Informationen zu SQL Server-Konfigurationseinstellungen

Wenn Sie
Symantec Endpoint Protection Manager
mit einer SQL Server-Datenbank installieren, gibt es bestimmte Konfigurationsanforderungen für SQL Server.
Symantec empfiehlt Ihnen, vor Erstellung der Datenbank eine neue Instanz von SQL Server zu installieren, die den Installations- und Konfigurationsanforderungen von Symantec entspricht. Sie können eine Datenbank in einer vorhandenen Instanz installieren, diese muss jedoch ordnungsgemäß konfiguriert sein, damit die Datenbankinstallation nicht fehlschlägt. Wenn Sie z. B. eine SQL-Sortierung wählen, bei der die Groß-/Kleinschreibung beachtet wird, schlägt die Installation fehl.
Um die Sicherheit von standortfernen SQL Server-Kommunikationen zu maximieren, legen Sie beide Server im gleichen sicheren Subnetz ab.
Erforderliche SQL Server-Konfigurationseinstellungen
Konfigurationseinstellung
Installationsanforderung
Instanzname
Verwenden Sie nicht den Standard-Instanznamen. Erstellen Sie einen Namen wie SEPM.
Standardmäßig wird eine Datenbank mit dem Namen Sem5 in der SQL Server-Instanz erstellt, wenn Sie
Symantec Endpoint Protection Manager
installieren. Der Standardname wird zwar unterstützt, kann aber verwirrend sein, wenn Sie mehrere Instanzen auf einem Computer installieren.
Authentifizierungskonfiguration
Gemischter Modus oder Windows-Authentifizierungsmodus
sa-Kennwort
Richten Sie dieses Kennwort ein, wenn Sie die Authentifizierung "Gemischter Modus" festlegen.
Aktiviertes Protokoll
TCP/IP
IP-Adressen für TCP/IP
Aktivieren Sie IP1 und IP2
TCP/IP-Portnummern für IP1, IP2 und IPALL
Lassen Sie die dynamischen TCP-Ports leer und geben eine TCP-Port-Nummer an. Der Standard-Port ist 1433. Sie geben diese Port-Nummer an, wenn Sie die Datenbank erstellen.
Die
Symantec Endpoint Protection Manager
-Datenbank unterstützt keine dynamischen Ports.
Remote-Verbindungen
Muss aktiviert werden. TCP/IP-Protokoll muss auch angegeben werden.
Wenn sich Ihre Datenbank auf einem Remote-Server befindet, müssen Sie auch SQL Server-Clientkomponenten auf dem Computer, auf dem
Symantec Endpoint Protection Manager
ausgeführt wird, installieren. SQL Server client components include
BCP.EXE
. Die Versionsnummer der SQL Server-Clientkomponenten sollte dieselbe sein wie die Versionsnummer des SQL Servers, die Sie verwenden. Installationsanweisungen finden Sie in der SQL Server-Dokumentation.
Während der
Symantec Endpoint Protection Manager
-Datenbankkonfigurationsphase der Installation wählen Sie verschiedene Datenbankwerte aus und geben sie ein. Seien Sie sich der Entscheidungen bewusst, die Sie treffen müssen, um die Datenbank richtig zu konfigurieren.
Folgende Tabelle zeigt die Einstellungen an, die Sie möglicherweise kennen müssen, bevor Sie mit der Installation beginnen.
SQL Server-Datenbankeinstellungen
Einstellung
Standard
Beschreibung
Servername
Name des lokalen Hosts
Der Name des Computers, auf dem
Symantec Endpoint Protection Manager
ausgeführt wird.
Serverdatenordner
"SEPM_Install"
\data
Ordner, in den
Symantec Endpoint Protection Manager
Datendateien einschließlich Backups, Replikationsdateien und andere
Symantec Endpoint Protection Manager
-Dateien ablegt. Das Installationsprogramm erstellt diesen Ordner, wenn er nicht existiert.
