Hilfsprogramm "Serverkonfiguration"

Mit dem CA Service Desk Manager-Server-Konfigurationsprogramm (pdm_configure) werden der CA Service Desk Manager-Server, die Datenbank und die Internetumgebung initialisiert und konfiguriert. Die Konfiguration wird automatisch während der CA Service Desk Manager-Installation ausgeführt. Zudem kann sie bei Bedarf auch durch den Systemadministrator ausgeführt werden. Der Systemadministrator kann den Verwaltungsclient unter Linux konfigurieren.
casm173
HID_SERVER_CONFIGURATION_UTILITY
Mit dem CA Service Desk Manager-Server-Konfigurationsprogramm (pdm_configure) werden der CA Service Desk Manager-Server, die Datenbank und die Internetumgebung initialisiert und konfiguriert. Die Konfiguration wird automatisch während der CA Service Desk Manager-Installation ausgeführt. Zudem kann sie bei Bedarf auch durch den Systemadministrator ausgeführt werden. Der Systemadministrator kann den Verwaltungsclient unter Linux konfigurieren.
Gehen Sie folgendermaßen vor
Serverkonfiguration auswählen
Sie können den CA Service Desk Manager-Installationskonfigurationstyp und den Datenbanktyp zur Konfiguration auswählen.
Serverkonfiguration auswählen
Gibt den Konfigurationstyp für Ihre CA Service Desk Manager-Installation an. Die Optionen in den nachfolgenden Fenstern werden automatisch aktualisiert, um dem Konfigurationstyp zu entsprechen, den Sie auswählen. Sie können die Option "Erweiterte Verfügbarkeit" oder "Konventionell" auswählen.
Allgemeine Einstellungen
Konfigurieren Sie die Seite Allgemeine Einstellungen mit den folgenden Optionen:
  • Konfigurationstyp
    Den Servertyp konfigurieren.
    • Erweiterte Verfügbarkeit: Wenn Sie das erste Mal das Hilfsprogramm für die Serverkonfiguration ausführen, wird der Hintergrundserver automatisch ausgewählt. Nachdem Sie den Hintergrundserver konfiguriert haben, können Sie Anwendungs- oder Bereitschaftsserver hinzufügen, um erweiterte Verfügbarkeit und Failover zu unterstützen.
    • Konventionell: Wenn Sie das erste Mal die Serverkonfiguration ausführen, wird der Primärserver automatisch ausgewählt. Nachdem der Primärserver konfiguriert worden ist, können Sie Sekundärserver hinzufügen, um große Datenmengen zu verwalten und die Leistung zu verbessern.
      Zum Beispiel können Sie einem anderen Server weitere Objektmanager und Web-Engines hinzufügen. In einem CA Service Desk Manager-Unternehmenssystem können null oder mehr Sekundärserver verfügbar sein.
  • Slump-Hostname
    Verfügbar nur bei der erweiterten Verfügbarkeitskonfiguration. Slump Host-Name gibt das System an, auf dem der Server installiert ist.
  • Server-ID
    Verfügbar nur bei der erweiterten Verfügbarkeitskonfiguration. Dieses Feld wird automatisch ausgefüllt.
  • Primärserverknoten
    Nur für die herkömmlichen Konfiguration verfügbar.
    Gibt den Hostnamen des Primärservers an. In diesem Feld wird zwischen Groß- und Kleinschreibung unterschieden. Der Wert des Primärserverknotens ist für Primär- und Sekundärserver in der CA Service Desk Manager-Installation gleich.
  • Anzeigename des Objektmanagers
    Gibt den Server an, der mit den Serverobjektmanagern (domsrvr) eine Verbindung herstellt. Alle Objektmanager, die auf diesem Rechner ausgeführt werden, verwenden diesen Namen nur zu Anzeigezwecken. Sie können diesen Wert ändern, wenn der Objektmanager gestartet wird.
