CA Service Catalog-Glossar

Konten sind Bestandteil eines Geschäftsbereichs. Über Konten werden Services abonniert und angefordert. Gebühren werden in der Service-Accounting-Komponente auf Kontoebene angewendet.
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Konten
Konten
sind Bestandteil eines Geschäftsbereichs. Über Konten werden Services abonniert und angefordert. Gebühren werden in der Service-Accounting-Komponente auf Kontoebene angewendet.
action
Eine
Aktion
ist die kleinste Arbeitseinheit in der Regelmanagement-Engine. Dieser Task wird ausgeführt, wenn eine Regel ausgelöst wird. Beispiele sind Senden einer E-Mail, Ausführen eines Skripts und Ausführen von Java-Code.
Aktivitätsbasierte Kostenrechnung
Die
aktivitätsbasierte Kostenrechnung
ist ein Verfahren zur direkten Zuordnung der Gemeinkosten auf Kostenobjekte. Kostenobjekte können Produkte, Prozesse, Services oder Kunden sein. Diese Kostenmethodologie hilft den Managern, die richtigen Entscheidungen hinsichtlich Produktmix und Wettbewerbsstrategien zu treffen.
Aktivitätsbasiertes Management
Das
Aktivitätsbasierte Managemen
t verwendet die Informationen der aktivitätsbasierten Kostenrechnung, um die Ressourcen bei Budgetierungs- und Planungsprozessen effektiver zuweisen zu können.
Anpassungen
Anpassungen
sind auf Services angewendete Guthaben oder Belastungen, individuelle Gebühren einer Serviceoptionsgruppe oder SLA -Verletzungen. Diese Anpassungen können auf Basis eines festen Geldbetrags oder eines Prozentsatzes vorgenommen werden. Verschiedene Typen von allgemeinen Anpassungen und Anpassungen für SLA-Verletzungen sind verfügbar.
Batch-Druckauftrag
Ein
Batch-Druckauftrag
stellt eine Sammlung von Rechnungen dar, die anhand der angegebenen Kriterien gruppiert wurden. Die einmal erstellte Sammlung kann nicht verändert werden. Sie können die in der Sammlung enthaltenen Rechnungen jederzeit als ganze Gruppe oder einzeln ausdrucken.
Geschäftsbereich
Der
Geschäftsbereich
stellt einen Zweig in der Organisationsstruktur dar. Diese Organisationseinheit besitzt einige Eigenschaften des Service Providers und alle Eigenschaften einer Unterabteilung.
CA Embedded Entitlements Manager (CA EEM)
Mit
CA Embedded Entitlements Manager
(CA EEM) können Unternehmen die Identitäten ihrer Mitarbeiter, Partner und Kunden verwalten. CA EEM kann Web-Services und Anwendungen für die Anwender bereitstellen und Authentifizierungs-und Autorisierungsrichtlinien definieren.
Kostenzuordnung
Kostenzuordnung
ist eine Methode zur Bestimmung der Kosten der Dienste, die Benutzern bereitgestellt werden. Mit dieser Methode werden nicht die Preise festgelegt, sondern die Kosten zur Bereitstellung der Services ermittelt.
Kostenelement
Ein
Kostenelement
ist eine Ressource, die der Aufteilung von Kosten entsprechend dem Verbrauch eines bestimmten Services dient. Ein Kostenelement ist der Betrag, der für eine Ressource bezahlt wird, die von einer Aktivität im Aktivitätskostenpool benötigt wird. Diese Informationen helfen beim Einschätzen, ob die zu Beginn des Prozesses ermittelten gesamten Gemeinkosten mit der Summe der Gemeinkosten übereinstimmen, die den einzelnen Produkten mit der aktivitätsbasierten Kostenrechnung zugewiesen wurden.
Kostenpool
Ein
Kostenpool
ist die Gruppe aller Kostenelemente, die mit einer Aktivität verbunden sind.
