Projektrisiken, Probleme, Änderungsanträge und Aktionen

ccppmop1561
Als Projektmanager können Sie Risiken, Probleme und Änderungsanträge identifizieren und verwalten. Sie können auch Aktionen sich selbst und anderen Benutzern zuweisen.
Ein Projekt-Risikomanagementprozess umfasst das Identifizieren, Analysieren, Planen, Verfolgen und Mitteilen von Risiken. Sie sollten sachkundige Entscheidungen treffen, indem Sie potenzielle Probleme und den Schweregrad ihrer Auswirkungen bewerten. Als Projektmanager erstellen Sie ein Risiko oder ein Problem, und Sie versuchen, die Risiken zu bewerten, zu messen und zu verwalten. Sie können Risiken zu jedem Zeitpunkt im Lebenszyklus eines Projekts identifizieren. Sie können ein Risiko als Problem eskalieren, wenn die Wahrscheinlichkeit besteht, dass es sich in einer bedeutenden Weise auf das Projekt auswirkt. Änderungsanträge entstehen aus Problemen und können dabei helfen, wirksame Lösungen zu verfolgen.
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Beispiel: Risikoverwaltungsprozess
Das folgende Workflow-Diagramm beschreibt eine Möglichkeit zur Verwaltung von Projektrisiken, Problemen und Änderungsanträgen:
Die Abbildung beschreibt, wie Projektrisiken verwaltet werden.
Die Abbildung beschreibt, wie Projektrisiken verwaltet werden.
Beispiel: Ihr Projektteam entwickelt mithilfe einer neuen Technologie ein neues Produkt. Die Ressourcen in der Organisation, die über Erfahrungen mit dieser Technologie verfügen, sind beschränkt. Das Team muss externe Ressourcen verwenden, um das Projekt durchzuführen. Im Lieferumfang des Produkts sind APIs von Drittanbietern enthalten, und es sind rechtliche Genehmigungen erforderlich. Das Team identifiziert zwei Risiken in diesem Projekt:
  • Eine begrenzte Anzahl qualifizierter Ressourcen
  • Eine Abhängigkeit vom Genehmigungsprozess
Nach einer Analyse der Auswirkung des Risikos auf das Projekt erstellt der Projektmanager ein Risiko für die beschränkten Ressourcen und ein Problem für die Abhängigkeit.
Mithilfe von Prozessen kann der Workflow der Projektrisikoverwaltung automatisiert werden. Beispiel: Sie können Prozesse erstellen, in denen Sie informiert werden, sobald der Rückverfolgungspfad für ein Risiko geändert wurde. Sie können einen Prozess erstellen, um benachrichtigt zu werden, wenn problembezogene Aufgaben abgeschlossen sind. Wenden Sie die Informationen auf dieser Seite zu Risiken, Problemen und Änderungsanträgen auf Ihre automatischen Prozesse an. Siehe Konfigurieren von Prozessen.
Voraussetzungen überprüfen
Um alle Aufgaben in diesem Artikel durchzuführen, benötigen Sie die folgenden Zugriffsrechte:
  • Projekt: Risiko, Problem, Änderungsantrag: Erstellen/Bearbeiten
  • Projekt: Risiko, Problem, Änderungsantrag: Löschen
  • Projekt: Risiko, Problem, Änderungsantrag: Löschen: Alle
  • Projekt: Risiko, Problem, Änderungsantrag: Bearbeiten: Alle
  • Projekt: Risiko, Problem, Änderungsantrag: Anzeigen
  • Projekt: Risiko, Problem, Änderungsantrag: Anzeigen: Alle
Erstellen eines Risikos
Ein
Risiko
ist ein potenzielles zukünftiges Ereignis, das eine positive oder negative Auswirkung auf ein Projektziel hat. Identifizieren Sie die Risiken in einem Projekt zu einem frühen Zeitpunkt, um potenzielle Auswirkungen auf Projektinhalt und -umfang, Terminplan, Budget und andere Faktoren berücksichtigen zu können. In diesem Artikel beschließt das Team, das Risiko der beschränkten Ressourcen durch das Heranziehen externer Ressourcen zu mildern. Der Projektmanager erstellt ein detailliertes Risiko, das alle relevanten Informationen enthält, und wählt in der Drop-down-Liste "Kategorie" "Ressourcenverfügbarkeit" aus.
Wenn der Gesamtpunktwert für ein detailliertes Risiko von der Bewertung abweicht, die Sie ihm zugewiesen haben, interagieren diese beiden Komponenten des Risikomanagements miteinander. Die Bewertung des detaillierten Risikos überschreibt den Satz, den Sie zugewiesen haben. Wenn Sie ein detailliertes Risiko erstellen, ohne Satzbewertungen zuzuweisen, werden die entsprechenden Faktoren in der Liste in den Farben der Risikoeinträge angezeigt. Wenn Sie ein detailliertes Risiko löschen, ändert sowohl die gesamte Risikobewertung für das Projekt, als auch die kombinierte Risikobewertung für die entsprechende Risikokategorie.
Gehen Sie wie folgt vor:
  1. Öffnen Sie ein Projekt, und klicken Sie auf
    Risiken/Probleme/Änderungen
    .
  2. Klicken Sie auf
    Neu
    .
  3. Füllen Sie die Felder im Bereich
    Allgemein
    aus:
    • Kategorie
      Definiert die Kategorie, zu der das Risiko gehört.
      Werte:
      • Flexibilität
        : Das Projekt ist nicht anpassungsfähig.
      • Finanzierung
        : Die Projektfinanzierung ist nicht zugeordnet oder mit Beschränkungen verfügbar.
      • Benutzeroberfläche
        : Die Benutzeroberfläche (UI) ist schlecht definiert.
      • Implementierung
        : Es bestehen Ungewissheiten bezüglich Implementierungsaufwand und Benutzerakzeptanz.
      • Interdependenzen
        : Das Projekt ist von anderen Projekten abhängig.
      • Ziele
        : Anforderungen, Ziele, Inhalt und Umfang und Leistungen sind unvernünftig, unklar, nicht messbar und nicht verifizierbar.
      • Organisationskultur
        : Das Projekt erfordert Änderungen an Organisationskultur, Geschäftsprozessen, Verfahren oder Richtlinien.
      • Ressourcenverfügbarkeit
        : Die interne Ressourcenverfügbarkeit ist ungewiss, und externe Ressourcen sind erforderlich.
      • Sponsor
        : Die Sponsoren sind nicht klar identifiziert und haben nicht zugestimmt.
      • Unterstützbarkeit
        : Die zukünftige Unterstützung des Projekts ist nicht einfach und erfordert umfangreiche Aktualisierungen.
      • Technologie
        : Die Projekttechnologie ist nicht bewährt, und es sind neue interne oder externe Fachkenntnisse erforderlich.
      Wenn Sie eine Risikokategorie angeben, überschreibt die umfassende Risikoeinschätzung vorhandene abweichende Status, die Sie für die Risikokategorie bzw. den Risikofaktor ausgewählt haben.
    • Besitzer
      Legt den Namen der Ressource, die das Risiko verwaltet, fest. Diese Ressource ist dafür verantwortlich, sicherzustellen, dass das Risiko über seinen gesamten Lebenszyklus hinweg ordnungsgemäß verwaltet und nachverfolgt wird.
      Standard:
      Die derzeit angemeldete Ressource.
    • Auswirkungsdatum
      Gibt das Datum an, ab dem sich die Folgen dieses Risikos auf das Projekt auswirken könnten. Wenn Sie ein Auswirkungsdatum identifizieren, geben Sie es im Feld "Zieldatum für Lösung" ein.
      Standard:
      Aktuelles Datum
    • Reaktionsart
      Legt fest, auf welche Weise auf dieses Risiko reagiert werden soll.
      Werte:
      • Beobachten
        . Sie möchten auf ein Risiko nicht reagieren. Diese Reaktionsart wird üblicherweise Risiken zugewiesen, für die ein niedriges Risiko berechnet wurde. Obwohl die Wahrscheinlichkeit bzw. die Auswirkungen des Risikos nicht groß genug sind, um eine Reaktionsstrategie zu rechtfertigen, möchten Sie das Risiko dennoch geöffnet halten und überwachen.
      • Akzeptieren
        . Das Risiko wird akzeptiert, und möglicherweise besteht keine Absicht, das Risiko näher zu untersuchen.
      • Übertragen
        . Sie möchten das Risiko zu einem anderen Projekt übertragen. Sobald Sie das Risiko übertragen haben, können Sie es schließen.
      • Verringern
        . Sie möchten das Risiko mithilfe einer Reaktionsstrategie lösen.
      Standard: Beobachten
      Hinweis:
      Wählen Sie In diesem Artikel
      Minderung
      aus.
  4. Klicken Sie auf Speichern.
  5. Füllen Sie die Felder im Bereich
    Details
    aus:
    • Annahmen
      Legt die Annahmen fest, anhand deren entschieden wird. dass dieses Element ein Risiko darstellen könnte. Sie können diese Annahmen auch überprüfen, um sicherzustellen, dass sie im gesamten Lebenszyklus des Projekts Gültigkeit haben. Ändern sich diese Annahmen, können sich evtl. auch die Auswirkungen oder die Wahrscheinlichkeit des Risikos ändern.
    • Verbundene Risiken
      Definiert die Risiken innerhalb des Projekts, die mit diesem Risiko verbunden sind. Sie können dieses Risiko nur mit Risiken innerhalb dieses Projekts verbinden.
