primären CA SDM-Domsrvr namens "domsrvr".
sa_primary_domsrvr
Gibt an, ob der primäre Support Automation-Domsrvr gestartet werden soll. Diese Variable dient dazu, angeben zu können, ob ein dedizierter Objektserver bereits konfiguriert ist. Wenn diese Option nicht installiert ist, wird Domsrvr:sa auf einem CA SDM-Sekundärserver ausgeführt und der Start von Domsrvr:sa ist erforderlich.
supportautomation_url
Gibt die URL der Support-Automatisierung der Web-Anwendung an, die von CA SDM verwendet wird, um die Kommunikation mit dem Support-Automatisierung Haupt-Server herzustellen. Hostname und Portnummer sollten mit den bei den Konfiguration eingestellten Werten übereinstimmen. Es empfiehlt sich, supportautomation_url mit einem Hostnamen zu konfigurieren, da bei der Konfiguration von supportautomation_url mit einer IP-Adresse Probleme auftreten können, falls diese über eine bestehende Hostnamenzuordnung verfügt. In diesem Fall wird bei der Verarbeitung der HTTP-Abfrage der zugeordnete Hostname aufgelöst.
Der Administrator installiert diese Option, nachdem Sie den Support Automation-Hauptserver auf einem primären oder sekundären CA SDM-Server für die Verwendung von Support-Automatisierung in CA SDM konfiguriert haben. Installieren Sie diese Option nicht, wenn die Support-Automatisierung nicht konfiguriert ist.
Optionen f. d. verbleibende Zeit bis z. Verletzung
Diese Optionen steuern den Prozess, der die Service Level Agreements für alle offenen Tickets und Aufgaben überwacht und den Zeitpunkt registriert, an dem der Servicetyp in den Verletzungszustand übergeht:
Option
Beschreibung
ttv_enabled
Startet den Verletzungszeitpunkt-Daemon, der die SLA für alle offenen Tickets und Aufgaben überwacht. Dieser Prozess legt nicht die SLA-Verletzung fest, sondern registriert den Zeitpunkt, an dem das Ticket oder die Aufgabe im jeweils aktuellen Status verletzt wird. Diese Erwartung wird bei Aktualisierung des Tickets oder der Aufgabe aktualisiert. Diese Option muss installiert werden, damit die anderen Optionen für den Verletzungszeitpunkt ordnungsgemäß funktionieren.
Für diese Option darf die Option "classic_sla_processing"
nicht
installiert werden.
ttv_evaluation_delay
Legt die Verspätung zwischen einem Request an Daemon "Verbleibenden Zeit bis zur Verletzung" und der tatsächlichen Bewertung eines Tickets durch den Daemon fest. Nach der Aktualisierung eines Tickets wird einem Request an den Daemon "Verbleibenden Zeit bis zur Verletzung" gesendet, um die Vorausschau der verbleibenden Zeit bis zur Verletzung zu aktualisieren. Weil Tickets oft mehrmals in rascher Folge aktualisiert werden, verhindert eine Verzögerung der Bewertung unnötige Bewertungen und verbessert die Leistung.
Diese Option ist abhängig von der Option "ttv_enabled", die ebenfalls installiert sein muss.
Dieser Wert sollte keinesfalls unter 60 Sekunden festgelegt werden.
ttv_highlight
Hebt ein Ticket in einer Liste hervor, wenn das Ticket einen Wert für die Zeit bis zur Verletzung aufweist, die zu einem bestimmten Zeitpunkt gestartet werden soll. Die Standardfarbe für die Hervorhebung ist ein blasses Gelb.
Die Ticketnummer wird nur hervorgehoben, wenn einer der Werte für die Zeit bis zu Verletzung kleiner ist als der durch die Zeitspanne für Datum/Uhrzeit festgelegte Wert "TTV_THRESHOLD". Standardmäßig ist diese Zeitspanne so eingestellt, dass Tickets angezeigt werden, deren Wert für die Zeit bis zur Verletzung vor Mitternacht des aktuellen Tages liegt, z. B. "heute". Sie können diese Zeitspanne auf einen beliebigen Wert einstellen.