  • Objektmanager-Name
    Gibt die Namen oder Aliase der Objektmanager an, mit denen Sie eine Verbindung aufbauen wollen. Sie können einen einzelnen Namen oder eine Namensliste eingeben. Der Standardwert "ANY" kann für die meisten Situationen verwendet werden. Dadurch wird die Verbindung zu allen ausgeführten Objektmanagern hergestellt.
    Überprüfen Sie die Namen des Objektmanagers oder der Objektmanagergruppe mit Ihrem Systemverwalter.
  • Lokaler Hostname
    Gibt den Namen des Servers an. In diesem Feld wird zwischen Groß- und Kleinschreibung unterschieden.
    • Konventionell: Sie können den Wert nur für Sekundärserver eingeben. In diesem Feld wird zwischen Groß- und Kleinschreibung unterschieden.
    • Erweiterte Verfügbarkeit: Der Wert wird automatisch mithilfe der Informationen zur Konfiguration des Hintergrundservers eingegeben.
  • /etc/services konfigurieren (nur UNIX)
    Fügt die neuen Socket-Ports zur "/etc/services"-Datei hinzu. Dies gilt nur Root-Anwender.
  • Slump-Socket-Anschluss
    Gibt den Namen des Hauptkommunikations-Socket-Ports an. CA Service Desk Manager verwendet diesen Port für alle Server, die in Ihrer Umgebung konfiguriert sind. Der Standardwert lautet 2100. Der Primärserver öffnet immer einen Empfangsport am Slump-Socket-Port. Jeder Daemon (Dienst), der über den Slump-Port kommuniziert, stellt über diesen Port eine Verbindung zum Primärserver her.
  • Proctor-Socket-Anschluss
    Nur für die herkömmlichen Konfiguration verfügbar. Gilt nur für Systeme, die sekundäre Server verwenden (Proctoren). Jeder Sekundärserver empfängt an diesem Port Meldungen vom Primärserver. Der Sekundärserver öffnen diesen Port nur dann, wenn sie auf dem Primärserver keine Verbindung zum Slump-Port aufnehmen können. Zum Beispiel wird der Port geöffnet, wenn der Primärserver nicht ausgeführt wird.
    Standard
    : 2300.
Systemkonten
Konfigurieren Sie die Seite "Systemkonten" mit den folgenden Optionen:
  • Name des berechtigten Anwenders
    Identifiziert eine Betriebssystem-Anwender-ID mit Administratorrechten. Unter Windows: Wenn der angegebene Name nicht vorhanden ist, erstellt das System je nach Definition Ihres lokalen Rechners Domänenrechte zur Verwendung an unterschiedlichen Standorten:
    • Wenn der lokale Computer als primärer oder Backup-Domänen-Controller nicht definiert ist, wird der Privilegeduser auf den lokalen Computer als lokaler Anwender hinzugefügt.
    • Wenn der lokale Computer als primärer Domänencontroller definiert ist, wird der Privilegeduser als Domänenbenutzer hinzugefügt.
    • Wenn der lokale Computer als Backup-Domänencontroller definiert ist, wird der Privilegeduser zum primären Domänencontroller als Domänenbenutzer hinzugefügt.
    Wenn Sie die Anwender- und Domänenanwenderrechte geändert haben, benötigen Sie möglicherweise die Hilfe des Systemadministrators, um den privilegierten Anwender einzurichten.
  • Kennwort des berechtigten Anwenders
    Gibt ein Kennwort für das berechtigte Anwenderkonto an. Wenn der Name des berechtigten Anwenders bereits auf dem lokalen Rechner verfügbar und der lokale Rechner noch nicht als primärer oder Backup-Domänencontroller definiert ist, wird der lokale Anwender geprüft. Wenn der lokale Rechner als primärer Domänencontroller oder Backup-Domänencontroller definiert ist, wird der Domänenanwender geprüft.
  • Kennwort des berechtigten Anwenders (Linux)
    Gibt ein Kennwort für den berechtigten Anwender für die Integration von AMS und Workflow an.