    • Verbundene Probleme
      Definiert die Probleme innerhalb des Projekts, die mit diesem Risiko verbunden sind. Sie können dieses Risiko nur mit Problemen innerhalb dieses Projekts verbinden.
  6. Füllen Sie die Felder im Bereich
    Risiko quantifizieren
    aus:
    • Wahrscheinlichkeit
      Definiert die Wahrscheinlichkeit für ein Eintreten des Risikos. Die Risikowahrscheinlichkeit wird zum Berechnen der Risikoaussetzung verwendet.
      Werte: Niedrig
      (1),
      Mittel
      (2) oder
      Hoch
      (3)
      Standard: Niedrig
    • Berechnetes Risiko
      Zeigt die Bewertung an, die basierend auf der Auswahl, die Sie in den Feldern
      Wahrscheinlichkeit
      und
      Auswirkung
      getroffen haben, berechnet wurde.
      Werte:
      • 1: 3 (Grün). Das berechnete Risiko ist niedrig.
      • 4: 6 (Gelb). Das berechnete Risiko ist mittel.
      • 7: 9 (Rot). Das berechnete Risiko ist hoch.
    • Auswirkung
      Definiert die Auswirkung, die das Risiko auf das Projekt hat. Die Auswirkungen des Risikos auf Leistung, Unterstützbarkeit, Kosten und Terminplan des Projekts bestimmen die Auswirkungen. Dieser Wert wird zum Berechnen der Risikoaussetzung verwendet.
      Standard: Niedrig
  7. Hängen Sie, wenn vorhanden, im Bereich
    Anlagen
    Dokumente mit wertvollen Hintergrundinformationen zum Risiko und seiner Lösung bzw. seiner Auswirkung auf das Projekt an.
  8. Füllen Sie folgende Felder im Bereich
    Lösung
    aus:
    • Lösung
      Definiert die endgültige Lösung des Risikos, sobald es verringert ist. Das Lösungsdatum ist hilfreich, um das Ergebnis einer Reaktionsstrategie für ein Risiko bei der Planung von bzw. Annäherung an zukünftige Risikopläne für Projekte in Erinnerung zu rufen.
      Hinweis
      : Sie können eine Lösung definieren, während Sie das Risiko erstellen oder bevor Sie es schließen.
    • Restrisiken
      Gibt die Risiken an, die im Zuge von Aktionen zur Risikomilderung innerhalb des Projekts entdeckt oder erstellt wurden. Im Gegensatz zu verbundenen Risiken weisen Restrisiken keine ähnlichen Ergebnisse auf. Sie sind die Folge einer Aktion, die Sie zur Lösung eines Risikos durchgeführt haben.
  9. Speichern Sie Ihre Änderungen.
Erstellen einer Risikobewältigungsstrategie
Nachdem Sie beschließen, das Risiko zu verringern, weisen Sie den Besitzer des Risikos zu, um eine Bewältigungsstrategie zu entwickeln. Reaktionsstrategien für Risiken dokumentieren die Aktionen, Nachverfolgungsanforderungen und weitere relevante Informationen, die erforderlich sind, um die Wahrscheinlichkeit und die Auswirkungen des Risikos zu reduzieren.
Unabhängig davon, wer für das Risiko verantwortlich ist, können einzelne Reaktionsstrategien verschiedenen Ressourcen zugewiesen werden. Die Fälligkeitsdaten der einzelnen Reaktionsstrategie können ebenfalls voneinander abweichen. Diese Daten und Namen können im Rahmen von Prozessen verwendet werden, um Benachrichtigungen und Erinnerungen an Risikobesitzer zu senden. Üblicherweise erstellen Sie Reaktionsstrategien für Risiken mit der Reaktionsart "Verringern".
In bestimmten Fällen können Sie beschließen, das Risiko zu akzeptieren und nicht weiter zu verfolgen.
Gehen Sie wie folgt vor:
  1. Öffnen Sie ein Projekt, und klicken Sie auf
    Risiken/Probleme/Änderungen
    .
  2. Öffnen Sie das Risiko.
  3. Öffnen Sie das Menü
    Eigenschaften
    , und klicken Sie auf
    Reaktionsstrategie
    .
  4. Füllen Sie die Felder aus, und klicken Sie auf
    Hinzufügen
    , um Ihre Änderungen zu speichern.
Schließen von Risiken
Wenn ein Risiko erfolgreich verringert wurde, ändern Sie den Status des Risikos in "Geschlossen" um, und geben Sie die endgültige Lösung ein. Detaillierte Angaben zur Lösung können Sie dabei unterstützen, sich das Ergebnis einer Reaktionsstrategie für ein Risiko bei der Planung von bzw. Annäherung an zukünftige Risikopläne für Projekte in Erinnerung zu rufen.
Gehen Sie wie folgt vor:
  1. Öffnen Sie ein Projekt, und klicken Sie auf
    Risiken/Probleme/Änderungen
    .
  2. Öffnen Sie das Risiko.
  3. Setzen Sie den
    Status
    auf
    Geschlossen
    .
  4. Geben Sie im Bereich
    Lösung
    ein, wie das Risiko verringert wurde.
  5. Speichern Sie Ihre Änderungen.
Erstellen eines Risikos aus einem Problem
Sie können Risiken erstellen, um kostenspielige Konsequenzen unvorhergesehener oder nicht verwalteter Probleme zu verringern. Sie können für Risiken Reaktionsstrategien erstellen und sie mit Aufgaben und Prozessen verbinden.
Sie können neue Risiken ausgehend von vorhandenen Problemen erstellen. Zur Vereinfachung der Einrichtung werden aus den allgemeinen Feldern bestimmte grundlegende Informationen für das neue Problem übernommen. Zum problemlosen Wechseln zwischen den Datensätzen können Sie eine Verknüpfung zum ursprünglichen Problem herstellen. Zusätzlich können Sie Risiken oder Probleme manuell miteinander verknüpfen. Die manuelle Verknüpfung ist hilfreich, um die Beziehungen zwischen den Risiken und Problemen besser verstehen zu können und dadurch das Projekt umfassend besser verwallten zu können.
Gehen Sie wie folgt vor:
  1. Öffnen Sie ein Projekt, und klicken Sie auf
    Risiken/Probleme/Änderungen
    .
  2. Klicken Sie im Menü
    Risiken/Probleme/Änderungen
    auf
    Probleme
    .
  3. Klicken Sie auf den Namen des Problems.
  4. Klicken Sie auf
    Risiko erstellen
    .
  5. Füllen Sie die Felder im Bereich Allgemein aus. Die meisten Felder sind identisch mit den Feldern, die zuvor auf dieser Seite beschrieben wurden.
  6. Klicken Sie auf
    Speichern
    .
  7. Füllen Sie die Felder im Bereich Details aus:
    • Risikosymptome
      Legt die Symptome fest, anhand derer dieses Element als Risiko eingestuft wird.
    • Auswirkungsbeschreibung
      Zeigt eine Beschreibung der Auswirkung des Risikos auf das Projekt an.
    • Risikoauswirkungsdatum
      Zeigt das Datum an, an dem die Auswirkungen des Risikos das Projekt betreffen.
    • Zieldatum für Lösung
      Zeigt das Zieldatum der Lösung des Risikos an.
    • Annahmen
      Zeigt die Annahmen an, die das Risiko bestimmt haben.
    • Verbundene Risiken
      Legt die Risiken innerhalb dieses Projekts fest, die mit diesem Risiko verbunden sind. Sie können dieses Risiko nur mit Risiken innerhalb dieses Projekts verbinden.
    • Verbundene Probleme
      Legt die Probleme innerhalb dieses Projekts fest, die mit diesem Risiko verbunden sind. Sie können dieses Risiko nur mit Risiken innerhalb dieses Projekts verbinden.
    • Reaktionsart
      Legt fest, auf welche Weise auf dieses Risiko reagiert werden soll.
      Werte:
      • Beobachten. Sie möchten auf ein Risiko nicht reagieren. Diese Reaktionsart wird üblicherweise Risiken zugewiesen, für die ein niedriges Risiko berechnet wurde. Dies bedeutet in anderen Worten, dass Sie das Risiko weiterhin geöffnet lassen und beobachten möchten, obwohl die Risikowahrscheinlichkeit bzw. die Auswirkung nicht hoch genug sind, um darauf zu reagieren.
      • Akzeptieren. Das Risiko wird akzeptiert, und möglicherweise besteht keine Absicht, das Risiko näher zu untersuchen.
      • Übertragen. Sie möchten das Risiko zu einem anderen Projekt übertragen. Sobald Sie das Risiko übertragen haben, können Sie es schließen.
      • Verringern. Sie möchten das Risiko mithilfe einer Reaktionsstrategie lösen.
      Standard:
      Beobachten
  8. Füllen Sie die Felder im Bereich Risiko quantifizieren aus:
    • Wahrscheinlichkeit
      Legt die Wahrscheinlichkeit für ein Eintreten der Auswirkung fest. Die Risikowahrscheinlichkeit wird zum Berechnen der Risikoaussetzung verwendet.
      Werte
      : Niedrig (1), Mittel (2) oder Hoch (3)
      Standard:
      Low
    • Berechnetes Risiko
      Zeigt die Bewertung an, die basierend auf der Auswahl, die Sie in den Feldern "Wahrscheinlichkeit" und "Auswirkung" getroffen haben, berechnet wurde.
      Risikowerte:
      • 4: 6 (Gelb). Das berechnete Risiko ist mittel.
      • 7: 9 (Rot). Das berechnete Risiko ist hoch.