Der Standardwert für
"SEPM_Install"
ist C:\Programme (x86)\Symantec\
Symantec Endpoint Protection Manager
.
In 32-Bit-Systemen (nur 12.1.x) ist es in C:\Programme\Symantec\
Symantec Endpoint Protection Manager
.
Verschlüsselungskennwort
Keine
Das Kennwort, das Kommunikation zwischen
Symantec Endpoint Protection Manager
und Clients verschlüsselt. Das Kennwort kann aus 6-32 alphanumerischen Zeichen bestehen und ist obligatorisch.
Notieren Sie dieses Kennwort und bewahren Sie es an einem sicheren Ort auf. Sie können das Kennwort nicht ändern oder wiederherstellen, nachdem Sie die Datenbank erstellt haben. Sie müssen dieses Kennwort auch für die Notfallwiederherstellung eingeben, wenn Sie keine gesicherte Datenbank haben, die Sie wiederherstellen können.
Datenbankserver
Name des lokalen Hosts
Name des Computers, auf dem SQL Server installiert wird, und der optionale Instanzname. Wenn der Datenbankserver mit der Standardinstanz installiert wurde, die keinen Namen hat, geben Sie entweder den
Hostname
oder die
IP-Adresse
ein. Wenn der Datenbankserver mit einer benannten Instanz installiert wurde, geben Sie entweder
Hostname
\
instance_name
oder
IP-Adresse
\
instance_name
ein. Die Verwendung von
Hostname
funktioniert nur mit richtig konfigurierter DNS.
Wenn Sie die Installation auf einem Remote-Datenbank-Server ausführen, müssen Sie zuerst die SQL Server-Clientkomponenten auf dem Computer installieren, auf dem
Symantec Endpoint Protection Manager
ausgeführt wird.
SQL Server-Port
1433
Der Port, der zum Empfangen und Versenden von Datenverkehr zum SQL Server verwendet wird.
Die Verwendung von Port 0 wird nicht unterstützt. Port 0 gibt einen willkürlich ausgewählten, ausgehandelten Port an.
Datenbankname
sem5
Name der zu erstellenden Datenbank.
Datenbank-Benutzername
sem5
Name des zu erstellenden Datenbankbenutzerkontos. Das Benutzerkonto verfügt über eine Standardrolle mit Lese- und Schreibzugriff. Der Name kann eine Kombination aus alphanumerischen Werten und Sonderzeichen sein.
~ # % _ + = | : .
. Die Sonderzeichen
` ! @ ' $ ^ & * ( ) - { } [ ] " \ / < ; > , ?
sind nicht zulässig. Die folgenden Namen sind ebenfalls nicht zulässig: sysadmin, server admin, setupadmin, securityadmin, processadmin, dbcreator, diskadmin, bulkadmin.
Datenbank-Kennwort
Keine
Das Kennwort für das Datenbank-Benutzerkonto. Der Name kann eine Kombination aus alphanumerischen Werten und den Sonderzeichen
~ # % _ + = | : . /
sein. Die Sonderzeichen
! @ * ( ) { } [ ] ; , ?
sind nicht zulässig.
SQL Server Native Client-Ordner
SQL Server 2005 (12.1.x):
Installationsverzeichnis
\90\Tools\Binn
SQL Server 2008:
Installationsverzeichnis
\100\Tools\Binn
SQL Server 2012:
Installationsverzeichnis
\110\Tools\Binn
SQL Server 2014/2016/2017/2019:
Installationsverzeichnis
\Client SDK\ODBC\110\Tools\Binn
Speicherort des lokalen SQL Server Native Client-Ordners, der "bcp.exe" enthält.
Die Installationspfade, die angezeigt werden, stellen die Standardpfade für Microsoft SQL Server dar.
Installationsverzeichnis
stellt das Installationslaufwerk und -verzeichnis für Microsoft SQL Server dar.