  • Name des eingeschränkten Anwenders (nur Windows)
    Gibt eine Betriebssystem-Anwender-ID an, die von Clients beim Zugriff auf Funktionen verwendet wird. Der Anwendername ist eingeschränkt, da nur eine begrenzte Anzahl Anwenderrechte zugewiesen sind. Der Standardwert ist "rhd". Der Anwender rhd wird auf dieselbe Weise wie der privilegierte Anwender hinzugefügt.
  • Kennwort des eingeschränkten Anwenders (nur Windows)
    Gibt ein für den eingeschränkten Anwender erforderliches Kennwort an. Die Konfiguration speichert den Wert.
  • Standardanwendername (UNIX)
    Wird nur für Client-Installationen angezeigt. Der Standardanwendername kann der des privilegierten Anwenders sein, doch i. d. R. verfügen Client-Anwender über eine andere Anwender-ID.
Standarddaten laden
Standarddaten ist nur für die Verfügbarkeit für die erweiterte Konfiguration verfügbar.
  • Standarddaten laden
    Gibt an, ob das CA Service Desk Manager-Standardsystem in die Datenbank geladen wird. Wenn Sie Systemstandardwerte geändert haben, ersetzt bei Auswahl diese Option die Datenwerte.
Sie können die Option nur während der Hintergrundserver-Konfiguration aktivieren.
Datenbank auswählen
Legt den zu konfigurierenden Datenbanktyp für Ihre CA Service Desk Manager-Installation fest. Die verfügbaren Optionen links werden automatisch aktualisiert, um dem von Ihnen ausgewählten Datenbanktyp zu entsprechen. Wenn der Datenbanktyp z. B. SQL ist, werden die Optionen mit einem der MS SQL-Datenbankkonfiguration aktualisiert.
  • Verbesserte Verfügbarkeit: Der Datenbanktyp, den Sie auswählen, muss mit der Hintergrund-Server-Datenbank übereinstimmen.
  • Konventionell: Der Datenbanktyp, den Sie auswählen, muss mit der Primärserver-Datenbank übereinstimmen.
MS SQL-Datenbankkonfiguration
Wenn Sie MS SQL Database verwenden, geben Sie die folgenden Details ein:
  • Standarddaten laden
    Nur für konventionelle Konfiguration anwendbar.
    "Standarddaten laden", falls das CA Service Desk Manager-Standardsystem Daten in die Datenbank läd. Wenn Sie Systemstandardwerte geändert haben, ersetzt bei Auswahl diese Option die Datenwerte.
  • Datenbankserverknoten
    Der Name der MS SQL-Instanz, die CA Service Desk Manager für die Konfiguration verwendet. Die Service-Instanz hat das Format hostname\instance_name. Wenn die Standardinstanz verwendet wird, müssen Sie nur den Hostnamen angeben.
    • Erweiterte Verfügbarkeit: Der Datenbankserver-Knoten muss mit dem Hintergrundserver-Datenbankknoten übereinstimmen.
    • Konventionell: Der Datenbankserver-Knoten muss mit dem Primärserver-Datenbankknoten übereinstimmen.
  • Datenbankname
    Gibt den Namen der Datenbank an.
    • Erweiterte Verfügbarkeit: Der Datenbanknamen muss mit der Hintergrundserver-Datenbank übereinstimmen.
    • Konventionell: Der Datenbankname, den Sie auswählen, muss mit der Primärserver-Datenbank übereinstimmen.
  • Datenbankadministrator
    Legt den Admin-Anwender mit der Berechtigung zur Erstellung des Anwenders und des Schemas fest.
  • Kennwort des Datenbankadministrators
    Gibt das Datenbankkennwort des Anwenders an, das der Datenbankadministrator-Anwender angegeben hat.
  • Datenbankanwender-ID
    Gibt die Datenbankanwender-ID und das Kennwort an. Die SQL-Anwender-ID wird hinzugefügt, während die Datenbank erstellt wird.
    Das Sonderzeichen "@" kann in Datenbank-IDs und Kennwörtern nicht verwendet werden.
  • Datenbankkennwort
    Das Kennwort für die SQL-Datenbank.