Diese Option wirkt sich nur auf Ticketlistenformulare auf dem Web-Schnittstellenclient aus. Diese Option gilt für Listen mit Requests, Issues, Changes, Incidents, Problemen und Aufgaben. Es handelt sich deshalb um eine Option, weil der Wert für die Zeit bis zur Verletzung in einer vom Ticket getrennten Datenbanktabelle gespeichert ist, der eine zusätzliche Datenbankabfrage *for each row displayed* (engl: für jede angezeigte Zeile) erfordert. In Anbetracht dieser zusätzlichen DBMS-Aktivität kann die Installation dieser Option zu einer Erhöhung der Datenbanklast und zu einer Beeinträchtigung der Leistung führen.
Diese Option ist abhängig von der Option "ttv_enabled", die ebenfalls installiert sein muss.
Optionen für Versionskontrolle
Die Option "ver_ctl" steuert die Aktionen, die der Versions-Steuerungsmanager unternimmt, wenn ein Versionsunterschied festgestellt wird. Der Version Control Manager erkennt Abweichungen durch Vergleich der Versionsdateien für alle CA SDM-Server (Client und Server). Abhängig von der CA SDM-Konfiguration werden folgende Clients und Server verwendet:
  • Konventionell:
    • Client: Sekundärserver
    • Server: Primärserver
  • Erweiterte Verfügbarkeit:
    • Client: Anwendungsserver und Standby-Server
    • Server: Hintergrundserver
Es werden nur die in diesen Versionsdateien aufgeführten Komponenten überprüft. Wenn Sie die Server neu starten, und wenn eine Diskrepanz festgestellt wird, werden die Clients an den Server verbunden, um eine Liste seiner der Kontrolle unterliegenden Komponenten zu senden. Der Server vergleicht die Liste mit seiner eigenen Hauptliste. Die betroffenen Komponenten auf dem Client werden aktualisiert oder beendet, je nach der Option "Ver_ctl".
ver_ctl
Die Installation dieser Option aktiviert den Versions-Steuerungsmanager. Gültige Optionswerte sind:
  • Fehlgeschlagen
    : Bei einem Versionsunterschied wird die Verbindung des Sekundärservers mit dem Primärserver beendet. Der Sekundärserver kann keine Verbindung zum Primärserver herstellen, bis er manuell aktualisiert wird.
  • Benachrichtigen
    : Standardwert. Unter Windows führt ein Versionsunterschied zur Anzeige eines Meldungsfensters, in dem Sie gefragt werden, ob Sie den Sekundärserver weiter ausführen oder herunterfahren möchten. Unter UNIX wird ein Versionsunterschied protokolliert, der Sekundärserver jedoch schließt die Initialisierung in jedem Fall ab.
  • Aktualisieren
    : Wenn ein Versionsunterschied erkannt wird, dann wird versucht, die betroffenen Komponenten auf dem Sekundärserver zu aktualisieren. Wenn die Aktualisierung erfolgreich ist, wird die Verbindung zum Sekundärserver aufrechterhalten, andernfalls wird sie beendet.
  • Deaktivieren
    : Die Versionsunterschiede werden ignoriert. Alle Sekundärserver dürfen eine Verbindung zum Primärserver herstellen.
Weboptionen
Diese Optionen steuern die Nutzung der CA SDM-Web-Schnittstellen:
Option
Beschreibung
auto_suggest_status
Zeigt übereinstimmende Datensätze für den in Suchfelder innerhalb der Analystenschnittstelle eingegebenen Text an.
Damit diese Option richtig funktioniert, muss die Anwendereinstellung "Verwenden von Screen Reader" deaktiviert werden. Um Anwendereinstellungen anzugeben, wählen Sie in der Menüleiste "Anzeigen", "Voreinstellungen" aus.
Standard:
an
copy_inactive
Kopiert die inaktiven Attribute eines Objekts (wie den früheren Zuständigen) vom ursprünglichen Datensatz zum neuen Datensatz.
