Webservices für CA SDM – Bewährte Verfahren und Empfehlungen

Die Verwendung von Webservice-Aufrufen in CA SDM kann aus den folgenden Gründen beeinträchtigt sein:
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Die Verwendung von Webservice-Aufrufen in CA SDM kann aus den folgenden Gründen beeinträchtigt sein:
  • Performance-Probleme
  • CA SDM reagiert nicht
  • Speicherzunahme bei CA SDM-Prozessen (Domsrvr)
Um Performance- und andere Probleme zu vermeiden, stellen Sie sicher, dass Sie Folgendes berücksichtigt haben:
Hinzufügen eines dedizierten "Domsrvr" zu Webservices-Aufrufen
Wenn Sie CA Process Automation mit CA SDM verwenden oder eine anderen Anwendung in Ihrer Umgebung mit CA SDM integriert ist, ziehen Sie die Installation eines CA SDM-Sekundärservers in Betracht, und verweisen Sie die Webservices-Anwendung oder die Webservices auf den sekundären CA SDM-Server. Darüber hinaus wird empfohlen, ein Web-Engine-Domsrvr-Paar für jeden Sekundärserver zu verwenden, der aus dem oben genannten Grund genutzt wird.
Bei herkömmlichen Installationen können Sie die Änderungen auf der Registerkarte
Administration
in CA SDM unter
Optionsmanager
,
Webservice
, Option
webservice_domsrvr
verwenden. Wenn die Option nicht installiert ist, installieren Sie diese, und legen Sie den neuen Domsrvr-Prozessnamen fest, der von den Webservices verwendet werden soll. Wenn Sie diese Option bereits installiert haben, bearbeiten Sie diese, und passen Sie den Domsrvr-Prozessnamen an. Starten Sie CA SDM neu, damit die Änderungen übernommen werden.
Für die Konfiguration der erweiterten Verfügbarkeit können Sie Folgendes in Betracht ziehen:
  • Einen dedizierten Domsrvr. Das Festlegen eines dedizierten Domsrvr erfordert eine andere Konfiguration und Planung unter "Erweiterte Verfügbarkeit". Weitere Informationen finden Sie unter Konfigurieren eines dedizierten Domsrvr für SOAP-Webservice - Erweiterte Verfügbarkeit.
  • Ein dedizierter Anwendungsserver für die Webservices-Aufrufe.
  • Wenn es nicht möglich ist, einen dedizierten Anwendungsserver zu nutzen, ziehen Sie in Betracht, die Anwendungen, die mit CA SDM über Webservices kommunizieren, auf den Hintergrundserver zu verweisen, jedoch vorzugsweise auf einen Anwendungsserver mit geringerer Nutzung bzw. Last.
Verwenden von "logoff()" nach Fertigstellung
Nach jedem Satz von Webservices-Aufrufen muss der Webservices-Client eine "logoff()"-Aktion nach Fertigstellung durchführen. Webservices ist als eine bei Bedarf zu verwendende Ressource ausgelegt. Verwenden Sie diese nur, wenn sie benötigt wird, schließen Sie die Verbindung, soweit möglich, und verwenden Sie nicht dieselbe Sitzungs-ID für mehrere Stunden, oder lassen Sie die Sitzung nicht in einem inaktiven Zustand. Die Option für ein
Webservices-Sitzungstimeout kann im CA SDM-Optionsmanager konfiguriert werden. Nachweise hierzu finden Sie im
stdlog
.
Im nachfolgenden Beispiel können Sie eine Anmelde- und Abmeldesitzung sehen, die vom Webservices-Aufruf durchgeführt wurde:
ada.cpp 2180 Web Services session ended 1814552582; user(ServiceDesk); IP Address; session count 0
ada.cpp 2180 web Services session created 779115035; user (serviceDesk); IP Address; session count 1
Suchen Sie nach
sda
in den
stdlogs
, und wenn Sie
Web Services session created
(Webservices-Sitzung erstellt) angezeigt wird, bedeutet dies, dass keine Abmeldung verwendet wird.