  • SQL-Empfangsport (Optional)
    (Optional). Der Empfangsport der definierten SQL-Serverinstanz.
    Standard
    : 1433
Oracle-Datenbankkonfiguration
Wenn Sie mit der Oracle-Datenbank arbeiten, geben Sie die folgenden Details ein:
CA Service Desk Manager erfordert einen "Netzdienstnamen", der die Oracle-Datenbank angibt, auf der sich die MDB befindet. CA Service Desk Manager erfordert außerdem eine System-ID (SID) für die Datenbank. CA Service Desk Manager erfordert sowohl mit Oracle-Client-Technologie als auch mit JDBC-Technologie Informationen zu einem Netzdienstnamen und eine SID, um auf die Datenbank zugreifen zu können. Informationen zu Dienstnamen und SIDs finden Sie in der Oracle-Dokumentation.
  • Standarddaten laden
    Gilt nur für herkömmliche Konfiguration und zeigt die CA Service Desk Manager-Standardsystemdaten in der Datenbank an. Wenn Sie Systemstandardwerte geändert haben, ersetzt bei Auswahl diese Option die Datenwerte.
  • Remote-Datenbank
    Gibt an, ob sich die Oracle-MDB auf einem Remote-Server (aktiviert) oder dem lokalen Server befindet. Wenn der Oracle-Server lokal ist, wird während der Konfiguration die MDB erstellt. Falls es sich um einen Remoteserver handelt, muss die MDB bereits mit dem Remote-Installationsprogramm konfiguriert worden sein.
    Für die Konfiguration für erweiterte Verfügbarkeit wird empfohlen, dass Sie die Oracle-MDB auf einem Remote-Server konfigurieren.
  • Tablespaces erstellen
    Gibt an, ob Tablespaces für die MDB-Datenbank erstellt werden müssen oder bereits vorhandene Tablespaces verwendet werden können.
    • Wenn dieses Kontrollkästchen aktiviert ist, erstellt das Skript Tablespaces mit den Standardnamen MDB_DATA und MDB_INDEX.
      Die Felder "Name des Daten-Tablespace" und "Name des Index-Tablespace" sind deaktiviert.
    • Wenn dieses Kontrollkästchen nicht ausgewählt ist, geben Sie Namen von vorhandenen Tablespaces in den Daten-Tablespace-Namen und Index-Tablespace-Name an.
      Wenn Sie vorhandene Tablespaces verwenden möchten, konfigurieren Sie die Datenbank für mindestens 500 MB Tablespace sowie für mindestens 150 MB Index-Tablespace.
  • Netzdienstname
    Identifiziert den Netzdienstnamen der Oracle-Datenbank, in der sich die MDB befindet. Wenn es sich um eine Remotedatenbank handelt, geben Sie den Net-Servicenamen an, der im Oracle-Client auf dem lokalen Computer definiert ist.
  • mdbadmin-Anwenderkennwort
    Gibt das Kennwort des mdbadmin-Anwenders für den Zugriff auf die MDB an.
  • Datenbankadministrator-Anwendername
    Identifiziert den Namen eines Oracle-Anwenders mit DBA-Zugriff.
  • DBA-Kennwort
    Gibt das Kennwort für den DBA-Anwender an.
    Das Sonderzeichen "@" kann in Datenbank-IDs und Kennwörtern nicht verwendet werden.
  • Name des Daten-Tablespace
    Gibt den Namen für den MDB-Daten-Tablespace an, den Sie erstellen möchten. Wird nur verwendet, wenn sich der Oracle-Server auf dem lokalen Computer befindet.
  • Name des Index-Tablespace
    Gibt den Namen für den MDB-Index-Tablespace an, den Sie erstellen möchten. Wird nur verwendet, wenn sich der Oracle-Server auf dem lokalen Computer befindet.
  • Tablespace-Pfad (auf DB-Server)
    Gibt den Verzeichnispfad zum physischen Tablespace an.
  • Oracle-Home-Pfad
    Gibt den Oracle-Home-Pfad an.