      • 1: 3 (Grün). Das berechnete Risiko ist niedrig.
    • Auswirkung
      Legt die Auswirkungen dieses Risikos auf das Projekt fest. Diese Auswirkungen werden durch die Folgen für Leistung, Unterstützbarkeit, Kosten und Terminplan des Projekts bestimmt. Dieser Wert wird zum Berechnen der Risikoaussetzung verwendet.
      Werte
      : Niedrig (1), Mittel (2) oder Hoch (3)
      Standard:
      Low
  9. Hängen Sie, sofern vorhanden, Dokumente im Bereich "Anlagen" an.
  10. Füllen Sie die Felder im Bereich "Lösung" aus:
    • Lösung
      Definiert die endgültige Lösung, sobald das Risiko verringert ist. Das Lösungsdatum ist hilfreich, um das Ergebnis einer Reaktionsstrategie für ein Risiko bei der Planung von bzw. Annäherung an zukünftige Risikopläne für Projekte in Erinnerung zu rufen.
    • Restrisiken
      Gibt die Risiken an, die im Zuge von Aktionen zur Risikomilderung innerhalb des Projekts entdeckt oder erstellt wurden. Im Gegensatz zu verbundenen Risiken weisen Restrisiken keine ähnlichen Ergebnisse auf. Sie sind die Folge einer Aktion, die Sie zur Lösung eines Risikos durchgeführt haben.
  11. Speichern Sie die Änderungen.
Nach ein Risiko erstellt wurde, wird es in der Risikoliste angezeigt. Ein Häkchen in der Spalte "Über Grenzwert" auf der Seite "Risiken" zeigt an, dass die Risikoeinschätzung den Risikogrenzwert überschritten hat.
Erstellen eines Risikos aus einem Änderungsantrag
Wenn Sie ein Risiko ausgehend von einem Änderungsantrag erstellen, werden einige Felder mit Information des verbundenen Änderungsantrag aufgefüllt. Öffnen Sie das Risiko, und klicken Sie auf die ID im Feld des ursprünglichen Änderungsantrags, um den Änderungsantrag anzuzeigen, der dem Risiko zugrunde liegt.
Gehen Sie wie folgt vor:
  1. Öffnen Sie ein Projekt, und klicken Sie auf
    Risiken/Probleme/Änderungen
    .
  2. Öffnen Sie das Menü "Risiken/Probleme/Änderungen", und klicken Sie auf "Änderungsanträge".
  3. Klicken Sie auf den Namen des Änderungsantrags.
  4. Klicken Sie auf
    Risiko erstellen
    .
  5. Füllen Sie die Felder im Bereich Allgemein aus. Die meisten Felder sind identisch mit den Feldern, die zuvor auf dieser Seite beschrieben wurden.
  6. Füllen Sie die Felder im Bereich Details aus:
    • Risikosymptome
      Legt die Symptome fest, anhand derer dieses Element als Risiko eingestuft wird.
    • Auswirkungsbeschreibung
      Zeigt eine Beschreibung der Auswirkung des Risikos auf das Projekt an.
    • Risikoauswirkungsdatum
      Zeigt das Datum an, an dem die Auswirkungen des Risikos das Projekt betreffen.
    • Annahmen
      Legt die Annahmen fest, anhand deren entschieden wird. dass dieses Element ein Risiko darstellen könnte. Sie können diese Annahmen auch überprüfen, um sicherzustellen, dass sie im gesamten Lebenszyklus des Projekts Gültigkeit haben. Ändern sich diese Annahmen, können sich evtl. auch die Auswirkungen oder die Wahrscheinlichkeit des Risikos ändern.
    • Verbundene Risiken
      Legt die Risiken innerhalb dieses Projekts fest, die mit diesem Risiko verbunden sind. Sie können dieses Risiko nur mit Risiken innerhalb dieses Projekts verbinden.
    • Verbundene Probleme
      Legt die Probleme innerhalb dieses Projekts fest, die mit diesem Risiko verbunden sind. Sie können dieses Risiko nur mit Risiken innerhalb dieses Projekts verbinden.
  7. Füllen Sie die Felder im Bereich Risiko quantifizieren aus. Die meisten Felder sind identisch mit den Feldern, die zuvor auf dieser Seite beschrieben wurden.
  8. Hängen Sie Dokumente im Bereich "Anlagen" an.
  9. Füllen Sie die Felder im Bereich "Lösung" aus.
  10. Speichern Sie die Änderungen.
Zuweisen von Risikobewertungen
Normalerweise ziehen es Unternehmen vor, Projekte mit einem geringem oder mittlerem Risiko zu finanzieren. Wenn ein Projekt, das mit hohem Risiko verbunden ist, nicht einen erheblichen Gewinn verspricht oder strategisch wichtig für die Ziele des Unternehmens ist, wird es wahrscheinlich beendet. Auf der Risiko-Hauptseite können Sie mit einer vordefinierten Liste möglicher Risikofaktoren die Risiken Ihrer einzelnen Projekte bewerten. Die Risikobewertung in Form einer Ampel angezeigt, wobei folgende Farben verwendet werden:
  • Rot = Hohes Risiko
  • Gelb = Mittleres Risiko
  • Grün = Niedriges Risiko
Nachdem Sie den einzelnen Faktoren Risikobewertungen zugewiesen haben, wird das Gesamtrisiko des Projekts berechnet. Die Berechnung geschieht auf der Grundlage der zusammengefassten Risikostufen aus der Liste. Die Gesamtrisikostufe wird oberhalb der Liste mit den Risikofaktoren angezeigt.
Sie können Risiken auf der Risiko-Hauptseite bewerten. Sämtliche übrigen Komponenten zur Risikoverwaltung und entsprechende durchführbare Aktionen sind auf der Risikoseite innerhalb der einzelnen Projekte zu finden. Erstellen Sie auf der Seite "Risiken" ein detailliertes Risiko, und weisen Sie es einer Risikokategorie zu.
  • Die Kategorie entspricht einer der Risikokategorien bzw. einem der Risikofaktoren, die auf Risiko-Listenseite aufgelistet sind. Wenn die umfassende Bewertung für ein detailliertes Risiko von der Bewertung abweicht, die Sie ihm auf der Risiko-Hauptseite zugewiesen haben, interagieren diese beiden Komponenten des Risikomanagements miteinander. Die Bewertung des detaillierten Risikos überschreibt den Satz, den Sie zugewiesen haben. Wenn Sie detaillierte Risiken erstellen, ohne Satzbewertungen zuzuweisen, werden die entsprechenden Faktoren in der Liste in den Farben der Risikoeinträge angezeigt.
  • Manche Risikokategorien werden im Bereich "Beitragende Faktoren" der Risiko-Hauptseite schreibgeschützt angezeigt. Sobald Sie einen detaillierten Risikoeintrag erstellt und ihm eine Risikokategorie zugewiesen haben, kann die entsprechende Risikokategorie im Bereich "Risikofaktoren" in den Eigenschaften des Projektrisikos nicht mehr bearbeitet werden. Sie können die Bewertung aktualisieren, indem Sie das entsprechende Risiko in der Risiko-Listenseite aktualisieren.
Wenn Sie ein detailliertes Risiko löschen, ändert sowohl die gesamte Risikobewertung für das Projekt, als auch die kombinierte Risikobewertung für die entsprechende Risikokategorie. Beide Werte werden auf der Risiko-Hauptseite im Bereich "Beitragende Faktoren" angezeigt.
Sie löschen ein detailliertes Risiko der Kategorie "Finanzierung". Es sind mehrere Risiken dieses Risikokategorietyps vorhanden. Die Bewertung für diese Kategorie bzw. diesen Faktor wird auf der Grundlage der zusammengefassten Bewertung der restlichen Risiken dieser Kategorie neu berechnet. Wenn neben dem gelöschten Finanzierungsrisiko nur ein einziges weiteres Risiko derselben Kategorie vorhanden ist, können Sie aus dem Drop-down-Menü einen Risikowert für die Kategorie "Finanzierung" auswählen.
Sie können den Projektrisikofaktoren Bewertungen zuweisen. Die Risikofaktoren werden im Bereich "Beitragende Faktoren" der Seite angezeigt. Das Feld "Risiko" oben auf der Seite zeigt die zusammengefasste Risikostufe für das Projekt an. Die Risikostufe basiert auf der gesamten Auswahl im Seitenbereich "Beitragende Faktoren".
Gehen Sie wie folgt vor:
  1. Öffnen Sie das Projekt, und klicken Sie in "Eigenschaften" auf "Risiko auswählen".
  2. Wählen Sie die Optionen für die Bewertung des Risikos aus.
    • Ziele
      Gibt an, ob Anforderungen, Ziele, Umfang und Leistungen angemessen, klar definiert, messbar und überprüfbar sind.
    • Sponsor
      Gibt an, ob die Sponsoren klar identifiziert sind und zugestimmt haben.
    • Finanzierung
      Gibt an, ob die Finanzierung des Projekts ohne Einschränkungen verfügbar ist.
    • Ressourcenverfügbarkeit
      Gibt an, ob die internen Ressourcen ohne Einschränkungen für das Projekt verfügbar sind und keine externen Ressourcen benötigt werden.
    • Interdependenzen
      Gibt an, ob das Projekt nicht von anderen Projekten abhängig ist.
    • Technologie
      Gibt an, ob die Projekttechnologie bewährt ist und keine neuen internen oder externen Fachkenntnisse erforderlich sind.