Jeder Webservices-Client muss eine andere CA SDM-Webservices-Richtlinie verwenden
Stellen Sie sicher, dass der Webservices-Client eine andere CA SDM-Webservices-Richtlinie verwendet.
Verwenden einer anderen CA SDM-Anmeldung für den Webservices-Client
Im Webservices-Client, der die CA SDM-Webservices aufruft, gibt es eine Stelle, an der Sie die WSDL-Datei und den Anwendernamen eingeben können. Es wird nicht empfohlen, dass Sie den berechtigten CA SDM-Anwender (
Service Desk
) für Integrationen verwenden.
Keine Suche mit Platzhaltern für Webservices-Clients zulassen
Anders ausgedrückt: Wenn der Webservices-Client Suchläufe durchführt (d. h.
doquery
oder
getlist
), darf er keine Suche mit Platzhaltern verwenden. Bei umfangreichen MDB-Tabellen wird die Performance von CA SDM hierdurch negativ beeinflusst, da die Webservices-Abfrage über der CA SDM-Objektebene ausgeführt wird und alle von der Abfrage abgerufenen Daten in den Domsrv geladen werden. Dies kann zu Performance-Problemen führen oder sogar dazu, dass der Domsrvr nicht mehr reagiert und die Größenbeschränkung von 2 GB für 32-Bit-Anwendungen erreicht wird.
Vermeiden Sie das Anfordern von großen Datensätzen mit Webservices-Methodenaufrufen wie z. B. "doSelect()".
Wenn Sie zum Beispiel für
maxRows
den Wert
-1
festlegen, um alle Zeilen zurückzugeben, wirkt sich dies negativ auf die Performance von CA SDM aus. Die Verwendung von
-1
wird nicht empfohlen. Stellen Sie sicher, die alle Webservices-Aufrufe getestet wurden, bevor sie in die Produktion übernommen werden, um festzustellen, ob sie Auswirkungen auf die Performance von CA SDM haben. Dies gilt insbesondere für Webservices-Aufrufe, die Suchläufe oder Listenanforderungen nutzen.
Von
doSelect
werden maximal
250
Zeilen abgerufen. Dies ist beabsichtigt und kann nicht anders konfiguriert werden, um Performance-Probleme mit CA SDM zu vermeiden.
Vollständig getesteter Webservices-Client
Der CA-Support empfiehlt dringend, alle Webservices-Clients vollständig durch einen Anwender oder einen Implementierer in einer Testumgebung testen zu lassen, bevor sie in die Produktionsumgebung implementiert werden.
Verteilen von Webservices-Anforderungen für mehrere CA SDM-Sekundärserver
Es ist sehr wichtig, zu planen, wie die Webservices-Anforderungen über mehrere CA SDM-Sekundärserver verteilt werden. Sie können dieses Problem behandeln, indem Sie eine Routine erstellen, die als Pool von Webservices-Verbindungen fungiert. Die Routine behält eine dauerhafte Verbindung zu CA SDM bei und verteilt die Aufrufe zwischen den verfügbaren Sitzungen, die bei Bedarf erstellt werden.
Erhöhen der Größe des Tomcat-Speichers (JVM)
Erhöhen Sie den Tomcat-Speicher (JVM) auf mindestens 1 GB.
Erhöhen der max. Threads
für Tomcat
Standardmäßig sind als maximale Threads für Tomcat
75
festgelegt. Es wird empfohlen, dass Sie diesen Wert auf
300
festlegen, wenn Sie Webservices verwenden.
Implementierung des kumulativen Patch
Wenn es sich um eine neue CA SDM-Implementierung handelt, stellen Sie sicher, dass Sie die neueste Stufe des kumulativen Patch installiert haben. Informationen dazu, wie Sie die neueste Stufe des kumulativen Patch ermitteln, finden Sie unter CA Service Desk Manager-Lösungen und -Patches.
CMDB GRLoader
Das CMDB GRLoader-Utility verwendet Webservices. Es wird empfohlen, das GRLoader-Utility auf einem dedizierten CA SDM-Sekundärserver für die CA SDM-Webservices-Schnittstelle auszuführen.