  • JDBC-Konnektivität
    Gibt an, ob JDBC-Konnektivität verwendet wird. Mehrere CA Service Desk Manager-Komponenten greifen mithilfe der JDBC-Technologie auf die Datenbank zu und erfordern spezifische Informationen über den Oracle-Server.
    • Name des Datenbankhosts
      Gibt den Namen des Computers an, auf dem der Oracle-Server installiert ist.
    • SID
      Gibt die System-ID (SID) für die Datenbank an, die auf dem Oracle-Server-Computer definiert wurde. Beim SID-Wert muss es sich um die SID für die MDB handeln. Er entspricht nicht dem Net-Servicenamen.
    • Empfangsport
      Gibt den Empfangsport für die Datenbank an.
Für die Windows-Installation müssen Sie die Oracle-MDB konfigurieren, um UTF-8 als Datenbank-Zeichenkodierung zu verwenden und die mehrsprachige Suche zu unterstützen.
Web-Schnittstelle
Konfigurieren Sie die Web-Schnittstelle mit den folgenden Optionen:
  • Webhost
    Gibt das System an, das den Web-Server hostet. Dieser Wert wird zum Erstellen von URLs für das System verwendet. Standardmäßig ist das der Webhost Ihres lokalen Systems.
    • Erweiterte Verfügbarkeit: Sie können nur auf dem Anwendungsserver Web-Services konfigurieren.
    • Konventionell: Nur verfügbar, wenn Sie auf einem Primärserver sind, standardmäßig ist dies der Name des primären Servers. Sie können diesen Wert ändern, wenn sich Ihr Standard-Webserver auf einem anderen Rechner befindet. Wenn Sie beispielsweise Ihren Webserver auf einen sekundären Server übertragen, können Sie diesen Wert in den Namen Ihres sekundären Servers ändern. Dieser Wert wird zum Erstellen von URLs für das System verwendet.
  • Konfigurationstyp
    Gibt den Webserver für Ihre Installation an:
    Der Tomcat-Port wird unabhängig von dieser Einstellung immer für den Zugriff auf "Laden", auf das Asset Maintenance System sowie auf "pdmgraph" verwendet.
    Wählen Sie die Option "Manuell" nur bei Verwendung eines alternativen HTTP- oder Servlet-Servers.
    • Unter Windows können Sie Tomcat oder IIS auswählen.
    • Unter UNIX können Sie Tomcat oder Apache auswählen.
  • Website
    Nur NT Gibt die Website für den CA Service Desk Manager-Server an. Die angezeigten Namen geben die verfügbaren Websites an. Der IIS-Anschluss wird verwendet, um den Port anzugeben, der dem Standort zugeordnet ist.
    Sie können auf Ihrem Server einen beliebigen E-Mail-System-Client installieren, der mit dem Standard von Microsoft MAPI 1.0 übereinstimmt.
  • Tomcat-Port
    Zeigt die Tomcat-Portnummer an. Standard: 8080, aber Sie können diesen Portwert selbst festlegen. Dieser Wert wird in der URL angezeigt, die für den Zugriff auf die Website erstellt wird (z. B. http://bobcat:8080/CAisd/UploadServlet).
  • Tomcat-Endport
    Gibt den Socket-Port für Tomcat zur Überwachung der Aufforderungen zum Herunterfahren an.
  • Apache-Konfigurationsdatei (UNIX)
    Gibt den vollständigen Pfad zur Apache-Konfigurationsdatei an. Zu dieser Konfigurationsdatei wird eine include-Datei hinzugefügt, wenn sie mit einer vorhandenen Apache-Installation integriert wird.
  • IIS/Apache-Port
    Gibt die Server-Portnummer für IIS oder Apache an. Wenn Sie die Konfiguration mit IIS oder Apache ausführen und nicht Port 80 verwenden, geben Sie in dieses Feld eine alternative Portnummer ein. Wenn Sie Port 80 verwenden, kann dieses Feld leer bleiben.