    • Benutzeroberfläche
      Gibt an, ob das Projekt eine klar definierte Benutzeroberfläche hat.
    • Unternehmenskultur
      Gibt an, ob für das Projekt nur geringe Änderungen an der Organisationskultur, den Geschäftsprozessen, den Verfahren oder den Richtlinien erforderlich sind.
    • Unterstützbarkeit
      Gibt an, ob das Projekt einfach zu unterstützen ist und keine größeren Aktualisierungen erfordert.
    • Implementierung
      Gibt an, ob kleinere Ungewissheiten bzgl. Implementierungsaufwand und Benutzerakzeptanz vorliegen.
    • Flexibilität
      Gibt an, ob das Projekt leicht angepasst werden kann.
  3. Speichern Sie Ihre Änderungen.
    Die Ampeln neben den Risikofaktoren nehmen die Farbe an, die Stufe, die Sie den jeweiligen Risiken zugewiesen haben, entspricht.
Berechnete Risikoeinschätzung
Sie können die berechnete Risikoeinschätzung eines Risikos im Bereich "Risiko quantifizieren" der Risikoeigenschaftsseite eingeben und anzeigen. Die Risikoeinschätzung wird basierend auf den Einstellungen in den Feldern "Wahrscheinlichkeit" und "Auswirkungen" auf dieser Seite berechnet. Wahrscheinlichkeit und Auswirkungsstufen werden folgendermaßen bewertet:
  • Niedrig = 1
  • Mittel = 2
  • Hoch = 3
Beispiel: Sie setzen die Ebene der Risikowahrscheinlichkeit aus "Hoch" (3) und der Auswirkungsebene auf "Mittel" (2). Die berechnete Risikoeinschätzung ist 6. Die berechnete Risikoeinschätzung interagiert mit dem von Ihrem
Clarity PPM
-Administrator auf Systemebene festgelegten Risikogrenzwert. Beim
Risikogrenzwert
handelt es sich um die Risikostufe, die noch akzeptabel ist und für die die Reaktionsstrategie nicht durchgeführt werden muss. Der Risikogrenzwert ist nützlich, da Projekte Hunderte von Risiken aufweisen können. Die einzige Weise, sie zu verwalten, besteht darin, sich auf die wichtigsten zu konzentrieren.
Die Risikoeinschätzungsmatrix und der Risikogrenzwert enthalten Standardwerte. Sie können kann so hoch oder niedrig einstellen, wie es für Ihre Organisation sinnvoll ist. Auf der Risikoseite können Sie sehen, ob Ihr Risiko über dem Grenzwert liegt. Sie können Verfahren oder Prozesse zum Umgang mit Risiken entwerfen, die den Grenzwert überschreiten.
Weitere Informationen zur Berechnung der Risikoeinschätzungen und zur Bestimmung der Farbe der Risikoeinschätzung finden Sie unter TEC439319 auf CA Support Online.
Einrichten der Matrix für die Risikoeinschätzung
Richten Sie mithilfe der Matrix für die Risikoeinschätzung die Risikoeinschätzung für eine bestimmte Kombination von Auswirkung und Wahrscheinlichkeit ein. Das System verwendet die Matrix, um den Risikograd (Hoch, Mittel, Niedrig) basierend auf den Faktoren Auswirkung und Wahrscheinlichkeit eines Risikos zu bestimmen.
Standardmäßig können Sie die folgenden Risikobewertungen verwenden, um die Faktoren Auswirkung und Wahrscheinlichkeit zu bewerten:
  • Niedrig
  • Mittel
  • Hoch
Auswirkung und Wahrscheinlichkeit sind Suchoptionslisten-Attribute im System, denen numerische Werte (LOOKUP_ENUM) zugewiesen sind. Das Produkt der Werte für Auswirkung und Wahrscheinlichkeit gibt den berechneten Risikowert für ein Risiko an.
Gehen Sie wie folgt vor:
  1. Wählen Sie bei "Verwaltung" unter "Projektmanagement" die Option "Risikoeinstellungen".
  2. Wählen Sie für jede Risikoauswirkungszeile (Niedrig, Mittel und Hoch) eine Risikowahrscheinlichkeit (Niedrig, Mittel oder Hoch) für jede Spalte aus.
Konfigurieren der Matrix für die Risikoeinschätzung mit benutzerdefinierten Werten
Standardmäßig verwendet die Risikobewertungs-Suchoptionsliste die folgenden alphabetischen IDs für die Bewertungsebenen:
  • N = 0 (niedrig)
  • M = 50 (mittel)
  • H = 100 (hoch)
Sie können die Matrix für die Risikoeinschätzung konfigurieren, indem Sie benutzerdefinierte Werte für die folgenden Suchoptionslisten hinzufügen.
  • Risikobewertung
  • Risikoauswirkung
  • Risikowahrscheinlichkeit
Um benutzerdefinierte Bewertungen zu verwenden (wie Niedrig-Mittel, Mittel-Hoch oder Sehr hoch) und die Faktoren Auswirkung und Wahrscheinlichkeit zu bewerten, konfigurieren Sie die Suchoptionslistenwerte für die Risikobewertung. Die benutzerdefinierten Bewertungen oder Werte werden in der Matrix für die Einrichtung der Risikoeinschätzung angezeigt. Sie können die benutzerdefinierten Werte aus den Dropdown-Menüs für die Risikoauswirkungszeilen und Risikowahrscheinlichkeitsspalten auswählen.
Die Suchoptionslisten für Risikoauswirkung und Risikowahrscheinlichkeit verwenden standardmäßig die folgenden numerischen IDs, um die Auswirkungs- und Wahrscheinlichkeitsebenen anzugeben:
  • 1 = Niedrig (0)
  • 2 = Mittel (50)
  • 3 = Hoch (100)
Um benutzerdefinierte Werte für die Faktoren Auswirkung und Wahrscheinlichkeit selbst zu definieren, konfigurieren Sie Suchoptionslistenwerte für Risikoauswirkung und Risikowahrscheinlichkeit. Die benutzerdefinierten Risikoauswirkungswerte werden in der Matrix für die Einrichtung der Risikoeinschätzung als zusätzliche Zeilen mit Dropdown-Menüs anzeigt, die "Auswählen" anzeigen. Die benutzerdefinierten Risikowahrscheinlichkeitswerte werden in der Matrix für die Einrichtung der Risikoeinschätzung als zusätzliche Spalten mit Dropdown-Menüs angezeigt, die "Auswählen" anzeigen. Klicken Sie auf "Auswählen", um die entsprechende Risikoauswirkung oder den entsprechenden Wahrscheinlichkeitswert für eine Matrixzeile oder -spalte auszuwählen.
Gehen Sie wie folgt vor:
  1. Wählen Sie bei "Verwaltung" unter "Datenverwaltung" die Option "Suchoptionslisten".
  2. Filtern Sie nach der Suchoptionsliste, die Sie konfigurieren möchten (beispielsweise Risikobewertung – Standard LMH).
  3. Klicken Sie auf "Werte", und klicken Sie dann auf "Neu", um einen benutzerdefinierten Wert für die Suchoptionsliste zu definieren.
  4. Definieren Sie die benutzerdefinierten Wertattribute. Fügen Sie z. B. den folgenden benutzerdefinierten Risikobewertungswert hinzu:
    • Suchwertname = Niedrig-Mittel
    • ID = 25
    • Partition = System
  5. Klicken Sie auf Speichern und zurückkehren.
  6. Klicken Sie auf "Werte neu anordnen".
  7. Verwenden Sie die Nach oben- und Nach unten-Pfeile, um den neuen benutzerdefinierten Wert in der richtigen Reihenfolge zu platzieren.
  8. Klicken Sie auf Speichern und zurückkehren.
Gehen Sie nach dem Hinzufügen benutzerdefinierter Werte für die Suchoptionslisten "Risikobewertung", "Risikoauswirkung" oder "Risikowahrscheinlichkeit" zur Seite "Risikoeinstellungen" unter "Verwaltung", und wählen Sie die neu hinzugefügten Werte in der Matrix zur Einrichtung der Risikoeinschätzung aus. Einzelheiten finden Sie unter Einrichten der Matrix für die Risikoeinschätzung.
Hinzufügen von Notizen für Risiken, Probleme oder Änderungsanträge
Sie können Notizen zu einem Risiko, Problem oder Änderungsantrag hinzufügen. Die von Ihnen hinzugefügten Notizen werden in einer Liste auf der entsprechenden Notizenseite angezeigt. Die Notizen werden in der Reihenfolge ihrer Erstellung aufgelistet, wobei der neueste Hinweis am Anfang der Liste steht. Auf dieser Seite können Sie die Notizenliste sortieren und zusätzliche Notizen hinzufügen. Sie können keine Antworten auf diese Notizen eingeben, und Sie können sie auch nicht bearbeiten.
Notizen werden im Listenbereich der Risikoseite angezeigt. Notizen können von allen Benutzern angezeigt werden, die auf die Seite "Risiken/Probleme/Änderungen" eines Projekts zugreifen können.
Gehen Sie wie folgt vor:
  1. Öffnen Sie das Projekt, und klicken Sie auf Risiken/Probleme/Änderungen.
  2. Öffnen Sie das Menü "Risiken/Probleme/Änderungen", und wählen Sie ein Element aus.
  3. Öffnen Sie das Risiko, das Problem oder den Änderungsantrag, um eine Notiz hinzuzufügen.