Standardmäßig ist diese Option deinstalliert, sodass Links zu inaktiven Objekten nicht kopiert werden. Wenn Sie diese Option installieren, oder wenn Sie von CA SDM r12.5 migriert haben, werden Verknüpfungen zu inaktiven Objekten kopiert.
charset
Definiert den Standard-HTTP-Zeichensatz für die Web-Schnittstelle. Sie können diese Option nicht deinstallieren.
Der Wert dieser Option wird im Parameter charset der Kopfzeile des HTTP-Inhaltstyps festgelegt und stimmt mit der Zeichenkodierung der Betriebsumgebung überein, wenn CA SDM so konfiguriert wird.
Unter normalen Umständen muss diese Option nach der Ausgangskonfiguration nicht mehr aktualisiert werden.
Der CA SDM-Server muss nicht
neu
gestartet werden.
export_max_fetch_rows
Bestimmt die Höchstanzahl von Zeilen, die Anwender für eine Liste exportieren können.
Standard:
5000
max_files_to_upload_simultaneously
Definiert die maximale Anzahl der Dateien, die während eines Vorgangs gleichzeitig hochgeladen werden können.
Gültiger Bereich:
Größer oder gleich 0. Null bedeutet unbegrenzt.
Standard
: 10
max_records_auto_suggest
Gibt die Anzahl der Vorschläge an, die als übereinstimmende Ergebnisse angezeigt werden sollen. Vergrößern Sie zum Beispiel die Anzahl der Vorschläge, wenn Analysten in Ihrer Umgebung 50 Vorschläge wünschen.
Standard
: 25
min_chars_auto_suggest
Gibt die Mindestanzahl an Zeichen an, die ein Anwender in ein Suchfeld eingeben muss, bevor übereinstimmende Ergebnisse im Feld angezeigt werden. Erhöhen Sie die Anzahl der Zeichen beispielweise, wenn Ihre Umgebung viele Anwender enthält, deren Anwendernamen mit denselben drei Zeichen beginnen. T
Standard:
3
mouseover_preview_delay_time
Legt die Zeitverzögerung in Millisekunden zwischen dem Bewegen des Mauszeigers über einen Link und der Anzeige der QuickInfo-Vorschau fest. Diese Vorschau wird nicht erstellt, wenn die Maus vom Link wegbewegt wird, bevor die Verzögerungszeit abgelaufen ist. Geben Sie im Feld "Optionswert" einen Wert von 100 bis 5000 ein.
Standard
: 1000
pdmweb_cache_disable
Alle üblichen Dateien von "bopcfg/www" werden im Cachespeicher abgelegt. Wenn diese Option installiert ist, legt das Servlet "PDMWEB" die Dateien nicht im Cache ab, was bedeutet, dass alle Dateien jedes Mal aus dem Verzeichnis gelesen werden, wenn sie benötigt werden.
pdmweb_cache_sitemods
Das PDMWEB-Servlet speichert standardmäßig keine Dateien aus dem Ordner "$NX_ROOT/site/mods" im Cache. Wenn diese Option installiert ist, werden die Dateien aus dem Ordner "sitemods" im Cache zwischengespeichert.
prompt_for_knowledge
Aktiviert ein Dialogfeld, das die Anwender auffordert, die Knowledge Base zu durchsuchen, bevor sie von der Web-Schnittstelle für Kunden neue Issues und von der Web-Schnittstelle für Mitarbeiter neue Requests erstellen.
scoreboard_entry_limit
Limit für das Hinzufügen neuer Scoreboard-Knoten und -Ordner. Wenn das System das Limit erreicht hat, zeigen vorhandene Ordner und Knoten weiterhin Informationen an. Allerdings muss der Anwender unbenutzte Ordner oder Knoten löschen, bevor neue erstellt werden.
suppress_web_hier_search
Unterdrückt die hierarchische Suche im Internet, die normalerweise für die Bereiche, Kategorien und Ursachen von Anfragen, Incidents und Problemen genutzt wird. Diese Option ist nützlich für Tabellen, die nicht hierarchisch angeordnet sind, außerdem in Fällen, in denen mindestens eine hierarchische Ebene zahlreiche Datensätze enthält. Bei unterdrückter hierarchischer Suche in einer Tabelle werden Suchanfragen an die Tabelle als Nachschlageoperationen (Lookups) behandelt.