  • SOAP-Webservices bereitstellen
    • Erweiterte Verfügbarkeit: Gilt nur für den Anwendungsserver. Bei Aktivieren dieser Option werden die aktiven Anwender auf dem Anwendungsserver über die Details über das Herunterfahren des Servers informiert. Zum Beispiel wird bei der parallelen Wartung des Anwendungsservers, ein Formular angezeigt, das die aktiven Anwender darüber informiert, dass der Anwendungsserver innerhalb eines festgelegten Zeitraums beendet wird.
    • Konventionell: Dieses Kontrollkästchen ist nur verfügbar, wenn Sie einen sekundären Server konfigurieren. Mit dieser Option können Sie die Web-Services auf dem sekundären Server bereitstellen. Standardmäßig werden Webservices auf dem Primärserver installiert.
REST-Webservices
Konfigurieren Sie die Seite "REST-Webservices" mit folgenden Optionen:
  • REST-Tomcat-Port
    Gibt den Tomcat-Port von REST an.
    Standard:
    8050
  • Tomcat-Endport
    Gibt den Tomcat-Endport von REST an.
    Standard:
    8055
Bei der Konfiguration für erweiterte Verfügbarkeit ist diese Option nur für Anwendungsserver verfügbar
.
Föderierte Suche
Konfigurieren Sie das Servlet "Föderierte Suche" mit den folgenden Optionen:
  • Föderierte Suche konfigurieren
    Gibt die Option an, um die föderierte Suche auszuwählen. Die Tomcat-Optionen sind erst verfügbar, nachdem Sie diese Option ausgewählt haben.
  • Tomcat-Port
    Gibt den Tomcat-Port für föderierte Suche an.
    Standard:
    8040
  • Tomcat-Endport
    Gibt den Endport für das Servlet "Föderierte Suche" an.
    Standard:
    8045
Visualizer
Konfigurieren Sie die Seite "Visualizer" mit den folgenden Optionen:
  • Webservice für Service Desk Manager
    • Webhost
      Zeigt die Webhost-Adresse an.
    • Webhost-Port
      Zeigt den Webhost-Port von Visualizer an.
  • Visualizer-Tomcat
    • Tomcat-Port
      Gibt den Tomcat-Port von Visualizer an.
      Standard
      9080
    • Tomcat-Endport
      Gibt den Tomcat-Endport von Visualizer an.
      Standard:
      9085
Bei der Konfiguration für erweiterte Verfügbarkeit ist diese Option nur für Anwendungsserver verfügbar
.
Support-Automatisierung
Wählen Sie auf der Seite "Support-Automatisierung" den entsprechenden Konfigurationstyp aus:
  • Keine
    Konfiguriert CA Service Desk Manager ohne Support Automation-Funktionalität.
    Wenn Sie in einer Umgebung Support Automation für mehrere Mandanten konfigurieren wollen, sollten Sie die eFix5-Bereiche von CA Support Automation r6.0 SR1 separat auf Mandanten migrieren, bevor Sie Release 12.9 auf einem CA Service Desk Manager-Server aktivieren.
  • Hauptserver
    Konfiguriert den Server Support-Automatisierung im Haupt-Server (Standalone) Modus.
    Hinweis:
    Wenn Sie die Option "Hauptserver" wählen und die Konfiguration von einem oder mehreren Socket-Proxy-Servern planen, setzen Sie den Hostnamen des Socket-Servers und den externen Port auf den Socket-Proxy-Host. Bei mehreren Socket-Proxys setzen Sie den Socket-Server auf den Host und externen Port des Servers für den Lastausgleich.
    Für erweiterte Verfügbarkeit befindet sich der Hauptserver auf Hintergrund- und Standby-Server.
    • HTTP
      • Hostname oder IP
        : Gibt die Adresse Ihres Servers an.
      • Externer Port
        : Gibt den externen Port Ihres Servers an.
        Standard:
        8070
    • Socket-Server
      • Hostname oder IP
        : Gibt die Adresse Ihres Socket-Servers an.
      • Externer Port
        : Gibt den externen Port Ihres Socket-Servers an.