  4. Klicken Sie auf "Notizen".
  5. Füllen Sie die Felder aus, und klicken Sie auf "Hinzufügen", um die Notizen zu speichern.
Verknüpfen von Schlüsselaufgaben mit Risiken
Sie können ein Risiko zu einer vorhandenen Aufgabe zuweisen oder eine neue Aufgabe erstellen. Sie können Risiken zu einer oder mehreren Schlüsselaufgaben zuweisen. Schlüsselaufgaben erfüllen eine besondere Rolle, die unterschiedlich geartet ausfallen kann. Zum Beispiel kann das Anfangsdatum weiterer Aufgaben von der Schlüsselaufgabe abhängen. Über die Seite "Mit Risiko verbundene Aufgaben" können Sie eine Liste der Aufgaben anzeigen, die dem Risiko zugeordnet sind. Sie können die Risiken, die Sie erstellen, mit Ihren Aufgaben verbinden und sie auf der Seite "Mit Risiko verbundene Aufgaben" anzeigen. Sie können die Risiken, die auf diesen Seiten aufgeführt werden, nicht beantworten oder bearbeiten. Ressourcen mit Projektzugriff können die Risiken anzeigen.
Gehen Sie wie folgt vor:
  1. Öffnen Sie das Projekt, und klicken Sie auf Risiken/Probleme/Änderungen.
  2. Klicken Sie auf den Risikonamen.
  3. Klicken Sie auf "Verbundene Aufgaben".
  4. Um eine vorhandene Aufgabe hinzuzufügen, klicken Sie auf "Bestehende Aufgaben hinzufügen". Aktivieren Sie das Kontrollkästchen neben der Aufgabe, mit der Sie das Risiko verbinden möchten, und klicken Sie auf "Verknüpfen mit".
  5. Um eine neue Aufgabenverbindung hinzuzufügen, klicken Sie auf "Neu".
  6. Füllen Sie die Felder im Bereich Allgemein aus:
    • Meilenstein
      Legt die Aufgabe als Meilensteinaufgabe fest. Meilensteine sind Aufgaben, die ein Fälligkeitsdatum, aber keine Dauer (einen Zeitraum zwischen einem Anfangs- und einem Enddatum) haben. Sobald dieser Eintrag gespeichert ist, ist das Feld "Anfang" auf der Seite "Aufgabeneigenschaften" gesperrt.
      Standard
      : Deaktiviert
      Sie können Mitarbeiter keinen Meilensteinen zuweisen oder als Zusammenfassungsaufgaben kennzeichnen.
    • Schlüsselaufgabe
      Gibt an, ob diese Aufgabe als Schlüsselaufgabe festgelegt werden soll. Schlüsselaufgaben erfüllen eine besondere Rolle, die unterschiedlich geartet ausfallen kann. Zum Beispiel kann das Anfangsdatum weiterer Aufgaben von der Schlüsselaufgabe abhängen.
      Beispiel
      : Wenn der Abschluss einer bestimmten Aufgabe wichtig für das Anfangsdatum anderer Aufgaben ist, markieren Sie sie als Schlüsselaufgabe.
      Standard:
      Aktiviert
    • Status
      Zeigt den Status der Aufgabe auf Basis des Werts "Fortschrittsgrad" an. Dieses Feld wird automatisch auf dem Basis des Fortschrittsgrad-Werts der Aufgabe berechnet und aktualisiert.
      Werte:
      • Abgeschlossen. Zeigt an, dass der Restaufwand der Aufgabe null ist und sie zu 100 % abgeschlossen ist.
      • Nicht gestartet. Der Ist-Aufwand wurde nicht verbucht, und der Fortschrittsgrad beträgt null.
      • Gestartet. Wird angezeigt, sobald eine Ressource Ist-Aufwand gegen die Aufgabenzuweisung verbucht hat. Der Prozentsatz der abgeschlossenen Arbeit an der Aufgabe ist größer als null und weniger als 100.
      Standard
      : Nicht gestartet
    • % abgeschlossen
      Gibt den Prozentsatz der abgeschlossenen Arbeit an, wenn eine Aufgabe teilweise abgeschlossen ist.
      Werte:
      • Null. Die Aufgabe ist nicht gestartet.
      • 1 bis 99. Die Aufgabe verfügt über Restaufwand oder verbuchten Ist-Aufwand, sie wurde aber noch nicht gestartet.
      • 100. Die Aufgabe ist abgeschlossen.
      Standard:
      0
    • Kostenart
      Gibt die Kostenart der Aufgabe an. Wenn beide angegeben sind, ersetzen Kostenarten auf Aufgabenebene solche auf Projektebene.
    • Muss starten am
      Gibt das Datum an, an dem mit der Aufgabe begonnen werden muss. Dieses Datum wird bei der automatischen Terminplanung als Datumseinschränkung verwendet.
    • Muss beendet sein bis
      Gibt das Datum an, an dem die Aufgabe enden muss. Dieses Datum wird bei der automatischen Terminplanung als Einschränkung verwendet.
    • Anfang nicht vor
      Definiert das frühest mögliche Anfangsdatum für eine Aufgabe. Dieses Datum wird bei der automatischen Terminplanung als Einschränkung verwendet.
    • Anfang nicht nach
      Definiert das spätestmögliche Anfangsdatum für eine Aufgabe. Dieses Datum wird bei der automatischen Terminplanung als Einschränkung verwendet.
    • Nicht beenden vor
      Definiert das frühestmögliche Enddatum für eine Aufgabe. Dieses Datum wird bei der automatischen Terminplanung als Einschränkung verwendet.
    • Spätestens beenden bis
      Definiert das spätestmögliche Enddatum für eine Aufgabe. Dieses Datum wird bei der automatischen Terminplanung als Einschränkung verwendet.
    • Von automatischer Terminplanung ausschließen
      Legt fest, dass die Daten für diese Aufgabe vom Prozess der automatischen Terminplanung ausgeschlossen werden sollen.
      Standard
      : Deaktiviert
      Erforderlich
      : Nein
      Dieses Feld hängt mit dem Feld
      Zuweisungen für ausgeschlossene Aufgaben planen
      auf der Seite für automatische Terminplanung zusammen. Sie können die Aufgabe beispielsweise aus der automatischen Terminplanung ausschließen, bei der automatischen Terminplanung aber Änderungen an Zuweisungsdaten von Ressourcen, die ausgeschlossenen Aufgaben zugewiesen sind, zulassen. Der Prozess der automatischen Terminplanung ändert die Datumsangaben der Ressourcenzuweisung, behält das Anfangs- und Enddatum der Aufgabe jedoch bei.
  7. Speichern Sie die Änderungen.
Verwalten der Werteliste für die Suchoptionsliste für Risikokategorien
Die vom System definierte Werteliste für Risikokategorien (Suchoptionsliste RIM_CATEGORY_TYPE) enthält Vorschläge für Werte. Sie können diese Liste entsprechend den Anforderungen Ihrer Organisation für Risikoberechnung und -management bearbeiten.
Sie können benutzerdefinierte Attribute erstellen und diese zur Formel für risikogewichteten Durchschnitt hinzufügen. Die Suchwerte für den Kategorietyp (ID=RIM_CATEGORY_TYPE) werden in der Anwendung auf eine andere Weise als einfaches Hinzufügen der Suchwerte über "Verwaltung", "Datenverwaltung", "Suchoptionslisten" verwaltet.
Gehen Sie wie folgt vor:
  1. Klicken Sie auf
    Verwaltung
    ,
    Studio
    ,
    Objekte
    .
  2. Öffnen Sie das Objekt
    Projekt
    , und klicken Sie auf die Registerkarte
    Attribute
    .
  3. Erstellen Sie ein neues Zahlenattribut. Zum Beispiel
    Mein Risikofaktor
    mit der ID
    mein_risikofaktor
    .
    1. Klicken Sie auf die Schaltfläche
      Hinzufügen
      .
    2. Wählen Sie den Typ des Attributs aus. In diesem Fall ist es
      Zahl
      .
    3. Füllen Sie alle erforderlichen Felder aus, und klicken Sie auf
      Speichern
      .
  4. Fügen Sie dieses neue Attribut zum Attribut "Risikoeinschätzung" (in der Attributliste für das Objekt "Projekt") hinzu.
  5. Klicken Sie auf das Attribut
    Risikoeinschätzung
    (id = risk).
  6. Klicken Sie auf der Seite
    Risikoeigenschaften
    auf die Verknüpfung
    [Formel für gewichteten Durchschnitt erstellen]
    .
  7. Fügen Sie das neue benutzerdefinierte Attribut (
    mein_risikofaktor
    ) zur Formel für gewichteten Durchschnitt hinzu.
  8. Sie können andere Attribute und die vom System definierten Werte aus der Formel für gewichteten Durchschnitt entfernen, wenn Sie sie nicht benötigen.
  9. Klicken Sie auf
    Speichern
    oder
    Übernehmen
    .
  10. Überprüfen Sie die Suchwerteliste
    Risk Category Type
    :
    1. Klicken Sie auf
      Verwaltung
      ,
      Datenverwaltung
      ,
      Suchoptionslisten
      .
    2. Suchen Sie nach ID=RIM_CATEGORY_TYPE, öffnen Sie die Suchoptionsliste, und wechseln Sie zur Registerkarte
      Werte
      .
      Ihnen wird jetzt das neu hinzugefügte, benutzerdefinierte Attribut für die Risikoeinschätzung mit dem Namen
      Mein Risikofaktor
      als Wert für diese Suchoptionsliste angezeigt.
