Aktualisieren und Migrieren auf die neueste Version von Symantec Endpoint Protection (SEP)

Erfahren Sie, wie Sie ein Update auf die neueste Version von Symantec Endpoint Protection durchführen.
Verwenden Sie dieses Thema, um ein Upgrade auf die neueste Version von SEP 14.x durchzuführen und die neuen Funktionen zu nutzen. Diese Informationen beziehen sich auf das Aktualisieren der Software in Umgebungen, in denen bereits eine kompatible Version des Produkts installiert ist.
Beachten Sie vor dem Aktualisieren die folgenden Informationen:
Prozess für das Upgrade von
Symantec Endpoint Protection
Aufgabe
Beschreibung
Schritt 1: Herunterladen der neuesten Version aus dem Broadcom Download Center
Bevor Sie den Symantec Endpoint Protection Manager (SEPM) und die Symantec Endpoint Protection-Clients aktualisieren, maximieren Sie den Schutz Ihres Netzwerks während des Upgrades, indem Sie die folgenden Best Practices verwenden:
  • Symantec empfiehlt, während des Upgrades von Symantec Endpoint Protection keine Produkte von Drittanbietern zu installieren. Die Installation von Drittanbieter-Software, bei der Änderungen auf Netzwerk- oder Systemebene vorgenommen werden, verursacht möglicherweise unerwünschte Ergebnisse, wenn Sie Symantec Endpoint Protection aktualisieren.
  • Wenn möglich, starten Sie die Clientcomputer neu, bevor Sie Symantec Endpoint Protection installieren oder aktualisieren.
  • Wenn Sie gleichzeitig eine Migration auf Windows 10 und ein Upgrade von Symantec Endpoint Protection Version 12.1.6 oder früher durchführen, müssen Sie zuerst Symantec Endpoint Protection migrieren. Weitere Informationen finden Sie unter Endpoint Protection-Support für Windows 10.
  • Symantec empfiehlt, das gesamte Netzwerk auf die aktuelle Version von Symantec Endpoint Protection zu aktualisieren, anstatt mehrere Versionen zu verwalten.
Schritt 2: Sichern der Datenbank und Vorbereiten der Notfallwiederherstellung
Sichern Sie die Datenbank, die Protokolle und die Wiederherstellungsdatei, die von
Symantec Endpoint Protection Manager
verwendet werden, um die Integrität Ihrer Clientdaten sicherzustellen. Diese Schritte unterscheiden sich je nachdem, welche Version Sie verwenden.
Schritt 3: Unterbrechen des Replikationsverhältnisses
Wenn der zu aktualisierende Management-Server mit anderen Management-Servern repliziert wird, unterbrechen Sie das Replikationsverhältnis. Wenn ein Replikationspartner die Replikation während des Upgrades startet, kann dies zu unvorhersehbaren Ergebnissen führen.
Das Unterbrechen des Replikationsverhältnisses zwischen den Management-Servern ist nicht gleichbedeutend mit dem Entfernen des Replikationspartners. Dieser darf nicht vollständig entfernt werden.
Wenn Sie keine Replikation zwischen Management-Servern verwenden, können Sie diesen Schritt überspringen.
Schritt 3: Anhalten des
Symantec Endpoint Protection Manager
-Dienstes
Sie müssen den Management-Server-Dienst manuell beenden, bevor Sie eine neuere Version installieren. Der Management-Server-Dienst beendet den Syslog- oder einen ähnlichen Dienst, der auf dem SEPM ausgeführt wird. Dies kann dazu führen, dass SEPM-Dateien oder -Ordner gesperrt werden und das Upgrade fehlschlägt. Nachdem Sie das Upgrade durchgeführt haben, startet der Management-Server den Dienst automatisch.
Wenn der Management-Server mit anderen Management-Servern repliziert wird, stellen Sie sicher, dass in dem Zeitraum, in dem SEPM aktualisiert und der Management-Server-Dienst angehalten wird, keine Replikation erfolgt.
Schritt 4: Upgrade der
Symantec Endpoint Protection Manager
-Software
Installieren Sie die neue Version von
Symantec Endpoint Protection Manager
über die vorhandene Version an allen Standorten in Ihrem Netzwerk. Die vorhandene Version wird automatisch erkannt und alle Einstellungen werden während des Upgrades gespeichert.
Wenn Sie vor dem Upgrade eine Symantec Endpoint Protection Manager-Domäne bei der ICDm-Cloud-Konsole angemeldet haben (Hybrid-Management), bleibt die Domäne während des Upgrade-Vorgangs angemeldet. Sie können Domänen auch nach dem Upgrade anmelden.
Anmelden einer Domäne in der Cloud-Konsole über Symantec Endpoint Protection Manager
Schritt 5: Wiederherstellen des Replikationsverhältnisses nach dem Upgrade
Wenn der aktualisierte Management-Server mit anderen Management-Servern repliziert wird, stellen Sie das Replikationsverhältnis wieder her.
Wenn Sie keine Replikation zwischen Management-Servern verwenden, können Sie diesen Schritt überspringen.
Schritt 5: Aktualisieren der Symantec-Clientsoftware
Sie müssen ältere Clients nicht deinstallieren, bevor Sie die neue Version installieren. Beim Überinstallationsprozess werden die Client-Einstellungen gespeichert und der Client wird auf die neueste Version aktualisiert. Sie sollten zuerst eine Gruppe mit einer geringen Anzahl von Testcomputern aktualisieren, bevor Sie das gesamte Produktionsnetzwerk aktualisieren.
Wenn Sie Clients als Group Update Providers verwenden, müssen diese zuerst aktualisiert werden. Aktualisieren von Group Update Provider
Gehen Sie die entsprechenden Schritte unter Vorbereiten für Clientinstallation und Vorbereiten von Windows- und Mac-Computern für die Remote-Bereitstellung durch. Wählen Sie dann eine der verfügbaren Methoden aus, um Clients zu aktualisieren:
  • AutoUpgrade
    : AutoUpgrade ist die einfachste Methode, um die Windows- und Mac-Clientsoftware in Gruppen zu aktualisieren.
    Sie weisen Clientpakete zu Gruppen im Management-Server entweder manuell oder mithilfe des Assistenten
    Clients mit Paket aktualisieren
    zu. Von Ihrer Seite sind keine weiteren Maßnahmen erforderlich, um den Upgrade-Vorgang abzuschließen.
    Der Symantec-Agent für Linux 14.3 RU1 wird von
    AutoUpgrade
    nicht unterstützt.
  • Installationsdatei
    : Laden Sie die Clientinstallationsdatei aus dem Broadcom Download Center herunter.
  • Clientbereitstellungsassistent
    : Führen Sie den Clientbereitstellungsassistenten auf dem Management-Server aus. Dieser Assistent führt Sie durch die Erstellung eines Clientpakets, das über einen Weblink, eine E-Mail oder eine Remote-Push-Installation bereitgestellt oder für eine spätere lokale Installation gespeichert werden kann. Sie können das Paket auch mithilfe von Drittanbieter-Tools bereitstellen.