        Standard:
        10443
      • Interner Port
        : Gibt den internen Port Ihres Socket-Servers an.
        Standard:
        7005
      • An IP binden
        : Gibt die IP an, an die der Server gebunden werden soll.
  • Socket-Proxy-Server
    Konfiguriert Support-Automatisierung im Socket-Proxy-Modus. Ein Socket-Proxy-Server dient der Entlastung des Hauptservers, wenn CPU-intensive Vorgänge der Support Automation, wie beispielsweise Verschlüsselung/Dekodierung ausgeführt werden.
    Erweiterte Verfügbarkeit: Diese Option ist nur für den Anwendungsserver verfügbar.
    Konventionell: Diese Option steht nur für den sekundären Server zur Verfügung.
    • Socket-Konfiguration
      • Hostname oder IP des Hauptservers
        : Gibt die Adresse des Hauptservers an.
      • Interner Port des Hauptservers
        : Gibt den internen Port des Hauptservers an.
        Standard:
        7005
      • HTTP-Port des Hauptservers
        : Gibt den HTTP-Port des Hauptservers an. Dieses Feld ist nur für herkömmliche Konfiguration verfügbar.
      • Externer Port
        : Gibt den externen Port Ihres Servers an.
        Standard:
        10444
      • An IP binden
        : Gibt die IP an, an die der Server gebunden werden soll.
  • Nachrichtenroutingserver
    Konfiguriert den Support Automation-Server im Modus "Nachrichtenroutingserver". Mithilfe von Nachrichtenroutingservern (Message Routing Servers, MRS) können Sie je nach geografischem Standort des lokalen Servers mehrere Remote-Steuerungssitzungen verwalten. Der Einsatz von MRS trägt zur Optimierung der Leistung bei Unterstützungssitzungen bei.
    Erweiterte Verfügbarkeit: Diese Option ist nur für den Anwendungsserver verfügbar.
    Konventionell: Diese Option steht nur für den sekundären Server zur Verfügung.
    • Socket-Konfiguration
      • Externer Port
        : Gibt den externen Port Ihres Socket-Servers an.
        Standard:
        10444
      • An IP binden
        : Gibt die IP an, an die der Server gebunden werden soll.
  • Tomcat-Konfiguration
    1. Tomcat-Port
      • Gibt den Support-Automatisierung Tomcat-Port an.
        Standard:
        8070
    2. Tomcat-Endport
      • Gibt den Support-Automatisierung Tomcat-Shutdown-Port an.
        Standard:
        8075
    Wenn Sie den Tomcat-Port des Hauptservers ändern, müssen Sie auch die Portverweise in der Datei "server.properties" zusammen mit der Datei "server.xml" von Tomcat ändern.
Konfigurationsoptionen
Konfigurieren Sie die Seite "Konfigurationsoptionen" mit den folgenden Optionen:
  • Serverkonfiguration
    Wählen Sie in der Dropdown-Liste die Konfiguration aus, die Sie für diesen Server verwenden möchten. Aktivieren Sie standardmäßig die Anwendung der CA Service Desk Manager-Standardkonfigurationen.
  • Windows
    • Nach Abschluss Dienst starten
      Aktivieren Sie dieses Kontrollkästchen, wenn der Server nach Abschluss der Konfiguration gestartet werden soll.
      Die UNIX-Anwender müssen sich auf der Root-Anwenderebene befinden, damit diese Optionen aktiviert sind.
    • Nach Abschluss Dienst starten
      Aktivieren Sie dieses Kontrollkästchen, wenn der Server nach Abschluss der Konfiguration gestartet werden soll.
    • CA CA Service Desk Manager-Verknüpfungen in "/usr/bin" verschieben
      Diese Option funktioniert nur, wenn Sie der Root-Anwender sind. Die Auswahl dieser Option verschiebt wichtige CA Service Desk Manager-Links in "/usr/bin".