  11. Platzieren Sie dieses neue Attribut (
    mein_risikofaktor
    ) auf einer Unterseite im Objekt "Projekt", damit Benutzer im Feld für die Berechnung der Risikoeinschätzung einen Wert eingeben können.
  12. Sie können vom System definierte Attribute für die Risikoeinschätzung entfernen, wenn Sie diese nicht benötigen.
  13. Um Ansichten zu aktualisieren, navigieren Sie zu
    Verwaltung
    ,
    Studio
    ,
    Objekte
    , öffnen Sie das Objekt
    Projekt
    , und klicken Sie auf die Registerkarte
    Ansichten
    .
  14. Veröffentlichen Sie die geänderten Projektansichten, wenn Änderungen an Listenansichten, Filteransichten oder Optionen vorgenommen werden. Bei Änderungen an Eigenschaftenseiten ist keine Veröffentlichung erforderlich.
Automatisieren des Risikomanagements
Der Prozess "Risiken zuweisen" ist ein verfügbarer Risikoverwaltungsprozess. Aktivieren Sie als Prozessadministrator oder -manager den Prozess "Risiken zuweisen", um Zuweisung und Lösung von Prozessrisiken zu verwalten. Dieser Prozess ist standardmäßig nicht aktiv. Damit der Prozess zur Risikozuweisung gestartet werden kann, muss er von Ihrem Prozessadministrator aktiviert werden. Sobald er aktiv ist, können Sie auf den Prozess zugreifen und ihn über das Risiko auf der Registerkarte "Prozesse" starten.
Sie können den Prozess mithilfe zusätzlicher Geschäftsregeln anpassen. Weitere Informationen finden Sie unter
Konfigurieren von Prozessen
.
Der Prozess "Risiken zuweisen" führt folgende Schritte aus. Der Prozess sendet für jede Aktion und jeden Schritt Benachrichtigungen an bestimmte Verantwortliche.
  1. Ein Benutzer erstellt ein neues Projektrisiko mit dem Status
    Offen
    und startet den Prozess "Risiken zuweisen" manuell.
  2. Der Prozess überprüft, ob eine Risikokategorie angegeben ist
    .
    Wenn eine Risikokategorie angegeben ist, wird eine Aktion für den Projektmanager erstellt, um einen Risikobesitzer zuzuweisen.
    Wenn keine Risikokategorie angegeben ist, wird eine Aktion für den Projektmanager erstellt, um eine Risikokategorie einzugeben. Der Risikobesitzer ändert den Risikostatus zu
    WIP
    .
  3. Sobald ein Risiko einem Besitzer zugewiesen wurde, erstellt der Prozess eine Aktion für den Risikobesitzer, um eine Methode für Risikobeseitigung ("Verringern", "Beobachten", "Übertragen" oder "Akzeptieren") auszuwählen.
    • Wenn das Risiko akzeptiert wird, wird eine Aktion für den Projektmanager erstellt, um die Risikoakzeptanz zu genehmigen. Wenn die Risikoakzeptanz genehmigt wurde, wird das Risiko als "Gelöst" markiert. Wenn die Risikoakzeptanz abgelehnt wurde, wechselt die Aktion zurück zum Risikobesitzer, um einen neuen Ansatz für Risikobeseitigung auszuwählen.
    • Wenn ein Risiko überwacht wird, wird eine Aktion für den Risikobesitzer erstellt, um das Risiko zu überwachen. Wenn die Aktion abgeschlossen ist, wird das Risiko als "Gelöst" markiert.
    • Wenn das Risiko verringert wird, wird eine Aktion für den Risikobesitzer erstellt, um die Verringerungsschritte für das Risiko zu definieren. Wenn die Aktion abgeschlossen ist, wird das Risiko als "Gelöst" markiert.
    • Wenn das Risiko übertragen wird, wird eine Aktion für den Risikobesitzer erstellt, um das Risiko auf eine andere Besitzergruppe zu übertragen. Wenn die Aktion abgeschlossen ist, wird das Risiko als "Gelöst" markiert.
  4. Nachdem das Risiko gelöst wurde, ändert der Risikobesitzer den Risikostatus zu
    Geschlossen
    .
Erstellen von Problemen und Schließen von Risiken
Ein
Problem
ist ein Ereignis mit Auswirkungen auf das Projekt. Wenn der Plan zur Risikoverringerung fehlschlägt, können Sie das Risiko als Problem hochstufen. Erstellen Sie ein Problem aus dem vorhandenen Risiko, und schließen Sie anschließend das Risiko. Das neue Problem übernimmt Namen, Beschreibung und weitere Werte wie "Status" ("Offen") und "Erstellungsdatum" (das aktuelle Datum) des Risikos. Sie können jederzeit zum ursprünglichen Risiko zurückwechseln. Wenn Sie ein Risiko in ein Problem konvertieren, wird das Projektteam auf das Risiko aufmerksam gemacht und kann entsprechende Maßnahmen ergreifen und Vorgänge zum Schließen des Problems ausführen. Außerdem kann das Team Probleme und deren Folgen festhalten, um sie nach Abschluss des Projekts zu analysieren und bei der Planung zukünftiger Projekte zu berücksichtigen.
Sie können auch weitere Risiken oder Probleme, die Bezug zu diesem Problem haben, zusammenschließen. Das Zusammenschließen aller miteinander verbundenen Probleme und Risiken ist in zukünftigen Analysen und Audits hilfreich, um Abhängigkeiten zu verfolgen und Trends zu erkennen.
In diesem Artikel werden als Teil des Verringerungsplans externe Auftragnehmer engagiert, um das Projekt durchzuführen. Allerdings verfügen die eingesetzten Auftragnehmer nicht über die erforderliche Erfahrung, was sich auf den Fortschritt des Projekts auswirkt. Das Risiko wird nun ein Problem, und der Projektmanager erstellt ein Problem aus diesem Risiko und schließt das Risiko.
Gehen Sie wie folgt vor:
  1. Öffnen Sie das Projekt, und klicken Sie auf
    Risiken/Probleme/Änderungen
    .
  2. Öffnen Sie das Risiko.
  3. Klicken Sie auf
    Problem erstellen
    .
  4. Füllen Sie die Felder im Bereich
    Allgemein
    aus:
    • Kategorie
      Definiert die Kategorie, zu der das Problem gehört.
      Werte:
      • Flexibilität
        : Das Projekt ist nicht anpassungsfähig.
      • Finanzierung
        : Die Projektfinanzierung ist nicht zugeordnet oder mit Beschränkungen verfügbar.
      • Benutzeroberfläche
        : Die Benutzeroberfläche (UI) ist schlecht definiert.
      • Implementierung
        : Es bestehen Ungewissheiten bezüglich Implementierungsaufwand und Benutzerakzeptanz.
      • Interdependenzen
        : Das Projekt ist von anderen Projekten abhängig.
      • Ziele
        : Anforderungen, Ziele, Inhalt und Umfang und Leistungen sind unvernünftig, unklar, nicht messbar und nicht verifizierbar.
      • Organisationskultur
        : Das Projekt erfordert Änderungen an Organisationskultur, Geschäftsprozessen, Verfahren oder Richtlinien.
      • Ressourcenverfügbarkeit
        : Die interne Ressourcenverfügbarkeit ist ungewiss, und externe Ressourcen sind erforderlich.
      • Sponsor
        : Die Sponsoren sind nicht klar identifiziert und haben nicht zugestimmt.
      • Unterstützbarkeit
        : Die zukünftige Unterstützung des Projekts ist nicht einfach und erfordert umfangreiche Aktualisierungen.
      • Technologie
        : Die Projekttechnologie ist nicht bewährt, und es sind neue interne oder externe Fachkenntnisse erforderlich.
    • Besitzer
      Legt den Namen der Ressource, die das Problem verwaltet, fest. Diese Ressource ist dafür verantwortlich, sicherzustellen, dass das Problem über seinen gesamten Lebenszyklus hinweg ordnungsgemäß verwaltet und nachverfolgt wird.
      Standard:
      Die derzeit angemeldete Ressource.
  5. Füllen Sie die Felder im Bereich
    Details
    aus.
  6. Hängen Sie, wenn vorhanden, im Bereich
    Anlagen
    Dokumente mit wertvollen Hintergrundinformationen zum Problem und seiner Lösung bzw. seiner Auswirkung auf das Projekt an.
  7. Füllen Sie den Bereich
    Lösung
    aus, nachdem das Problem gelöst wurde.
  8. Klicken Sie auf
    Speichern und zurückkehren
    , um zur Seite
    Risikoeigenschaften
    zu wechseln und das Risiko zu schließen.
  9. Setzen Sie den
    Status
    auf
    Geschlossen
    .
  10. Speichern Sie Ihre Änderungen.
Erstellen von Issues
Erstellen Sie ein Problem, wenn sich das Risiko bedeutsam auf das Projekt auswirkt. Da er eine Verzögerung im Genehmigungsprozess einkalkuliert, erstellt der Projektmanager ein Problem und weist die Kategorie als Abhängigkeit zu.
Gehen Sie wie folgt vor:
  1. Öffnen Sie das Projekt, und klicken Sie auf
    Risiken/Probleme/Änderungen
    .
  2. Öffnen Sie das Menü
    Risiken/Probleme/Änderungen
    , und klicken Sie auf
    Probleme
    .
  3. Klicken Sie auf
    Neu
    .
  4. Füllen Sie die Felder im Bereich
    Allgemein
    aus:
    • Problem-ID
      Definiert die eindeutige ID des Problems. Sie können die ID nicht mehr ändern, sobald Sie das Problem gespeichert haben.