Der Wert dieser Option ist die Liste der Objektnamen der Tabellen, für die die hierarchische Suche unterdrückt ist. Wenn mehr als ein Tabellenname angegeben wird, müssen die Werte durch Leerzeichen getrennt werden. Gültige Werte sind:
  • chgcat
    : Kategorie des Änderungauftrags
  • isscat
    : Kategorie des Issue
  • pcat_cr
    : Request-Bereich
  • pcat_in
    : Incident-Bereich
  • pcat_pr
    : Problembereich
  • rc
    : Ursache des Request
Um Fehler bei der automatischen Vervollständigung zu vermeiden, empfehlen wir, dass Sie diese Option verwenden, anstatt das Makro dtlHier in der HTMPL-Datei in dtlLookup zu ändern.
use_nested_tabs
Zeigt verschachtelte Registerkarten innerhalb des aktuellen Formulars an. Der Analyst kann die einzelnen Registerkarten einblenden, um Schlüsseldetails anzuzeigen. Wenn Sie den Notizbuchstil aus CA SDM r12.5 verwendeten möchten, können Sie die Steuerung geschachtelter Registerkarten deaktivieren. Möglicherweis ziehen es die Analysten in Ihrer Umgebung vor, dass beim Klicken auf eine Registerkarte ausschließlich der Inhalt dieser Registerkarte angezeigt wird.
web_auto_update
Fordert die automatische Aktualisierung der Scoreboard-Zählungen für Analysten als Web-Anwender an. Wenn diese Option installiert wurde, fordert jede Web-Sitzung eines Analysten aktualisierte Scoreboardzählungen in dem in der Option angegebenen Zeitabstand an.
Der Wert dieser Option ist der Zeitraum in Sekunden zwischen Aktualisierungen; der Mindestwert beträgt 60 Sekunden (eine Minute). Die Aktualisierung des Web-Scoreboards findet im Hintergrund statt. Der Analyst-Endanwender kann regelmäßige Aktivität auf der Hauptseite erkennen. Außerdem werden die aktualisierten Zählwerte auf dem Scoreboard hervorgehoben. Die Hervorhebungen bleiben bestehen, bis der Anwender entweder auf die Scoreboard-Verknüpfung klickt, um die zugehörige Liste anzuzeigen, oder bis er auf die Schaltfläche "Zählung aktualisieren" klickt.
Die Aktivierung dieser Option beeinflusst die Gesamtlast des Systems wie folgt:
  • Jeder Web-Anwender kann zusätzliche Requests an den Server mit der in der Option festgelegten Häufigkeit senden.
  • Die Web-Engine empfängt Meldungen von der Objekt-Engine, wenn eine Aktualisierung der Datenbank dazu führt, dass sich die mit einer Abfrage verbundene Zählung ändert.
Wenn die Option "Web Auto Update" nicht installiert ist, fordert die Web-Engine nur dann Zählungen von der Objekt-Engine an, wenn ein Web-Anwender ausdrücklich eine Aktualisierung anfordert.
web_wildcard_search
Die Installation dieser Option aktiviert bei der Verwendung von Suchfiltern die Suche nach allen Textfeldern mithilfe von Platzhaltern. Um eine Platzhaltersuche durchzuführen, fügen Sie das Prozentzeichen (%) an eine Textzeichenfolge an. Mit der Zeichenfolge "Option%" erhalten Sie beispielsweise alle Datensätze, die mit dem Wort "Option" beginnen. Wenn Sie diese Option installieren, müssen Sie das Prozentzeichen (%) nicht mehr eingeben, sondern es wird standardmäßig eine Platzhaltersuche durchgeführt.