    • Event Converter Daemons starten
      Wählen Sie diese Option, um die Event Converter Daemons zu ermöglichen. Durch diese Option können Sie CA Service Desk Manager-Tickets entweder aus CA NSM World View oder CA NSM Event Monitor erstellen.
Zeichenkodierung (UNIX/Linux)
Der ICU-Konverter liefert die Zuordnung zur Zeichenkodierung, diCA Service Desk Manager bei der Übertragung von Zeichendaten zwischen Unicode und der Zeichenkodierung des jeweiligen Betriebssystems verwendet.
Diese Konfigurationsseite ist nur unter UNIX- und Linux-Systemen verfügbar.
Konfigurieren Sie die Seite "Zeichenkodierung" mit den folgenden Optionen:
  • Den erkannten Konverter verwenden
    Der für Ihr UNIX/Linux-System verfügbare Konverter wurde durch die automatische Ermittlung festgelegt. Belassen Sie diesen Konverter markiert, wenn Sie ihn verwenden möchten.
  • Konverter angeben
    Das Feld "ICU-Konvertername" gibt an, welcher durch CA Service Desk Manager ermittelte Konverter am besten für das Betriebssystem geeignet ist. Außerdem können Sie durch Eingabe eines Konverternamens den automatisch erkannten Konverter übergehen. Bei Konverternamen wird nicht zwischen Groß- und Kleinschreibung unterschieden.
    Eine Liste der nach Industrienormen gruppierten ICU-Konverternamen und der Aliasnamen finden Sie mit dem Tool "ICU Converter Explorer" auf der folgenden Website:
    http://ibm.com/software/globalization/icu/demo/converters
    Zwei Konverternamen sollten besonders beachtet werden, wenn sie automatisch erkannt werden:
    • US-ASCII
      Wird angezeigt, wenn die folgende Bedingung eintritt:
      • Die automatische Erkennung konnte keinen passenden Konverter finden und ist auf den Standard „US-ASCII“ zurückgekehrt. In diesem Fall sollte der "ICU Converter Explorer" oder ein gleichwertiges Tool verwendet werden, um den Konverter zu finden, der am besten für die Zeichenkodierung für die lokalen Einstellungen des jeweiligen Betriebssystems passt. Dieser Name sollte im Feld „ICU-Konvertername“ eingegeben werden.
      • Der Zeichensatz der lokalen Einstellungen des Betriebssystems unterstützt nur eine begrenzte 7-Bit-Zeichenkodierung wie z. B. "C", "POSIX", "US-ASCII", "ISO646-US" usw. In diesem Fall wird empfohlen, andere lokale Einstellungen für das Betriebssystem auszuwählen, die eine Zeichensatzkodierung für eine größere Auswahl von Zeichen unterstützen. Details zur Änderung der lokalen Einstellungen für den Anwender oder das Shell, das zum Aufrufen desCA Service Desk Manager -Konfigurationsprogramms verwendet wird, finden Sie in der Systemdokumentation Ihres Betriebssystems. Die passenden lokalen Einstellungen müssen für alle folgenden Konten verwendet werden, die zum Starten und zu benutzen von CA Service Desk Manager verwendet werden.
    • UTF-8
      Gibt an, dass Unicode als UTF-8 verschlüsselt wird.
      CA Service Desk Manager muss unter einem UTF-8-Gebietsschema auf UNIX-Plattformen ausgeführt werden.
  • Standard-HTTP-Zeichensatz
    Gibt den Zeichensatz der auf Webseiten verwendet wird an, die von CA Service Desk Manager-Servern gesendet werden. Dieser Wert ist in der HTTP-Zeichensatzdeklaration der Webseite als "charset"-Parameter in der Kopfzeile "HTTP Content-Type"angegeben und wird in RFC 2616 Hypertext Transfer Protocol - HTTP/1.1 beschrieben.
    Die Konfiguration versucht zu bestimmen, ob dieser Wert ein Aliasname des im Feld für den ICU-Unicode-Konverternamen angegebenen ICU-Unicode-Konverters ist. Ist dies nicht der Fall, können Sie diesen Wert überschreiben.