Dashboard-Bibliotheksverwaltung
Eine
Dashboard-Bibliothek
ist eine hierarchische Baumstruktur von Namespaces, mit der die gemeinsame Nutzung von Informationen erleichtert wird. Die Dashboard-Bibliothek enthält im eigentlichen Sinne keine Daten. Stattdessen werden Informationen darüber gespeichert, wie Sie auf die Daten zugreifen können.
Daten-Kollektor (DC)
Ein
Daten-Kollektor
sammelt Daten für bestimmte Metriken.
Datenmediationsprofil
Das
Datenmediationsprofil
definiert die Datenzufuhr und -struktur der externen Daten. Ein Datenmediationsprofil bietet auch leistungsstarke Funktionen zum Bearbeiten und Normalisieren von Event-Daten zur Nutzung.
Datenobjekt
Ein
Datenobjekt
definiert die Daten für ein Diagramm oder eine Tabelle. Bei der Datenobjektquelle kann es sich um eine SQL-Datenbank, eine durch Kommas getrennte Datei oder eine beliebige andere Datenquelle handeln, auf die über ein Java-Plugin zugegriffen werden kann. Die Verwaltung von Datenobjekten erfolgt in Ordnern, um diese nach Verwendungszweck zu klassifizieren.
Datenansicht
Eine
Datenansicht
formatiert die Daten, die ein Datenobjekt erzeugt. Die Daten können in Tabellenform, als Chart oder als Kombination von beiden dargestellt werden. Die Verwaltung von Datenansichten erfolgt in Ordnern, um diese nach Verwendungszweck zu klassifizieren.
Direkte Kosten
Direkte Kosten
sind Kosten, die leicht nachverfolgt und bestimmten Aktivitäten zugeordnet werden können.
Dynamische Rechnungsgruppe
Dynamische Rechnungsgruppen
sind Rechnungsgruppen, deren Kontenlisten dynamisch generiert werden. Die Rechnungsgruppen werden basierend auf den angegebenen Kriterien, die als Datenobjekt gespeichert sind, generiert.
Event-Filter
Ein
Ereignisfilter
kann als Teil einer Regel angegeben werden und wird verwendet, um das Ereignis zu verfeinern. Ein Event-Filter ermöglicht das Aufrufen von Aktionen, die einer Regel zugewiesen sind, nur dann, wenn bestimmte Bedingungen des Ereignisses erfüllt sind.
Failover
Failover
ist der Prozess, bei dem durch Datensicherung eine aktuelle Kopie der Datenbank in einem zweiten System bereitgestellt wird. Die herkömmliche Failover-Architektur besteht aus einem System, auf dem die Anwendung ausgeführt wird, und einem weiteren System, das sich im Bereitschaftsmodus befindet. Das Standby-System steht bereit, um zu übernehmen, wenn das primäre System ausfällt. Bei einer alternativen Architektur wird Clustering eingesetzt.
Rechnungsgruppe
Eine
Rechnungsgruppe
setzt sich aus einer Reihe von Konten zusammen, die zusammen innerhalb einer Instanz ausgeführt werden können.
ITIL (Information Technology Infrastructure Library)
ITIL
ist ein Regelwerk aus einer Reihe von Dokumenten, in denen die Grundlagen für IT Service Management beschrieben sind. In diesen anpassungsfähigen Grundlagen wird festgelegt, wie Service Management innerhalb einer Organisation umgesetzt wird. ITIL wird weltweit als Standard für optimale Verfahren bei der Bereitstellung von IT Service übernommen und verwendet.
ITIL deckt zwar viele Bereiche ab, der Schwerpunkt liegt jedoch beim IT Service Management.
Java Runtime Environment (JRE)
Java Runtime Environment
stellt die Mindestanforderungen für die Ausführung einer Java-Anwendung bereit. Die JRE besteht aus der Java Virtual Machine (JVM), den Kernklassen und Support-Dateien. JRE ist Teil des Java Development Kit (JDK), einer Reihe von Programmierwerkzeugen zur Entwicklung von Java-Anwendungen.