Durch Installieren dieser Option wird eine Funktion aktiviert, die das Prozentzeichen (%) nur am
Ende
der Suchzeichenfolge einfügt, nicht am Anfang. Wenn Sie diese Option installiert haben und damit beispielsweise die Liste der Optionsmanager-Optionen für die Zeichenfolge "ldap" suchen, werden alle Optionen aufgefunden, deren Name mit "ldap" beginnt, nicht jedoch die Option "default_ldap_tenant".
wsp_domsrvr
Legt den Namen einer Objekt-Engine fest, die für Web Screen Painter (WSP) vorgesehen ist. Die WSP-Web-Engine, die von der ergänzenden Option "wsp_webengine" bestimmt wird, ist der einzige Client-Prozess, der die Verbindung zu der durch "wsp_domsrvr" benannten Objekt-Engine herstellen darf. Sie müssen die Optionen "wsp_domsrvr" und "wsp_webengine" installieren, um die Testfunktion für WSP-Schemaänderungen zu aktivieren.
Der Wert dieser Option muss aus einer Zeichenfolge bestehen, die mit den Buchstaben "domsrvr" beginnt: Es empfiehlt sich, den Namen "domsrvr:wsp" für die WSP-Objekt-Engine zu verwenden.
Die Installation dieser Option startet automatisch die WSP-Objekt-Engine auf dem Primärserver.
wsp_webengine
Legt den Slump-Namen der Web-Engine fest, die von den Web Screen Painter-Anwendern verwendet wird. Alle WSP-Anwender stellen die Verbindung zu dieser Web-Engine her und verwenden sie für Vorschau-Sitzungen.
Alle von WSP-Anwendern gespeicherten Dateien werden im Verzeichnis "site/mods" auf dem Server abgelegt, auf dem diese Web-Engine läuft und bei dem es sich um den Primärserver für CA SDM handeln muss. Da WSP-Informationen auf dem Server gespeichert werden, auf dem die WSP-Web-Engine läuft, müssen alle WSP-Anwender mit derselben Web-Engine verbunden sein. Bei nicht installierter Option "wsp_wengine" werden WSP-Anwender mit der Standard-Web-Engine "web:local", verbunden, die auch für andere Anwender freigegeben ist.
Der Wert dieser Option muss aus einer Zeichenfolge bestehen, die mit "web:" beginnt. Es empfiehlt sich, den Namen "web.asp" für die WSP-Web-Engine zu verwenden.
Webberichtsoptionen
Diese Optionen steuern die Integration der CA Business Intelligence-Berichterstellung in den BusinessObject-Server:
Option
Beschreibung
bo_server_auth
Geben Sie die Authentifizierung an, die für die Berichterstellung verwendet werden soll. Die folgenden Authentifizierungstypen sind möglich:
  • secEnterprise
    . (Standardwert) Legen Sie die Unternehmensauthentifizierung fest, wenn Sie unterschiedliche Konten und Gruppen in BusinessObjects für CA Business Intelligence erstellen möchten oder wenn noch keine Benutzerhierarchie auf einem LDAP-Server oder einem Windows-AD-Server eingerichtet wurde.
Wenn Sie die Option "secEnterprise" wählen, müssen Sie Ihre CA SDM-Berichtanwender der BusinessObjects Central Management Console (Zentrale Verwaltungskonsole, CMC) hinzufügen. Mit der CMC können Sie den Zugriff der Anwender auf Business Intelligence Launch Pad und andere BusinessObjects-Anwendungen steuern. In der CMC müssen Sie dieselben Anwendernamen und Kennwörter eingeben, die in CA SDM konfiguriert sind.
  • secLDAP
    . Legen Sie die LDAP-Authentifizierung fest, wenn Sie bereits einen LDAP-Verzeichnisserver eingerichtet haben und nun Ihre LDAP-Benutzerkonten und -Gruppen in BusinessObjects für CA Business Intelligence verwenden möchten.
  • Wenn Sie LDAP-Konten zu BusinessObjects zuordnen, können Anwender mit ihrem LDAP-Anwendernamen und dem zugehörigen Kennwort auf CA Business Intelligence zugreifen. Damit müssen Sie nicht mehr einzelne Anwender neu erstellen und die Konten in BusinessObjects gruppieren.