    • Kategorie
      Definiert die Kategorie, zu der das Problem gehört.
      Werte:
      • Flexibilität
        : Das Projekt ist nicht anpassungsfähig.
      • Finanzierung
        : Die Projektfinanzierung ist nicht zugeordnet oder mit Beschränkungen verfügbar.
      • Benutzeroberfläche
        : Die Benutzeroberfläche (UI) ist schlecht definiert.
      • Implementierung
        : Es bestehen Ungewissheiten bezüglich Implementierungsaufwand und Benutzerakzeptanz.
      • Interdependenzen
        : Das Projekt ist von anderen Projekten abhängig.
      • Ziele
        : Anforderungen, Ziele, Inhalt und Umfang und Leistungen sind unvernünftig, unklar, nicht messbar und nicht verifizierbar.
      • Organisationskultur
        : Das Projekt erfordert Änderungen an Organisationskultur, Geschäftsprozessen, Verfahren oder Richtlinien.
      • Ressourcenverfügbarkeit
        : Die interne Ressourcenverfügbarkeit ist ungewiss, und externe Ressourcen sind erforderlich.
      • Sponsor
        : Die Sponsoren sind nicht klar identifiziert und haben nicht zugestimmt.
      • Unterstützbarkeit
        : Die zukünftige Unterstützung des Projekts ist nicht einfach und erfordert umfangreiche Aktualisierungen.
      • Technologie
        : Die Projekttechnologie ist nicht bewährt, und es sind neue interne oder externe Fachkenntnisse erforderlich.
    • Besitzer
      Legt den Namen der Ressource, die das Problem verwaltet, fest. Diese Ressource ist dafür verantwortlich, sicherzustellen, dass das Problem über seinen gesamten Lebenszyklus hinweg ordnungsgemäß verwaltet und nachverfolgt wird.
      Standard:
      Die derzeit angemeldete Ressource.
    • Erstellt von
      Zeigt den Namen der Ressource an, die das Problem erstellt hat.
      Standard:
      Die derzeit angemeldete Ressource.
  5. Füllen Sie die Felder im Bereich
    Details
    aus.
  6. Hängen Sie, wenn vorhanden, im Bereich
    Anlagen
    Dokumente mit wertvollen Hintergrundinformationen zum Problem und seiner Lösung bzw. seiner Auswirkung auf das Projekt an.
  7. Füllen Sie den Bereich
    Lösung
    aus, nachdem das Problem gelöst wurde.
  8. Speichern Sie Ihre Änderungen.
Schließen von Problemen
Nachdem das Problem gelöst wurde, setzen Sie den Status auf "Geschlossen", und geben Sie eine endgültige Lösung ein. Detaillierte Angaben zur Lösung können Sie dabei unterstützen, sich das Ergebnis eines Problems bei der Planung von bzw. Annäherung an zukünftige Problempläne für Projekte in Erinnerung zu rufen.
Gehen Sie wie folgt vor:
  1. Öffnen Sie das Projekt, und klicken Sie auf
    Risiken/Probleme/Änderungen
    .
  2. Öffnen Sie das Menü
    Risiken/Probleme/Änderungen
    , und klicken Sie auf
    Probleme
    .
  3. Öffnen Sie das Problem.
  4. Setzen Sie den
    Status
    auf
    Geschlossen
    .
  5. Geben Sie im Bereich
    Lösung
    ein, wie das Problem gelöst wurde.
  6. Speichern Sie Ihre Änderungen.
Erstellen eines Problems aus einem Risiko oder Änderungsantrag
Sie können Probleme auf der Basis von Risiken oder Änderungsanträgen erstellen, um ein ernstes Risiko auf eine höhere Ebene zu eskalieren. Sie können auch Probleme erstellen, die unabhängig von Risiken und Änderungsanträgen sind. Wie Risiken können Sie auch Probleme mit Aktionen, Aufgaben und Prozessen verknüpfen.
Gehen Sie wie folgt vor:
  1. Öffnen Sie das Projekt, und klicken Sie auf Risiken/Probleme/Änderungen.
  2. Öffnen Sie das Menü "Risiken/Probleme/Änderungen", und klicken Sie auf "Probleme" oder "Änderungsanträge".
  3. Klicken Sie auf "Neu", oder klicken Sie auf den Namen für den Änderungsauftrag, und klicken Sie auf "Problem erstellen".
  4. Füllen Sie die erforderlichen Informationen aus.
    • Besitzer
      Legt den Namen der Ressource, die das Risiko verwaltet, fest. Diese Ressource ist dafür verantwortlich, sicherzustellen, dass das Problem über seinen gesamten Lebenszyklus hinweg ordnungsgemäß verwaltet und nachverfolgt wird. Wenn Sie ein Problem von einem geschlossenen Risiko aus erstellen, wird für dieses Feld der Wert aus dem Feld "Besitzer" der Risikoeigenschaftsseite verwendet.
      Standard
      : Die derzeit angemeldete Ressource.
  5. Füllen Sie die Felder im Bereich Details aus.
  6. Hängen Sie ggf. Dokumente an.
  7. Füllen Sie das Feld "Lösung" im Bereich "Lösung" aus.
  8. Speichern Sie Ihre Änderungen.
Importieren von Problemen aus einem anderen Erfassungssystem
Wenn Ihre Organisation bisher ein anderes System verwendet hat, um Probleme zu erstellen und zu überwachen (z. B. Microsoft Excel oder Access), importieren Sie die Probleme mit XML Open Gateway (XOG) in
Clarity PPM
. Weitere Informationen finden Sie unter
XML Open Gateway-Entwicklung (XOG)
.
Schließen des Änderungsantrags und Verfolgen als Problem
Aus einem vorhandenen Problem können Sie schnell einen Änderungsantrag erzeugen. Zur Vereinfachung der Einrichtung werden bestimmte grundlegende Informationen aus den allgemeinen Feldern in den neuen Änderungsantrag kopiert. Eine Verknüpfung zum ursprünglichen Änderungsantrag auf der Eigenschaftsseite des Problems erleichtert das Navigieren zwischen den beiden Datensätzen. Zusätzlich können Sie Probleme oder Änderungsanträge manuell miteinander verknüpfen. Diese Verbindung kann Sie dabei unterstützen, die Beziehungen zwischen den Problemen und Änderungsanträgen zu verstehen die Qualität der Projektverwaltung insgesamt zu verbessern. Klicken Sie auf die ID im Feld für den ursprünglichen Änderungsantrag, um den ursprünglichen Änderungsantrag anzuzeigen.
Gehen Sie wie folgt vor:
  1. Öffnen Sie den Änderungsantrag.
  2. Setzen Sie den Status auf Geschlossen.
  3. Speichern Sie die Änderungen.
  4. Klicken Sie auf Problem erstellen.
  5. Füllen Sie die Felder im Bereich Allgemein aus. Das folgende Feld erfordert eine Erklärung:
    • Besitzer
      Legt den Namen der Ressource, die das Risiko verwaltet, fest. Diese Ressource ist dafür verantwortlich, sicherzustellen, dass das Problem über seinen gesamten Lebenszyklus hinweg ordnungsgemäß verwaltet und nachverfolgt wird. Wenn Sie ein Problem von einem geschlossenen Risiko aus erstellen, wird für dieses Feld der Wert aus dem Feld "Besitzer" der Risikoeigenschaftsseite verwendet.
      Standard:
      Die derzeit angemeldete Ressource.
  6. Füllen Sie die Felder im Bereich Details aus. Das folgende Feld erfordert eine Erklärung:
    • Zieldatum für Lösung
      Definiert das Datum für das Lösen des Problems. Das Datum muss mit dem Datum der Auswirkung übereinstimmen oder davor liegen.
      Standard:
      Aktuelles Datum
  7. Hängen Sie ggf. Dokumente an.
  8. Füllen Sie das Feld "Lösung" im Bereich "Lösung" aus.
  9. Speichern Sie die Änderungen.
Verbinden vorhandener Aufgaben mit Problemen
Sie können das Problem mit Aufgaben verbinden und eine Liste der Aufgaben anzeigen, die mit dem Problem verknüpft sind. Sie können Aufgaben, Schlüsselaufgaben und Meilensteine mit einem Problem verknüpfen. Sie können die Probleme, die auf dieser Seite aufgeführt werden, nicht beantworten oder bearbeiten. Standardmäßig werden nicht alle Aufgaben, die mit dem Problem verbunden sind, in der Liste angezeigt. Um alle mit dem Problem verbundenen Aufgaben anzuzeigen, erweitern Sie den Filterbereich, wählen Sie im Filterfeld "Schlüsselaufgabe" "Alle" aus, und klicken Sie anschließend auf "Filter".
Gehen Sie wie folgt vor:
  1. Öffnen Sie das Projekt, und klicken Sie auf Risiken/Probleme/Änderungen.
  2. Öffnen Sie das Menü Risiken/Probleme/Änderungen, und klicken Sie auf Probleme.
  3. Klicken Sie auf den Namen des Problems.
  4. Klicken Sie auf "Verbundene Aufgaben".
  5. Klicken Sie auf "Bestehende Aufgaben hinzufügen".
  6. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen "Aufgabe", um die Aufgabe mit dem Problem zu verbinden, und klicken Sie auf "Verknüpfen mit".