Management-Datenbank (MDB)
Die
Management-Datenbank (MDB)
ist das Schema von CA Management Database. Die Management-Datenbank (MDB) ist ein allgemeines Repository für Unternehmensdaten, in das CA-Produktpakete integriert sind. Die MDB bietet ein einheitliches Datenbankschema für alle von CA-Produkten gespeicherten Verwaltungsdaten. Die CA-Produkte können verteilt sein oder es kann sich um Mainframe-Produkte handeln. Die Verwendung der MDB mit CA-Produkten ermöglicht eine vollständige Integration zum Managen Ihrer IT-Infrastruktur. Die MDB integriert Verwaltungsdaten aus allen IT-Bereichen und CA-Produkten. Kunden können das MDB-Schema erweitern, um zusätzliche IT-Managementdaten von Softwareprodukten und Tools anderer Hersteller (nicht CA) einzubinden.
Poolarbeitsblätter
Poolarbeitsblätter
werden zum Zuordnen von Kostenelementen zu bestimmten Aktivitäten verwendet, um jeweils für den entsprechenden Aktivitätskostenpool einen Geldwert zu ermitteln. Um die Kosten zu berechnen, die sich über mehrere Geschäftsperioden und Sätze erstrecken, können Formeln verwendet werden.
Prozessdefinition
Eine
Prozessdefinition
ist eine Darstellung eines Ihrer Geschäftsprozesse. Eine Prozessdefinition umfasst Knoten, Events, Rollen, Akteure, Tätigkeit sowie Kriterien für die Prozesslogik. Durch das Ausführen einer Prozessdefinition wird eine Prozessinstanz erstellt. Sie können mehrere Prozessinstanzen derselben Prozessdefinition erstellen.
Prozessinstanz
Eine
Prozessinstanz
darstellt, was tatsächlich geschieht. Indem Sie eine Prozessdefinition ausführen, erstellen Sie eine Prozessinstanz. Sie können mehrere Prozessinstanzen derselben Prozessdefinition erstellen. Prozessinstanzen werden gelegentlich auch als Prozessdefinitions-Instanz bezeichnet.
Anteilsmäßige Zuordnung
Die
anteilsmäßige Zuordnung
stellt den Prozess der anteiligen Verteilung der Kosten eines Abonnements über den für ein Konto festgelegten Abrechnungszeitraum dar.
Berichtslayout
Ein
Berichtslayout
wird für die Darstellung mehrerer Berichtselemente in einem Bericht verwendet. Anhand von Berichtslayouts können Sie anwenderspezifische Berichte entwerfen und hierfür Objekte wie Text, URLs und mehrere Datenansichtsobjekte, verwenden. Um die gewünschten Größen, Farben, Rahmen/Stile zu erhalten, können Sie die Option Am Raster ausrichten und viele andere Tools verwenden. Die Verwaltung von Layouts erfolgt in Ordnern, um diese nach Verwendungszweck zu klassifizieren.
Routingknoten
Routingknoten
legen die Verzweigung des Steuerungsflusses in einer Workflow-Prozessdefinition fest. Gewählte Routingknoten lassen für die nächste Aktivität nur eine Route zu. Parallele Routingknoten lassen mehr als eine Route zu.
Regel
Eine
Regel
ist mit einem Event verbunden. Eine Regel kann über eine Gruppe von Filterbedingungen verfügen, durch die festgelegt wird, wann die Regel angewendet wird. Wenn die Filterbedingungen erfüllt sind und die Regel aktiviert ist, werden die Regelaktionen gestartet.
service
Ein
Service
ist ein Produkt oder eine Anwendung, auf das bzw. die Ihre Clients über eine Anforderung oder ein Abonnement zugreifen können. Bevor ein Service abonniert oder angefordert werden kann, muss er definiert werden. Dafür werden ihm ein oder mehrere Serviceoptionsgruppen zugeordnet.