  • secWinAD
    . Legen Sie die Windows-AD-Authentifizierung fest, wenn Sie in einer Arbeitsumgebung mit Windows 2000 arbeiten und nun Ihre vorhandenen AD-Benutzerkonten und -Gruppen in BusinessObjects für CA Business Intelligence verwenden möchten.
  • secExternal
    . Legen Sie die externe Authentifizierung fest, wenn Sie die BusinessObjects-Authentifizierungslösung in eine Authentifizierungslösung eines Drittanbieters integrieren möchten (z. B. JCIFS in Tomcat). Dieser Authentifizierungstyp erfordert die Einrichtung der vertrauenswürdigen Authentifizierung in BuisnessObjects, damit die Anwender sich ohne ihr Kennwort anmelden können.
Beim Konfigurieren der vertrauenswürdigen Authentifizierung müssen Sie REMOTE_USER als Methode zum Abrufen des Anwendernamens in der BusinessObjects-Datei "web.xml" festlegen.
bo_server_cms
Geben Sie den Namen des CMS (Central Management Server) an, auf dem eine Datenbank mit Informationen zu den BusinessObjects gepflegt wird, die Sie in CA Business Intelligence verwenden.
Geben Sie unter "bo_hostname" den Hostnamen des Computers an, auf dem CA Business Intelligence installiert ist. Der Standardwert für "bo_cms_port" lautet 6400.
bo_server_location
Geben Sie unter "bo_hostname" den Hostnamen des Computers an, auf dem CA Business Intelligence installiert ist. Auf der Grundlage dieser URL stellt CA SDM-Berichts-URLs für die Anfrage von Berichten vom BusinessObjects-Server zusammen. Der CMS-Speicherort wird durch den Hostnamen und den Port bestimmt.
Der Standardwert für "bo_application_server_port" lautet 8080 (z. B. der Tomcat-Port). Wenn Sie CA SDM und CA Business Intelligence auf demselben Server installieren, müssen Sie einen anderen Port angeben. Verwenden Sie den Port, der beim Starten von Business Intelligence Launch Pad angegeben ist.
Beispiel: http://hostname:8180/businessobjects/enterprise115/desktoplaunch/businessintelligencelaunchpad/logon/logon.do zeigt an, dass der richtige Wert für "bo_tomcat_port" gleich 8180 ist.
Webserviceoptionen
Option
Beschreibung
rest_webservice_access_duration
Gibt die Anzahl der Stunden an, die der REST-Webservice-Zugriffsschlüssel vor Ablauf aktiv bleibt. Das Zeitlimit des Zugriffsschlüssels basiert nicht auf Inaktivitätszeit, sondern auf den Zeitraum seit der Erstellung des Zugriffsschlüssels. Nachdem der Zugriffsschlüssel die angegebene Dauer erreicht hat, endet der Zugriffsschlüssel, unabhängig davon, ob er verwendet wird.
Optional kann der REST-Client auch den Zeitraum für den Zugriffsschlüssel für den bestimmten Zugriffsschlüssel während der Zugriffsschlüssel-Request angeben. Um den Zeitraum anzugeben, legen Sie ihn direkt im Attribut "expiration_date" der Ressource "rest_access" als Inhaltsteil der POST-Request fest.
Gültiger Bereich:
1-8760 Stunden
Standard
: 168
rest_webservice_disable_basic_auth
Deaktiviert Basisauthentifizierung in REST-Webservices.
Standardwert
: Nein
rest_webservice_list_max_length
Gibt die maximale Anzahl der Zeilen an, die eine REST-Webservice-Abfrage zurückgibt.
Standard
: 500
rest_webservice_list_page_length
Gibt die standardmäßige Anzahl der Zeilen an, die eine REST-Webservice-Abfrage pro Seite zurückgibt.