Erstellen eines Änderungsantrags
Ein
Änderungsantrag
ist eine Änderung, die Inhalt und Umfang, Terminplan oder Budget des Projekts erweitert oder einschränkt. Erstellen Sie einen Änderungsantrag, wenn sich die Problemlösung auf Inhalt und Umfang, Terminplan oder Budget des Projekts auswirkt oder wenn das Problem nicht gelöst wird. Das Festhalten von Änderungsanträgen hilft Ihnen dabei, das Projekt zu analysieren und vergangene Ereignisse in Ihren Analysen zu berücksichtigen. Sie können Änderungsanträge zur Vorlage und zum Verfolgen von Stakeholder-Anfragen erstellen Bei Änderungsanträgen handelt es sich um Anträge auf eine Erweiterung oder Verringerung des Projektumfangs oder von Plänen, oder auf eine Überprüfung von Terminplänen. Ein Änderungsantrag kann eine neue Produktfunktion, eine Verbesserung, einen Defekt oder eine veränderte Anforderung zum Gegenstand haben. Sie können den Status eines Änderungsantrags durch den gesamten Lebenszyklus des Projekts nachverfolgen.
Als Projektmanager können Sie einen Änderungsantrag zur Verlängerung der Projektabgabe erstellen, um Probleme bei der Ressourcenverfügbarkeit oder bei anderen Abhängigkeiten zu beheben.
Gehen Sie wie folgt vor:
  1. Öffnen Sie das Projekt, und klicken Sie auf
    Risiken/Probleme/Änderungen
    .
  2. Um einen Änderungsantrag aus einem Problem zu erstellen, öffnen Sie das Menü
    Risiken/Probleme/Änderungen
    , und klicken Sie auf
    Probleme
    . Öffnen Sie ein Problem, und klicken Sie auf
    Änderungsantrag erstellen
    .
  3. Um einen neuen Änderungsantrag zu erstellen, öffnen Sie das Menü "Risiken/Probleme/Änderungen", und klicken Sie auf "Änderungsantrag". Klicken Sie auf Neu.
  4. Füllen Sie die Felder im Bereich
    Allgemein
    und
    Details
    aus. Die meisten Felder sind identisch mit den Feldern, die zuvor auf dieser Seite beschrieben wurden.
  5. Hängen Sie, wenn vorhanden, im Bereich
    Anlagen
    Dokumente mit wertvollen Hintergrundinformationen zum Änderungsantrag und seiner Lösung bzw. seiner Auswirkung auf das Projekt an.
  6. Füllen Sie die Felder im Bereich
    Auswirkung
    aus:
    • Auswirkung auf Basisplan
      Beschreibt, wie sich die Änderungen des Antrags auf den Basisplan des Projekts auswirken können.
    • Auswirkung auf andere Projekte
      Beschreibt, wie sich der Antrag auf andere Projekte auswirken kann.
    • Kostenänderung
      Definiert den Betrag, um den der Antrag die Budgetkosten des Projekts ändern kann. Die Budgetkosten sind ein einem Feld auf Seite "Budgeteigenschaften" eingegeben.
    • Planänderung
      Legt die Anzahl der Tage fest, um die der allgemeine Projektzeitplan infolge des Antrags über- oder unterschritten werden kann.
    • Ressourcenänderung
      Legt eine Anzahl an Ressourcen fest, die durch diesen Antrag für das Projekt zusätzlich benötigt werden oder wegfallen.
  7. Füllen Sie die Felder im Bereich
    Bewertung
    aus.
  8. Klicken Sie auf
    Speichern und zurückkehren
    , um zur Seite "Problemeigenschaften" zu wechseln und das Problem zu schließen.
  9. Setzen Sie den
    Status
    auf
    Geschlossen
    .
  10. Speichern Sie Ihre Änderungen.
Erstellen eines Änderungsantrags aus einem Risiko
Sie können einen Änderungsantrag aus einem vorhandenen Risiko erstellen. Das Feld "Ursprungsrisiko" wird auf der Seite der Änderungsantrags-Eigenschaften angezeigt. Dieses Feld ist eine Verknüpfung zu dem Risiko, von dem der Änderungsantrag abgeleitet wurde. Zur Vereinfachung der Einrichtung werden bestimmte grundlegende Informationen, z. B. der Name und die ID des Risikos, in den neuen Änderungsantrag kopiert.
Gehen Sie wie folgt vor:
  1. Öffnen Sie das Projekt, und klicken Sie auf Risiken/Probleme/Änderungen.
  2. Klicken Sie auf den Namen des Risikos.
  3. Klicken Sie auf "Änderungsantrag erstellen".
  4. Füllen Sie die Felder auf dieser Seite aus.
  5. Speichern Sie die Änderungen.
Schließen eines Änderungsantrags
Nachdem ein Änderungsantrag gelöst wurde, ändern Sie seinen Status in "Geschlossen" um und geben die endgültige Lösung für den Antrag ein. Detaillierte Angaben zur Lösung sind hilfreich, um das Ergebnis eines Antrags bei der Planung von bzw. Annäherung an zukünftige Antragspläne für Projekte in Erinnerung zu rufen.
Gehen Sie wie folgt vor:
  1. Öffnen Sie den Änderungsantrag.
  2. Setzen Sie den Status im Abschnitt "Allgemeine Eigenschaften" auf "Geschlossen", und geben Sie einen Grund für die angeforderte Änderung ein.
  3. Speichern Sie die Änderungen.
Anzeigen eines Rückverfolgungspfads für Risiken, Probleme oder Änderungsanträge
Sie können anzeigen, wann und wer bestimmte Felder geändert hat. Auf diese Weise können Sie Veränderungen nach Ressource und Datum verfolgen. Ihr Administrator kann die Rückverfolgung so einrichten, dass die Vorgänge, die für Änderungsanträge ausgeführt werden, in Form eines Datensatzes aufbewahrt werden. Wenn Benutzer ein Risiko, ein Problem oder einen Änderungsantrag bearbeiten, werden ihre Bearbeitungen auf der Seite "Rückverfolgungspfad" angezeigt.
Sie können die geänderten Attribute des Antrags anzeigen. Die Felder werden unten auf der Seite "Änderungsantrag - Rückverfolgungspfad" angezeigt. Die Details umfassen den Namen der Ressource, die die Änderung vorgenommen hat, sowie den Änderungszeitpunkt. Damit Sie die Seite "Änderungsantrag - Rückverfolgungspfad" anzeigen können, muss Ihr Administrator die Rückverfolgung einrichten. Weitere Informationen finden Sie unter
Studio Development
im Abschnitt "Reference" der englischen Dokumentation.
Gehen Sie wie folgt vor:
  1. Öffnen Sie das Projekt, und klicken Sie auf Risiken/Probleme/Änderungen.
  2. Öffnen Sie das Menü "Risiken/Probleme/Änderungen", und klicken Sie auf "Risiken", "Probleme" oder "Änderungsantrag".
  3. Öffnen Sie das Element, und klicken Sie auf "Rückverfolgung".
  4. Die Liste filtern.
Zuweisen von Aktionen an sich selbst oder an andere Benutzer
Projektaktionen sind Erinnerung für Arbeitseinheiten, die Sie sich selbst oder Anderen zuweisen bzw. die Andere Ihnen zuweisen. Durch Aktionen können Sie den Fortschritt von Projekten verfolgen und sicherstellen, dass ein Projekt pünktlich und vollständig abgeschlossen wird.
Sie erstellen projektbezogene Aktionen innerhalb eines Projekts. Wenn Sie eine Aktion erstellen, werden Sie der Besitzer der Aktion. Sie können sie auch zu Ressourcen zuweisen, die darauf zugreifen. Als Besitzer können Sie die Aktion ändern und löschen.
Gehen Sie wie folgt vor:
  1. Öffnen Sie die Startseite, und klicken Sie in Persönlich auf Organizer.
  2. Klicken Sie auf Neu.
  3. Füllen Sie die Felder im Bereich Allgemein aus. Die folgenden Felder erfordern eine Erklärung:
    • Wiederkehrend
      Gibt an, ob die Aktion in regelmäßigen Abständen wiederholt wird. Wenn die Aktion nur einmal eintritt, deaktivieren Sie das Kontrollkästchen.
    • Häufigkeit
      Gibt an, wie oft die Aktion wiederholt werden soll. Wenn Sie beispielsweise jede Woche einen Statusbericht benötigen, geben Sie im Feld "Häufigkeit" 1 ein.
  4. Füllen Sie die Felder im Bereich "Benachrichtigen" aus. Die folgenden Felder erfordern eine Erklärung:
    • Verantwortliche benachrichtigen
      Zeigt an, ob die zugewiesene Ressource eine Benachrichtigung per E-Mail oder SMS auf der Seite "Übersicht" empfängt.
      Standard
      : Deaktiviert
    • Erinnerung senden
      Gibt an, ob eine E-Mail-Erinnerungsnachricht an die zugewiesenen Ressourcen gesendet werden soll, wenn die Aktion fällig ist.
      Standard
      : Deaktiviert
    • Zeit vor Erinnerung
      Wenn das Kontrollkästchen
      Erinnerung senden
      aktiviert ist, definiert dieses Feld, wie lange vor der Fälligkeit der Aktion die Erinnerung gesendet werden soll. Sie können beispielsweise 15 eingeben und im Feld
      Einheiten die Option "Minuten" auswählen.
  5. Wählen Sie die Ressourcen, denen Sie die Aktion zuweisen wollen, im Bereich "Verantwortliche" aus. Klicken Sie auf "Erweiterte Auswahl", um aus einer größeren Liste aller Ressourcen und Ressourcengruppen auszuwählen.
  6. Speichern Sie Ihre Änderungen.