Servicekatalog
Ein
Service Catalog
besteht aus Diensten, die ein Geschäftsbereich oder ein gesamtes Unternehmen veröffentlicht. Services bestehen aus einer oder mehreren Serviceoptionsgruppen, die IT-Dienste und deren Abrechnung beschreiben. Mit Hilfe des Servicekatalogs kann ein Unternehmen ein Modell seiner Geschäftsbereiche erstellen und die in diesen Bereichen enthaltenen Anwenderkonten verwalten. Der Servicekatalog legt darüber hinaus auch die Einschlüsse, Vererbungen, Abhängigkeiten und Zusammengehörigkeitsbeziehungen zwischen den einzelnen veröffentlichten Elementen im Katalog fest. Die veröffentlichten Elemente können Dienste, Serviceoptionsgruppen und Definitionen der Serviceoptionsgruppen sein. Konten und Anwender abonnieren Katalogdienste oder fordern sie an. Services im Servicekatalog können in Ordner organisiert werden. Jeder Dienst enthält detaillierte Informationen zum Preis des Dienstes. Services können eine oder mehrere Metriken darstellen und Service Level Agreements beinhalten.
Ein
Service Catalog
wird auch einfach als
Katalog
bezeichnet.
Service Level Agreement (SLA)
Ein
Service Level Agreement
ist ein Vertrag. Dieser Vertrag legt die Dienstgüte (mit den Leistungen) fest, die während der Laufzeit des Vertrags gültig ist.
Service Level-Ziel
Ein
Service Level-Ziel
ist der Baustein für ein Service Level Agreement. Das Leistungsziel (SLO) stellt die Business-Ziele oder Business-Regeln bereit, die die Warn- bzw. Verletzungsgrenzwerte festlegen. Das SLO bestimmt somit den Erfolg oder Misserfolg des gesamten SLA.
Serviceoptionselement
Ein
Serviceoptionselement
ist die kleinste Einheit des Katalogs. Diese Einheit definiert ein Stück Text, eine Gebühr, eine Anwendung usw. in einem Service. Serviceoptionselemente sind in Serviceoptionsgruppen eingeteilt bzw. klassifiziert.
Serviceoptionsgruppe
Eine
Serviceoptionsgruppe
beinhaltet die Kosten, die mit dem Abonnieren eines Services verbunden sind. Grundlage der Kosten sind Transaktion, verwendungbasierte Abrechnung oder der Tarif. Die Service Option Group kann sich aus zahlreichen Arten kostenpflichtiger und nicht kostenpflichtiger Elemente zusammensetzen. Wie beispielsweise aus Tarifen, Anwendungen und Verträgen.
Servicearbeitsblätter
Servicearbeitsblätter
enthalten Services, Serviceoptionsgruppen und Serviceoptionselemente. Servicearbeitsblätter werden zum Anrechnen der anrechenbaren Kosten auf die dazugehörigen Services verwendet. Bei diesen Kosten kann es sich um direkte Kosten handeln oder um indirekte Kosten, die aus dazugehörigen Aktivitätskostenpools abgeleitet sind. Um die Kosten zu berechnen, die sich über mehrere Geschäftsperioden und Sätze erstrecken, können Formeln verwendet werden.
Simple Object Access Protocol (SOAP)
SOAP
ist ein vereinfachtes XML-basiertes Protokoll für den Informationsaustausch in dezentralen, verteilten Umgebungen. SOAP nutzt HTTP als Transportprotokoll und XML zum Verschlüsseln der Daten. Entwickler können eine beliebige Programmiersprache verwenden, um die exponierten Methoden von CA Service Catalog mit einer Standard-SOAP-Aufruf-Syntax aufzurufen.
Arbeitsblätter
Mit
Arbeitsblättern
können Sie die mit den Geschäftsaktivitäten verbundenen Kosten festlegen. Es gibt zwei Arten von Arbeitsblättern: Servicearbeitsblatt und Poolarbeitsblatt.
WSDL
WSDL
(Web Services Description Language, engl. für: Sprache zur Beschreibung von Web Services) ist ein XML-Format, das zur Beschreibung von Web Services veröffentlicht wurde.