Gültiger Bereich
: 1 - 500
Standard
: 25
rest_webservice_resources_to_expose
Gibt die Liste von Majic-Factorys (Ressourcen) an, die CA SDM über REST-Webservices zur Verfügung stellt. Diese Option überschreibt das Standardverhalten. Standardmäßig stellt CA SDM alle Factorys über REST-Webservices zur Verfügung.
Wenn Sie keine Werte in diese Option eingeben, stellt das Standardverhalten eine beliebige Majic-Factory zur Verfügung, bei der die Eigenschaft "REST_OPERATIONS" nicht auf "NONE" festgelegt ist. Standardmäßig ist bei keiner Majic-Factory diese Eigenschaft auf "NONE" festgelegt.
Verwenden Sie die Eigenschaft "REST_OPERATIONS", um die bestimmten HTTP-CRUD-Methoden (CREATE, READ, UPDATE, DELETE) festzulegen, die CA SDM auf einer bestimmten Majic-Factory zur Verfügung stellt.
Standard
: rest_access
Beispiel:
rest_access, cnt, grp, cr, crs, pri, alg, urg, imp, pcat, org
hmac_algorithm
Gibt den Algorithmus an, den Sie verwenden, um die Signatur für "Custom/Secret Key Auhentication" in REST-Webservices zu berechnen.
Standard:
HmacSHA1
string_to_sign_fields
Gibt die Felder an, die Sie verwenden, um die Signatur für "Custom/Secret Key Auhentication" in REST-Webservices zu berechnen, zusätzlich zu den Standardfeldern "REQUEST_METHOD", "REQUEST_URI" und "QUERY_STRING".
Standard:
Leer
webservice_domsrvr
Gibt den Namen der Objekt-Engine an, die von den SOAP-Webservices verwendet wird. Falls diese Option nicht installiert ist, wird von den SOAP-Webservices "domsrvr" verwendet.
Der Wert der Option muss aus einer Zeichenfolge bestehen, die mit den Zeichen "domsrvr:" beginnt.
webservice_session_timeout
Legt den Wert für die Zeitüberschreitung (in Minuten) für SOAP-Webservice-Sitzungen fest. Wenn die Zeit zwischen aufeinanderfolgenden Web-Methoden-Aufrufe größer ist als der angegebene Wert, dann wird die Sitzungs-ID als abgelaufen markiert. Die Sitzung ist dann nicht mehr gültig.
Um Sitzungen vor dem Ablauf aufgrund von Aktivität zu bewahren, setzen Sie den Wert dieser Option auf 0 (Null). Andere Methoden, wie z. B. Abmelderoutinen, können Sitzungen weiterhin ungültig machen.
xMatters
xMatters wird für Massen-Benachrichtigungen und -Alarme verwendet. Wenn ein CA SDM-Ticket (Incident, Antrag oder Problem) erstellt oder aktualisiert wird, sendet der Mechanismus für die Integration die Benachrichtigung zusammen mit Ticketinformationen an den xMatters-Agenten. Die Benachrichtigung funktioniert nur mit CA SDM-CR-Objekten (Incident, Request oder Problem). Die CA SDM-Benachrichtigungsfunktion sendet Benachrichtigungen an Anwender auf Grundlage der festgelegten Benachrichtigungsregeln. CA SDM sendet die Benachrichtigungsprotokoll-Reader-Informationen automatisch zusammen mit den Ticketinformationen an den konfigurierten xMatters-Agenten.
CA SDM-Administratoren können die Integration mit xMatters über die Optionen des Optionsmanagers aktivieren oder deaktivieren. Sie müssen diese Optionen installieren, da diese Optionen nicht standardmäßig installiert werden. Starten Sie die CA SDM-Dienste nach dem Installieren oder Deinstallieren dieser Optionen neu. Für eine erfolgreiche Installation der xMatters-Optionen wird ein neuer Daemon pdm_xmatters_sync gestartet und kann über die Prozessliste des Task-Manager überwacht werden. Dieser Daemon ist ein Singleton-Prozess und wird auf dem Primärserver oder dem Hintergrundserver ausgeführt.