Anweisungen zum Installieren von SQL Server Native Client finden Sie auf der entsprechenden Microsoft TechNet-Seite für die installierte Version von SQL Server:
Server-Benutzername
Keine
Name des Administratorkontos für den Datenbankserver (gewöhnlich "sa").
Server-Kennwort
Keine
Das Kennwort, das mit dem Administratorkonto des Datenbankservers verbunden ist, ist gewöhnlich "sa".
Datenbank-Datenordner
Wird automatisch erkannt, nachdem Sie auf
Standard
geklickt haben.
SQL Server 2005 (12.1.x):
Installationsverzeichnis
\MSSQL.1\MSSQL\Data
SQL Server 2008:
Installationsverzeichnis
\MSSQL10.MSSQLSERVER\MSSQL\Data
SQL Server 2008 R2:
Installationsverzeichnis
\MSSQL10_50.MSSQLSERVER\MSSQL\Data
SQL Server 2012:
Installationsverzeichnis
\MSSQL11.MSSQLSERVER\MSSQL\Data
SQL Server 2014:
Installationsverzeichnis
\MSSQL12.MSSQLSERVER\MSSQL\Data
SQL Server 2016:
Installationsverzeichnis
\MSSQL13.MSSQLSERVER\MSSQL\Data
SQL Server 2017:
Installationsverzeichnis
\MSSQL14.MSSQLSERVER\MSSQL\Data
SQL Server 2019:
Installationsverzeichnis
\MSSQL15.MSSQLSERVER\MSSQL\Data
Speicherort des SQL Server-Datenordners. Wenn Sie auf einem Remote-Server installieren, muss die Datenträgerkennung der Kennung auf dem Remote-Server entsprechen.
Die angezeigten Installationspfade stellen die Standardpfade für Microsoft SQL Server dar.
  • Wenn Sie auf einer benannten Instanz auf SQL Server 2005 installieren, wird der Instanzname mit einer numerischen Punktkennung an MSSQL angehängt. Beispiel: \MSSQL.
    n
    \MSSQL\Data
  • Wenn Sie auf einer benannten Instanz auf SQL Server 2008 installieren, wird der Instanzname an MSSQL10 angefügt. Beispiel: \MSSQL10
    Instanzname
    \MSSQL\Data
  • Wenn Sie auf einer benannten Instanz auf SQL Server 2008 R2 installieren, wird der Instanzname an MSSQL10_50 angehängt. Beispiel: \MSSQL10_50.
    Instanzname
    \MSSQL\Data
  • Wenn Sie auf einer benannten Instanz auf SQL Server 2012 installieren, wird der Instanzname an MSSQL11 angefügt. Beispiel: \MSSQL11.
    Instanzname
    \MSSQL\Data
  • Wenn Sie auf einer benannten Instanz auf SQL Server 2014 installieren, wird der Instanzname an MSSQL12 angehängt. Beispiel: \MSSQL12.
    Instanzname
    \MSSQL\Data
  • Wenn Sie auf einer benannten Instanz auf SQL Server 2016 installieren, wird der Instanzname an MSSQL13 angehängt. Beispiel: \MSSQL13.
    Instanzname
    \MSSQL\Data
  • Wenn Sie auf einer benannten Instanz auf SQL Server 2017 installieren, wird der Instanzname an MSSQL14 angehängt. Beispiel: \MSSQL12.
    Instanzname
    \MSSQL\Data
  • Wenn Sie auf einer benannten Instanz auf SQL Server 2019 installieren, wird der Instanzname an MSSQL15 angehängt. Beispiel: \MSSQL13.
    Instanzname
    \MSSQL\Data
Der richtige Installationsordner wird angezeigt, wenn Sie auf
Standard
klicken und den Datenbankserver und Instanznamen korrekt eingegeben haben. Wenn Sie auf
Standard
klicken und der richtige Installationsordner nicht angezeigt wird, schlägt die Datenbankerstellung fehl.