Der Daemon pdm_xmatters_sync sammelt Ereignisbenachrichtigungs-Datensätze mit dem Status
Ausstehend
oder
Fehler
, basierend auf dem Optionswert
Xmatters_retry_count
. Er enthält auch eine Liste der neu erstellten Ereignisbenachrichtigungs-Datensätze. Nachdem die vorhandene Datensatzliste ausgeführt wird, führt pdm_xmatters_sync die Liste der neu erstellten Datensatz aus. Dies ist ein fortlaufender Prozess. Im Falle eines Fehlers, wenn der Agent xMatters nicht zur Verfügung steht, warten die Datensätze die unter der Option im Optionsmanager
xmatters_retry_interval
angegebenen Zeit ab und lösen den pdm_xmatters_sync -Daemon so oft neu aus, bis alle Datensätze den Status
Erfolgreich
oder
Abgebrochen
erreichen.
Der pdm_xmatters_sync-Daemon führt die Datensätze in derselben Reihenfolge aus, in der sie erstellt wurden. Datensätze mit
xMatters ausstehend
oder
xMatters-Fehler
-Zuständen werden zuerst verarbeitet, dann werden die neu erstellten Datensätze verarbeitet.
Basierend auf die festgelegten Benachrichtigungsregeln enthält die Seite "Benachrichtigungsverlauf" Informationen über den Status.
Regel
Informationen
xMatters – Fehler
Gibt den Status des Fehlercodes an CA SDM zurück. Gibt an, dass diese Benachrichtigungsmeldung an xMatters Agenten gesendet wurde, aber nicht vom xMatters-Agenten empfangen wurde. Dies kann daran liegen, dass der xMatters-Agent wird nicht ausgeführt wird oder andere Probleme mit dem Agenten auftreten. Benachrichtigungen mit diesem Status werden basierend der Einstellungen im Optionsmanager
xmatters_retry_count
und
Xmatters_retry_interval
wiederholt.
xMatters – Abbruch
Gibt den Status des Fehlercodes an CA SDM zurück. Gibt an, dass CA SDM die Menge der Iterationen auslöste, wie unter den Optionsmanager-Optionen
xmatters_retry_count
und
xmatters_retry_interval
eingestellt, aber der xMatters-Agent diese Nachricht nicht erhalten hat.
xMatters – Erfolg
Dieser Status bedeutet, dass der xMatters-Agent diese Benachrichtigung erfolgreich empfangen hat und der Statuscode für Erfolg zurückgegeben wurde. Diese Datensätze können über die Web-Schnittstelle vom xMatters-System angezeigt werden.
Installieren Sie die folgenden Optionsmanager-Optionen von xMatter. Diese Optionen steuern CA SDM und xMatters Integration bietet einen zuverlässigen und stabilen Mechanismus für die Integration von Benachrichtigungen.
Option
Beschreibung
xmatters_cr_attr
Der gültige CR Majic Name des Attributs. Geben Sie die Antragsattribute für xMatters-Benachrichtigung an. Dies kann die benutzerdefinierten Attribute einschließen.
xmatters_retry_count
Die standardmäßige und Mindestwert ist auf 3 im Bereich [1-20] festgelegt. Dieser Wert gibt die Anzahl an, wie oft die Option "Wiederholen" für fehlgeschlagene Transaktionen oder Benachrichtigungen ausgelöst werden kann.
xmatters_retry_interval
Die standardmäßige und Mindestwert ist als 15 Minuten im Bereich [15-999] festgelegt. Dieser Wert gibt die zeitliche Lücke zwischen den einzelnen Wiederholungen an, und spezifiziert den Neuversuchs-Intervall in Minuten für jede fehlgeschlagene xMatters-Benachrichtigung.
xmatters_URL
Gültige(r) xMatters Server-Agent und Port-Nummer. Gibt die xMatters Integration URL-Link an.
Beispiel-URL:
http://<xmattersagentname>:<port>/http/caservicedesk15_caservicedesk15
Weitere Informationen finden Sie im Thema So konfigurieren Sie SLAs.